DE648029C - Fuer Metallstopfbuechsenpackungen bestimmter Dichtungs- oder Deckring mit Schnittfugen, die winkelfoermig geknickt verlaufen - Google Patents

Fuer Metallstopfbuechsenpackungen bestimmter Dichtungs- oder Deckring mit Schnittfugen, die winkelfoermig geknickt verlaufen

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DE648029C
DE648029C DEE46548D DEE0046548D DE648029C DE 648029 C DE648029 C DE 648029C DE E46548 D DEE46548 D DE E46548D DE E0046548 D DEE0046548 D DE E0046548D DE 648029 C DE648029 C DE 648029C
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sealing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Durch die \rorliegende Neuerung wird bezweckt, für Metallstopfbüchsenpackungen, insbesondere von Kolbenmaschinen, bestimmte Ringe mit Schnittfugen, die winkelförmig geknickt verlaufen, zu schaffen, welche in gleicher Weise vorteilhaft als Dichtungsring wie· als Deckring verwendungsfähig sind.
Bekannt ist ein mehrteiliger Packurigsring mit tangential durchgehend geschlossenen Fugen, der zwar vollen Wert als Dichtungsring besitzt, hingegen als Deckring völlig ausscheidet, weil er bis zum restlosen Verschleiß zur Stange hin sich nachzieht. Es ist ferner schon ein Packungsring mit winkelförmig geknickt verlaufenden Schnittfugen vorgeschlagen, bei dem eine Teilfuge in offener Ausbildung radial auf die Stange ausläuft, so daß ihm als Dichtungsring der schwerwiegende Nachteil eignet, daß infolge seiner offenen Schnittfuge innerhalb der Bohrung das Druckmedium ungehindert an der Stange durchtreten kann, wie er auch in Verwendung als Deckring dann, wenn der eigentliche Dichtungsring, der die Dichtung auf der Stange bewirken soll, verschleißt und undicht wird, wirkungslos ist, solange er noch innerhalb der Bohrung offen ist, sonach also erst dann als Deckring dient, wenn durch Eigenverschleiß die "beiden Kanten seiner offenen Schnittfuge zum dichten Aufeinanderliegen gekommen sind.
Die Mängel und Übelstände der bisherigen Ringe mit Schnittfugen, die winkelförmig geknickt verlaufen, sind nun beim Erfindungsgegenstand restlos überwunden. Das Neue be- steht erfindungsgemäß darin, daß der nach der Bohrung zu liegende Teil der winkelförmigen · Schnittfugen des Ringes etwa tangential und geschlossen, hingegen der nach dem Außendurchmesser zu liegende Teil in einer offenen Schnittfuge verläuft, wobei die offenen Schnittfugen in einem rechten oder beliebig anderen Winkel zu dem geschlossenen, etwa tangential verlaufenden Teil der Schnittfugen stehen und der Schnittpunkt der offenen und geschlossenen Schnittfugen etwa in der Mitte der seitlichen Dichtungsflächen des Ringes liegt.
Dadurch wird erreicht, daß der so ausgebildete Ring aus winkelförmig geschnittenen Segmenten in gleicher Weise vorteilhaft als Dichtungsring wie als Deckring verwendungsfähig ist. Da die offene Schnittfuge nicht bis zur Bohrung durchläuft, sondern ungefähr in der Mitte des Ringes in die geschlossene, etwa tangential verlaufende Schnittfuge übergeht, befindet sich eine geschlossene Dichtungsfläche sowohl innerhalb der Ringbohrung als auch von da seitlich bis zum Schnittpunkt der Fugen, wodurch nicht nur eine Abdichtung gegen die Stange, sondern auch eine seitliche Abdichtung erzielt wird, so daß der Ring als
vollkommener Dichtungsring wirkt, denn das Druckmedium, welches sich über diesem Ring befindet, kann wohl durch die offenen Schnittfugen eintreten, stößt dann aber auf die g.e? schlossene, ringsum laufende Dichtungsfläche; da ferner infolge des winkligen Aufbaues cler.£ offenen auf die geschlossene, etwa tangential verlaufende Schnittfuge beim Verschleiß des Ringes die Ringsegmente sich ohne Veränderung ihrer Lage zur Stange (oder Welle) ineinander verschieben können, bis auch die offenen Schnittfugen dicht aufeinanderliegen, dabei auch niemals die geschlossene Dichtungsfläche auf der Stange unterbrochen wird, so besitzt der Ring die Eigenschaft auch als vollkommener Deckring sowrohl von vornherein, wie er sie dann unvermindert bis zum völligen Verschleiß beibehält.
