AT59142B - Vorrichtung zum Vorschieben der Filme von Kinematographen. - Google Patents

Vorrichtung zum Vorschieben der Filme von Kinematographen.

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AT59142B
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cinematographs
cinematograph
thumb
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James Aughiltree Cameron
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James Aughiltree Cameron
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  Vorrichtung zum Vorschieben der Filme von Kinematographen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Kinematographen, und zwar insbesondere auf eine Vorrichtung dieser Art, bei welcher der Film durch einen schwingenden Schläger absatzweise am Bildfenster vorbeigezogen wird. 



   Bei den bis jetzt bekannt gewordenen, mit einem Schläger versehenen Kinematographen besitzt der   Schläger einen bestimmten,   der vorzuschiebenden   Filmlänge entsprechenden Hub.   und derselbe muss unmittelbar nach dem Spannen des Filmes mit letzterem in   Eingriff gebracht   werden. Diese Bedingungen sind aber praktisch kaum erreichbar, da sich   der wirksame   Hub des Schlägers infolge der durch den Film und die Reibung bewirkten Abnutzung der verschiedenen Schlägerteile nicht gleich bleibt, so dass der Schläger mit der Zeit den Film nicht   mehr um   den erforderlichen Betrag vorschiebt und die nicht vorgeschobene Filmiänge durch andere Vorrichtungen und während der Zeit, während der das Bild   proj iziert werden sollte, weiter   zu bewegen ist.

   Letzteres ist auch dann der Fall, wenn die Anzahl der auf einen Meter Filmlänge fallenden Löcher grösser als die berechnete ist und der Schläger, da die Anzahl der auf eine   Bildlänge fallenden Löcher     sich gleich bleibt, mehr Film als gewöhnlich vorschieben sollte. Durch das Vorschieben des   Filmes ausserhalb der normalen Verdunkelungsperiode oder durch eine eventuelle Verlangerung dieser Periode wird aber bekanntlich die Klarheit   der Bilder bedeutend beeinträchtigt.   



   Vorliegende Erfindung bezweckt nunmehr, diese Nachteile zu   beseitigen und da-Hnupl-   
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 des Kinematographen mehr Film vorschieben kann als tatsächlich an der Belichtungsöffnung bzw. Bildfenster vorbeizubewegen ist. 
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 um einen grösseren Betrag vorschieben, als derjenige, um den der Film tatsachlich an der Be-   lichtungsöflnung   vorbeizuziehen ist, wobei die aus einem am Umfange mit Stiften versehenen Rad bestehende und sich fortwährend drehende Spannvorrichtung den Film wahrend jedes 
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  Zu diesem Zwecke führt der von einer in einer   Daumeunut     laufenden Kurbel zwanglánfig betiitigte   Schläger einen den Film   um   den erforderlichen Betrag an der Belichtungsöffnung vorbeiziehenden Vorschubhub und einen den ersten Teil der Schlägerbewegung bildenden, veränderlichen Spannhub 
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 starke Durchhängung und die Falten des Films beseitigt werden. 



   Ferner besteht die Erfindung in der Schaffung einer Andrückvorrichtung zum Einstellen des Bildes im   Bildfenster, welche derart ausgebildet ist, dass der \Yinkel.   unter   welchem der Fdm     den Schläger verlässt,   in allen Lagen dieser Vorrichtung für einen bestimmten Augenblick jedes 
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   um   denselben Betrag zum Durchhängen gebracht wird und das Einstellen des Bildes im Bildfenster bzw. in der   Belichtungsöffnung das zeitlich ri@htige Zusammenarbeiten des Schlägers   mit der Blende nicht stört. 

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   Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise   Ausführurgsform   der Erfindung veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt eines   Kinematographen   gemäss vorliegender Erfindung ;
Fig. 2, 3,4, 5 und 6 sind schematische Figuren, welche den Schläger, die den letzteren betätigende, in der Daumennut einer Scheibe laufende Kurbel und die Blende in verschiedenen Arbeitslage zeigen. Ferner ist :
Fig. 7 eine abgeänderte Ausführungsform eines mit zwei Enden versehenen schwingenden Schlägers ;
Fig. 8 die Ansicht der in zwei verschiedenen Lagen gezeigten Andrückvorrichtung und
Fig. 9 eine weitere abgeänderte Ausführungsform des Schlägers. 
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 sehene, mit der Schutzrolle 3 zusammenarbeitende Rad 2 und die Führungsrollen 4 und 5 einer   Brems-oder Klommvorrichtung zugeführt, m   der die Belichtungöffnung 8 vorgesehen ist. Die Bremsvorrichtung setzt sich aus der Schutzplatte 6 und der Führungsplatte 7 zusammen.

