DE668064C - Elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen u. dgl. - Google Patents
Elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen u. dgl.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/14—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
- F16D65/28—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged apart from the brake
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D2121/00—Type of actuator operation force
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D2125/00—Components of actuators
- F16D2125/02—Fluid-pressure mechanisms
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. NOVEMBER 1938
25. NOVEMBER 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 668064 KLASSE 47c GRUPPE
Zusatz zum Zusatzpatent 622
Das Zusatzpatent 622 667 betrifft eine elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere
für Bremsen, bei1 der ein Arbeitskolben, eine den Arbeitsdruck liefernde Pumpe
und der Antriebsmotor für die Pumpe gleichachsig zusammengebaut sind. Die Kraftübertragung
des Arbeitskolbens auf die Arbeitsvorrichtung, z. B. eine Bremse, erfolgt dabei
über diametral gegenüberliegende Kolbenstangen, deren durch den Zylinderdeckel hindurchgeführte
Enden oberhalb des Arbeits-. zylinders hinter dem Antriebsmotor durch
eine Brücke verbunden sind. Diese Bauart bewährt sich, wenn das Gerät auf einer festen
Unterlage so aufgestellt werden kann, daß die Hubbewegung der Brücke ohne Schwierigkeiten
auf die Arbeitsvorrichtung übertragbar ist. In manchen Fällen ist es jedoch notwendig,
das Gerät an einen Rahmen aufzuhängen, wobei die Übertragung der Hubbewegung der Brücke Schwierigkeiten macht.
Diese Aufgabe liegt beispielsweise vor, wenn das Gerät zum Lüften der Schienenbremsen
bei Gleisfahrzeugen Verwendung finden soll.
Bei einer Aufhängung des Gerätes gestaltet sich die Übertragung der Hubbewegung der
Brücke auf die Arbeitsvorrichtung am einfachsten, wenn die Brücke unterhalb des Arbeitszylinders
angeordnet ist. Die hierdurch bedingte Durchführung der Kolbenstangen durch den Boden des Zylinders macht jedoch
eine wirksame Abdichtung an der Durchführungsstelle der Kolbenstangen durch den Zylinderboden erforderlich. Es würde naheliegen,
als Abdichtungsmittel die üblichen Stopfbuchsen zu verwenden, die jedoch deshalb
nachteilig .sind, weil sie die im vorliegenden Fall besonders hohen Anforderungen nur
dann erfüllen können, wenn sie hinreichend lang ausgebildet sind und die Kolbenstangen
fest umschließen. Eine solche Ausbildung der Stopfbuchsen würde jedoch nicht nur den
Raumbedarf des Gerätes erhöhen, sondern auch infolge der großen Reibung zwischen
Kolbenstangen und Stopfbuchsen die Nutzleistung des Gerätes vermindern.
Nach der Erfindung ist die Anordnung von Stopfbuchsen dadurch entbehrlich gemacht
und trotzdem eine wirksame Abdichtung erreicht, daß beim Hindurchführen der Kolbenstangen
durch den Boden des Zylinders jede Kolbenstange innerhalb des Arbeitszylinders in zwei teleskopartig zusammenwirkende
Hülsen eingeschlossen ist, von denen die eine
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder atigegeben worden:
Günther Mathes in Berlin-Siemensstadt.
an den Zylinderboden und die andere Hülse, an deren oberem Ende die Kolbenstange angreift,
an den Kolben flüssigkeitsdicht angeschlossen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
nach der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen das Gerät in Seitenansicht und Grundriß. Abb. 3 ist ein Schnitt
durch den unteren Teil des Gerätes und Abb. 4 eine weitere Ausführungsform der Gestängeführung.
Nach Abb. 1 bis 4 besteht die elektrohydraulische Antriebsvorrichtung aus dem
»5 Zylinder«, dem gleichachsig angeordneten
Elektromotor m und dem Arbeitskolben k. In dem Kolben ist in bekannter Weise eine nicht
dargestellte Pumpe angeordnet, die von dem Motor m angetrieben wird. Mittels dieser
so Pumpe wird unter dem Kolben ein Druck erzeugt, durch den die Aufwärtsbewegung des
Kolbens herbeigeführt wird. Der Antrieb der Pumpe kann in bekannter Weise mittels
einer ausziehbaren Welle erfolgen, die An-Ordnung kann aber auch so getroffen sein,
daß der Motor m zusammen mit dem Kolben auf und ab bewegt wird. Beiderseits des
Motorgehäuses m sind besondere Gehäuseerweiterungen e vorgesehen. Die Kolbenstangen
g sind unten aus dem Zylinder durch dessen Boden α herausgeführt und durch eine
Brücke b miteinander verbunden.
