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Dichtung für Kolben, Kolbenschieber oder dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsanordnung für Kolben, Kolbenschieber oder dgl. Aufgeschnittene, mittels Kreuzkeil abgedichtete Liderungsringe sind bei Kolben bekannt. Auch hat man in Aussparungen an Kolbenkörper eingreifende Verstärkungen bei solchen Liderungsringen angebracht. Der neue Lidbrungsring kann sich, wie vielfach üblich, exzentrisch gegen den Schieberkörper verschieben, damit sein allseitige Schluss an der Bohrung des Schieberkörpers gewahrt bleibt. Bei wagerechten Schiebern tritt ein allmähliches Senken des Schiebers infolge der durch sein Eigengewicht bedingten Abnutzung ein. Bleibt nun der Liderungsring exzentrisch verschiebbar, so kann er auch dauernd dichtend bleiben.
Das Neue an der Einrichtung ist, dass die der Schnittstelle gegenüberliegende Verstärkung die exzentrische Verschiebung des Ringes im Kolbenkörper bis zu dem Betrage eines in radialer Richtung gegebenen Spieles während des Betriebes zulässt, nach Erreichung dieses Betrages aber begrenzt und den Schieberkolben stützt.
In Fig. 1 bis 3 ist die Konstruktion eines solchen Kolbenschieber dargestellt.
Der Schieberkörper 16 besitzt auf beiden Seiten zylindrische Ansätze, auf welche die Dichtungsringe J7 aufgeschoben werden. Letztere werden durch die Deckel 18 in ihrer Lage festgehalten. Die zylindrischen Ansätze enthalten oben und unten Aussparungen, welche die Ringverstärkungen aufnehmen. Hiedurch werden die Ringe an einer Verdrehung verhindert und die Schnittstelle ist gezwungen, auf dem breiten, oben in der Schieberbüchse befindlichen Steg zu laufen. Die obere Aussparung ist so dimensioniert, dass nur ungefähr mm Spiel 7. wischen den Flanken 19 des neu eingesetzten Ringes und den entsprechenden Ecken 20 des Schieberkörpers bleiben. Die beiden Flanken 19 stützen sich gegen die Ecken 20, wenn das Spiel des Schieberkörpers aufgebraucht ist. Hiedurch wird der Ring am Auseinandergehen und an weiterer Abnutzung gehindert.
Die untere Verstärkung 25 des Kolbenringes wird so bemessen, dass sie das Senken des Schieber kolben körpers gestattet und bei Erschöpfung des gegebenen Spielraumes be- grenzt. Der Kolbenkörper kann sich also gegenüber den Ringen exzentrisch bewegen, bis er sich infolge der Abnutzung, die sich auch auf die Grund-und Stopfbüchsen erstreckt, auf die untere Verstärkung auflegt. Durch das Senken des Körpers werden die Ansätze 20 etwas freigelassen, so dass sich der Ring immer wieder an die Schieberbüchsenwand dicht anlegen kann. Die Enden des Ringes sind mit zueinander senkrechten Nuten versehen, in welche
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eine gewisse Federung hat, aber doch das Dichthalten gewahrt bleibt.
Die Ringe 17 werden zweckmässig etwas grösser ausgeführt, ats es der Schieberbuchsenbohrung entsprechen würde. Die Spaltbreite 24 (Fig. 3) wird so gross gemacht, dass sie bei neu eingesetztem Ring etwa 1 mm beträgt. Der Ring besitzt dann eine gewisse Spannung, die das Anlegen der Lauffläche an die Sctleberbüchsenwand ermöglicht.
Diese Kreu/keile können auch bei breiten Ringen von Kolbenschieber oder Kolben doppelt eingebracht werden, was die Möglichkeit bietet, den Kolbenschieber mit federnden Ringen als Trickschieber auszubilden. Es wird durch die doppelten Kreuzkeile (Fig. 3) eine gute Abdichtung der Ringschnittstelle nach beiden Schieberseiten gewährleistet.
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