   Die Führungsplatte 7 ist bei 9 gelenkig angeordnet und wird für gewöhnlich durch den von einer Feder 12 beeinflussten Haken 10 in der erforderlichen Lage gehalten. Der Haken wird in regelmässigen Zwischenräumen durch den am unteren Ende drehbar am Zapfen 14 befestigten   Daumen-   hebel 13 ausgelöst. Die auf der Hauptwelle 16 angebrachte Daumenscheibe 17 stösst gegen die am Hebel 13 vorgesehene   Daumenrolle     18,   so dass dieser Hebel den Haken 10 auslösen kann, der dann seinerseits die Platte 7 freigibt. Diese   Brems-oder Klemmvorrichtung   übt in regelmässigen Zwischenräumen einen Druck oder eine Spannung auf den Film aus, so dass sie dessen Vorschieben verzögern kann.

   Die Bremsvorrichtung arbeitet derart mit der im nachfolgenden beschriebenen   Filuvorschubvorrichtung   zusammen, dass die von ihr auf den Film ausgeübte Spannung bzw. der Druck in dem Augenblicke aufgehoben wird, in dem die Vorschubvorrichtung den Film weiterzuziehen trachtet, wobei diese Bremsvorrichtung erst am Ende des Vorschubhubes wieder zur Wirkung gelangt. 



   Die   Filnvorschubvorrichtung   des Kinematographen gemäss vorliegender Erfindung setzt sich aus einem Schläger 19 und einer Spannvorrichtung 28 zusammen. Der Schläger 19 trägt an jedem Ende eine Rolle 20 und ist auf der zwischen diesen Rollen angeordneten Welle 21 drehbar gelagert. Dieser Schläger wird durch die in der Daumennut 23 des Schwungrades 24 sich be- wegende Kurbel 22 in Schwingung gesetzt. 



   Bei den bis jetzt bekannt gewordenen, mit einem Schläger versehenen Kinematographen wirkt der Schläger   plötzlich   und heftig auf den Film ein. Zwecks Beseitigung dieses Nachteiles 
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   in dein zwischen   den   Linien 40 und 41 gelegenen   nahezu konzentrischen Teil der   Dl'tnnut 2J     bewegt, s     beginnt der Schläger sich langsam nach abwärts zu bewegen (Fig. 2). 



   Wenn sich dagegen die Kurbe 22 an dem zwischen den Linien 41 und   42   gelegenen Teil der   Dauniennut bewegt, wird   der Schläger, nachdem er bereits einen Teil seines Abwärtshubes   zurückgelegt   hat, verhältnismässig schnell nach abwärts bewegt (Fig. 3). um dann am Ende semes Hubes und sobald die Kurbel 22 in den zwischen den Linien   42   und   43   gelegenen, nahezu konzentrischen Teil der Daumennut eintritt, langsamer weiterbewegt zu werden (Fig. 4). Um am Ende der Abwärtsbewegung des Schlägers das von der Spannvorrichtung 28 hervorgebrachte. weiter unten ausführlicher beschriebene ,,Voreilen" zu beseitigen, ist ferner in der   Grundfläche   
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 Vorsprung die auf den Film ausgeübte Spannung beseitigt wird. 



     Dte   soeben genannte Spannvorrichtung besteht aus einem am Umfange mit Stiften versehenen und sich fortwährend drehenden   Rad 28,   das mit der bei 30 drehbar gelagerten Schutzrolle 29 zusammenarbeitet. Die Rolle 29 wird für gewöhnlich durch die auf den Daumen 32 wirkende Feder 31 gegen das Rad 28 gedrückt. 



     25   bezeichnet eine Blende, die bei 26 drehbar angeordnet ist und durch den mit der bereits genannten Daumenscheibe 16 verbundenen Kurbelarm 27 betätigt wird. 



     Dte zum Einstellen des   Bildes im Bildfenster bzw. in der Belichtungsöffnung dienende   Andrnckvorrichtung   besteht im vorliegenden Falle aus einem Arm 33, der auf der das Rad 28 tragenden Welle drehbar angeordnet und zwischen dem Schläger 19 und dem Rad 28 zu liegen kommt. An dem   Au revende   des Armes 33 ist eine Platte 34 und an einem seitlichen Ansatz desselben eine Rolle   35   befestigt. Der untere Teil 36 der Andrückvorrichtung ist gegabelt, wobei die zwei Teile   mittels der Schr & ube J7   gegeneinander gedrückt werden können. 



   Es soll nun die Wirkungsweise dieses Kinematographen beschrieben werden. 



   Nachdem der Film durch die Maschine gezogen worden ist, schiebt der Schläger   19   während jedes Umlaufes des Kinematographen den Film in regelmässigen Zwischenräumen für   gewöhnlich     um   einen gleichmässigen Betrag vorwärts. 

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   Dabei wird angenommen, dass im Film keine schlüpfrigen Stellen vorhanden sind, da sonst der Schläger infolge der in der Bremsvorrichtung erzeugten geringeren Reibung mehr Film als gewöhnlich herunterziehen wurde. 