Im Zylinderboden α sind Bohrungen vorgesehen,
in die Hülsen i eingesetzt sind. Um einen festen Sitz und einen flüssigkeitsdichten
Abschluß der Hülsen i zu erzielen, sind diese
zweckmäßig in den Boden eingeschweißt. An dem Kolben k sind ebenfalls Hülsen h vorgesehen,
die dazu bestimmt sind, die Hülsen i
4.0 aufzunehmen. Jede Kolbenstange g ist durch
die zugehörige Hülset hindurchgeführt und mit ihrem oberen Ende an der Hülse h in beliebiger
Weise befestigt. Die Hülse i ist so lang ausgeführt, daß ihr oberes Ende über
den Spiegel der im Zylinder befindlichen Betriebsflüssigkeit hinausragt.
Wird die in dem Kolben eingebaute Förderpumpe in Tätigkeit gesetzt, so wird die
Flüssigkeit aus dem über dem Kolben liegenden Zylinderteil unter den Kolben gefördert
und dadurch der Kolben gehoben. Ein Austritt der Flüssigkeit nach unten wird durch die
teleskopartig zusammenwirkenden Hülsen h, i vermieden.
Bei der Abänderungsform nach Abb. 4 ist die Hülse h mit Öffnungen 0 versehen, außerdem
ist zwischen dem oberen Ende der Hülse h und der Kolbenstange g ein Spielraums
frei gelassen. Hierdurch ist verhindert, daß infolge des Druckunterschiedes, der zwisehen
dem Raum unter dem Kolben und der Außenluft herrscht, Flüssigkeit nach außen gedrückt wird. Die etwa zwischen den Hülsen
h und i durch den Druck nach oben geförderte Flüssigkeit kann bei dieser Anordnung
durch die Öffnungen 0 und den Spalt J in den Raum oberhalb des Kolbens k austreten
und gelangt nicht in den Raum zwischen· der Kolbenstangeg und der Hülset.
Diese Wirkung ist bei der Ausführungsform nach Abb. 4 noch dadurch unterstützt, daß
der obere Rand p der Hülse i durch eine Abschrägung ventilartig ausgebildet ist und in
der untersten Lage des Kolbens mit einem entsprechenden, an der Hülse h vorgesehenen
Ventilsitz w zusammenwirkt. Befindet sich der Kolben in seiner untersten Lage, so ist
der Raum zwischen den beiden Hülsen gegenüber der Kolbenstange g abgeschlossen. Bei
Schwankungen im Flüssigkeitsstand, beim Schäumen des Öles oder bei sonstigen Ursachen
ist infolge dieser Anordnung ein Austritt des Öles unmöglich gemacht.
Claims (3)
1. Eiektrohydraulische Antriebsvorrichtung,
insbesondere für Bremsen u. dgl., nach Patent 622667, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Hindurchführen der Kolbenstangen (g) durch den Boden (α)
des Zylinders jede Kolbenstange (g·) innerhalb des Arbeitszylinders (2) in zwei
teleskopartig zusammenwirkende Hülsen (ι, Ii) eingeschlossen ist, von denen die
eine an den Zylinderboden (α) und die
andere Hülse Qi), an deren oberem Ende die Kolbenstange angreift, an den Kolben
(k) flüssigkeitsdicht angeschlossen ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die too
Wandung der an den Kolben Qz) angeschlossenen Hülse Qi) mit öffnungen (0)
versehen ist.
3. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Rand (p) der an den Zylinderboden (α) angeschlossenen Hülse (i)
ventilartig ausgebildet ist und in der untersten Lage des Kolbens mit einem entsprechenden, an der anderen Hülse Qi) no
vorgesehenen Ventilsitz (n) zusammenwirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA80541D DE668064C (de) | 1936-09-20 | 1936-09-20 | Elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA80541D DE668064C (de) | 1936-09-20 | 1936-09-20 | Elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668064C true DE668064C (de) | 1938-11-25 |
Family
ID=6948057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA80541D Expired DE668064C (de) | 1936-09-20 | 1936-09-20 | Elektrohydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668064C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273948B (de) * | 1963-08-20 | 1968-07-25 | Klose Kommanditgesellschaft Fa | Elektrohydraulisches Hubgeraet |
-
1936
- 1936-09-20 DE DEA80541D patent/DE668064C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273948B (de) * | 1963-08-20 | 1968-07-25 | Klose Kommanditgesellschaft Fa | Elektrohydraulisches Hubgeraet |
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