In den Abb. 1 und 2 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht.
Der als Ausführungsbeispiel gewählte Dichtungs- oder Deckring besteht aus drei Segmenten a, b, c mit winkelförmig geknickt verlaufenden Schnittfugen, deien Teilfuge e tangential verlaufend und geschlossen ist, die nach dem Ringumfang verlaufende Teilfuge d jedoch offen, wobei / der von den beiden Fugen eingeschlossene Winkel ist; mitg· ist die Bohrung bezeichnet, mit h der Schnittpunkt der beiden Fugen und mit i die Dichtungsfläche.
Der mit winkelförmig geknickt verlaufendem Schnitt versehene Ring kann sowohl ausschließlich als Dichtungsring Verwendung finden durch Verwendung von je zwei Ringen in einer Kammer, wobei sich die Ringe gegenseitig abdecken, oder auch als Deckring in Verbindung mit einem Dichtungsring anderer Bauart, in solchen Fällen, wo durch den Deckring hohe Drucke aufgefangen werden sollen. Ein Verfahren zum restlosen Verbrauch des neuen Ringes besteht darin, daß die offenen, nach entsprechendem Verschleiß des Ringes aber zum dichten Aufeinanderliegen gekommenen Schnittfugen durch Nacharbeiten als offene Fugen wiederhergestellt werden, welches Spiel nach jedesmaligem Fugenschluß Wiederholt wird. Da bei dem neuen Dich-"ttfiigs- oder Deckring_ die offene Teilfuge wesentlich breiter gehalten werden kann als bei den bekannten durchgehend offen radial geschnittenen Ringen, weil, wie oben gezeigt, dieser erfindungsgemäß ausgebildete Ring stets die geschlossene Dichtungsfläche behält, kann durch Ausschöpfen dieser Möglichkeiteiner verbreiterten Anlage der offenen Fuge die Gebrauchsfrist des Ringes bis zur Nacharbeitung vorteilhaft verlängert werden, was ein weiterer und nicht unerheblicher Vorteil des neuen Ringes ist.
Bei paariger Verwendung der Ringe werden dieselben in üblicher Weise z\vecks Überdekkung der Schnittfugen arretiert.
Geeignete Werkstoffe für den neuen Ring sind Gußeisen, Bronze, Weißmetall, Kohle, Kunststoffe.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Für Metallstopfbüchsenpackungen, insbesondere von Kolbenmaschinen, bestimmter Dichtungs- oder Deckring mit Schnittfugen, die winkelförmig geknickt verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß der nach der Bohrung (g) zu liegende Teil (e) der winkelförmigen Schnittfugen des Ringes etwa tangential und geschlossen, hingegen der nach dem Außendurchmesser zu lie- - gende Teil (d) in einer offenen Schnittfuge verläuft, wobei die offenen Schnittfugen in einem rechten oder beliebig anderen Winkel (/) zu dem geschlossenen, etwa tangential verlaufenden Teil der Schnittfugen stehen und der Schnittpunkt (h) der offenen und geschlossenen Schnittfugen etwa in der Mitte der seitlichen Dichtungsfläche (i) des Ringes liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE46548D 1935-02-08 1935-02-08 Fuer Metallstopfbuechsenpackungen bestimmter Dichtungs- oder Deckring mit Schnittfugen, die winkelfoermig geknickt verlaufen Expired DE648029C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007002931A1 (de) * 2007-01-19 2008-07-24 Bhs-Sonthofen Gmbh Dichtungsanordnung und Dichtungsvorrichtung, insbesondere als Zubehör oder/und Ersatzteil für eine solche Dichtungsanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007002931A1 (de) * 2007-01-19 2008-07-24 Bhs-Sonthofen Gmbh Dichtungsanordnung und Dichtungsvorrichtung, insbesondere als Zubehör oder/und Ersatzteil für eine solche Dichtungsanordnung

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