   Wenn somit der Schläger in normaler Weise arbeitet, so wird die aus den Platten 6 und 7 bestehende Bremsvorrichtung der von dem Schläger und dem Rad 28 auf den Film ausgeübten Wirkung solange entgegenwirken und das Vorschieben des Films verzögern, bis in dem letzteren vorhandene Querfalten und ähnliche Ungleichförmigkeiten entfernt sind, worauf diese Bremsvorrichtung eine einer Bildlänge   entspechende Filmlänge   zwischen die Belichtungsöffnung und die Spannvorrichtung gelangen lässt. 



   Wenn sich der unterhalb der Platte 7 gelegene   Sehlägerarm     nach abwärts bewegt, so   wird er zuerst den Film spannen (siehe Fig. 2 und 3) und dann denselben   nach abwärts   ziehen   (Fig.   4 und 5), wobei er ihn auch in seiner untersten Lage (Fig. 5), da er der Bremsvorrichtung entgegen-   wirkt, gespannt hält.   Wenn sich dann dieser Schlägerarm wieder nach aufwärts bewegt (Fig. 6), d. h.

   während seines Leerlaufes, wird er mehr Film freigeben als die Spannvorrichtung 28 auf-   nehmen     kann,   so dass am Beginne seines Abwärtshubes jeweilen ein Teil des Filmes durch- hängt und während des   Nachlassens   der Spannung sich wieder bildende Falten und Runzeln 
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Im Gegensatze zu den bis jetzt bekannt gewordenen, mit einem   Schläger versehenen   Kinematographen. bei denen der   Schiägerhub   immer gleich der Länge der während jedes Umlaufes   vorzuschiebenden Fihnlänge gemacht wurde und   bei denen daher beim Auftreten von   Querfalten.   oder wenn der Film durch die Spannvorrichtung nicht vor dem Beginne des   Schiägerhubes   gespannt worden ist.

   nicht die erforderliche Filmlänge weitergezogen wird, besitzt der   Schläger   bei den Kinematographen gemäss vorliegender Erfindung einen solchen Hub. dass er während jedes Umlaufes der Maschine mehr Film vorschieben kann, als tatsächlich an der   Beiichtungs-   Öffnung vorbeizuziehen ist. Bei   dieser Ausführungsform wird   daher der   Film auch dann noch   um den erforderlichen Betrag an der Belichtungsöffnung vorbeigeschoben, wenn in demselben Falten vorhanden sind, oder wenn er nicht vor dem   Bewegen   des   Schlägers gespannt wird. nur   wird er dann in diesem Falle weniger stark zum   Durchhängen   gebracht.

   Wenn ferner pro Meter 
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 der zwischen dem letzteren und der Andrückvorrichtung befindliche Filmstreifen um einen bestimmten Betrag zum Durchhängen gebracht wird.   indem   der Winkel des Filmstreifens, welcher sich zwischen der Andrückvorrichtung und dem Schläger erstreckt,   verändert wird,   wird der Schläger die Durchhängung mehr oder weniger verringern.

   Wenn jedoch der Winkel dieses   Filmstreifens   für einen bestimmten Augenblick jedes Umlaufes des Kinematographen konstant erhalten wird, so wird der Film während jedes Hubes des Schlägers und ganz unabhängig von der relativen Lage der Andrückvorrichtung um gleich viel   zum Durchhängen gebracht.   Die Andrückvorrichtung ist drehbar auf der das Rad 28 tragenden Welle angeordnet (Fig. 1) und die mit dem Film in Berührung kommende Fläche der   Andrückvorrichtung   ist bogenförmig ausgebildet, wobei ais Mitelpunkt dieses Bogens der Punkt gewählt wird, um den sich die Andrückvorriehtung dreht. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, wie der Winkel des Filmes gleich gehalten wird. 



  In dieser Figur ist eine zweite Lage der   Andrückvorrichtung   in punktierten Linien angedeutet. 



   In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Schlägers veranschaulicht. Dieser Schläger 45 besteht aus zwei gekrümmten, voneinander getrennt angeordneten Platten   46.   welche auf einem zwischen ihren Enden gelegenen Zapfen drehbar gelagert sind. 



   In Fig. 9 ist eine dritte Ausführungsform eines Schlägers gezeigt. Dieser nur ein Ende besitzende Schläger J7 kann durch eine Scheibe, weiche eine der   Daumennut 23   ähnliche Nut besitzt, betätigt werden und ebenfalls mehr Film vorschieben als erforderlich ist. 
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 berührtwürde.
PATENT ANSPRÜCHE :   !.   Mit einer Bremsvorrichtung für den vorzuschiebenden Film, einer Filmvorsehub-   vorrichtnng und   einer   Andrückvorrichtung   zum Einstellen des Bildes im Bildfenster versehener cinematograph, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem in regelmässigen Zwischenräumen 
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AT59142D 1910-11-21 1911-11-21 Vorrichtung zum Vorschieben der Filme von Kinematographen. AT59142B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860449C (de) * 1941-12-06 1952-12-22 Philips Nv Vorrichtung zum zeitweise aussetzenden Vorbewegen eines Filmbandes in einem Filmgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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