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Spülvorrichtung für Gesteinbohrhämmer.
Bei Bohrhämmern, die zwecks Vereinfachung der ganzen Bauart das Spülwasser dem Bohrerkanal erst am Kopf desselben mittels Schlauchleitung zuführen, ist es wegen der in der Natur der Arbeitsweise liegenden Erschütterungen sehr schwierig, eine dauernd gute Abdichtung herzustellen.
Die einfachen eingeschraubten Stopfbüchsenbrillen müssen nämlich sehr genau eingepasst werden, um dem nur durch einen kurzen Vierkant im Bohrhammer geführten Bohrer
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mutter angedrückt werden. Da es mit den bekannten Stopfbüchsenbauarten praktisch nur möglich ist, die Mittel zum Anziehen der Stopfbüchsen an das dem Bohrhammer abgekehrte Ende der Packung anzuschliessen, so verursacht die Erschütterung des sonst nur im Bohrhammer geführten
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macht eine öftere Auswechselung desselben erforderlich : dadurch und im Verein nit der steten Lockerung wird in der Praxis ein fortwährender Wasserverlust tatsüchlich in Kauf genommen. der einen Übelstand darstellt, der durch die ständig nötige Beobachtung der Stopfbuchsen noch wesentlich vergrössert wird.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand, indem sie die Mittel zum Anziehen der Packung in die Mitte derselben verlegt und am Ende der Packung eine vom Stopfbüchsenoder Hammergehäuse gebildete feste Führung für den Bohrer vorsieht. Da in der Mitte auch meist die Wasscrzufuhr einmündet, so können diese Mittel gleich in dem für letztere vorhandenen Anschlussstutzen eingebaut werden. Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens kennzeichnet sich dadurch, dass in der durch den Anschlussstutzen gebildeten Wasserkammer ein Eeilstiick. das durch Schraubenmutter-, Feder-oder Wasserdruck senkrecht verschieblich ist, zwischen zwei die beiden Packungshälften abschliessende Ringe getrieben wird.
Durch diese Ausführung ist ein nicht beabsichtigtes, im Sinne ler Lösung liegendes Verschieben nicht möglich, da die Ringe kein Gewinde erhalten. Überhaupt ist die ganze Anordnung durch ihre Lage zwischen zwei festen Führungsstellen gegen die Erschütterungen des Bohrers geschützt. Die ganze Anordnung kann in eine Verlängerung des Bohrhammergehäuses eingebaut werden, da insbesondere durch Wegfall der am Ende angeordneten Anzugvorrichtung nur ein im Verhältnis kleiner Raum nötig ist, der kaum den für den blossen Wasseranschluss erforderlichen übertrifft.
Für die gemäss Patent Nr. 45923 auf einen besonderen Hals des Bohrers aufzuschiebende Wasserzuführvorrichtung ist die vorliegende Anordnung insofern geeignet, als sie keine aussenstehenden, herausschraubbaren Teile zeigt und wegen ihrer geringen Abnutzung nicht besonders
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und treibt sie auseinander, wobei sie sowohl auf dem Hals c wie auch im Gehäuse geführt sind.
Ein Festklemmen wird auch noch durch die stete Erschütterung der ganzen Vorrichtung vermieden. - Die Feder n kann immer durch die Mutter m nachgestellt werden. Wenn das Keilstück mit seiner oberen Verbindungsbrücke bis auf den Hals des Bohrers gesunken ist, muss neue Packung ein- gelegt werden.
Da die Packung geschützt liegt, so braucht ihr Anpressungsdruck nicht gross zu sein ; die
Auswechselung der Bohrer wird dadurch bedeutend erleichtert, ohne Undichtigkeiten in Kauf nehmen zu müssen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abdichtung für die Wasserzufuhr an Bohrhämmern nach Patent Nr. 45923, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseits gegen feste, den Dichtungsraum abschliessende Wände des Stopfbüchsen-oder Bohrhammergehäuses anliegende Packung durch eine in der Mitte der
Packung zweckmässig gleich im Wege des Wasserzuflusses liegende Vorrichtung nachgezogen wird.