AT59101B - Vorrichtung zum teilweisen Umschließen der Drähte von Drahtgeweben mit Ton. - Google Patents

Vorrichtung zum teilweisen Umschließen der Drähte von Drahtgeweben mit Ton.

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roller
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  Vorrichtung zum teilweisen Umschliessen der Drähte von   Drahtgeweben   mit Ton. 



   Die Erfindung bezieht sich auf solche Maschinen, bei welchen der Ton zum Umschliessen von Drahtgewebe zwischen Walzen geformt wird, und zwar   so ! I gemäss   der Erfindung das in die Maschine eingeführte fertige Drahtgewebe derart mit Ton umgeben werden, dass nur die Drähte von Ton umschlossen werden, während die Gewebemaschen freibleiben. wie aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist. Die Maschine besitzt zwei Presswalzen mit den   Gewebemaschen   angepassten Erhöhungen und den Gewebedrähten angepassten Vertiefungen.

   Beim Zusammenarbeiten der Presswalzen wird eine zwischen sie   eingeführte Tonschicht   auf das gleichfalls zwischen ihnen   durchgezogene Drahtgewebe aufgedrückt.   Damit nun der Ton nur die Gewebedrähte bedeckt und nicht auch die Maschen ausfüllt, sind besondere, die Erfindung bildende Massnahmen getroffen. 



  Es handelt sich dabei vornehmlich darum, die Schussdrähte des Gewebes stets genau über den Vertiefungen der Presswalzen zu halten. Die unerwünschte Verschiebung der Schussdrähte gegen- über den zugehörigen Vertiefungen der Walzen kann aber aus mancherlei Ursachen eintreten. Es sind dies hauptsächlich die sehr verschieden auftretenden Spannungen des Drahtgewebes auf dem Wege vom Webstuhl zur Presse infolge verschiedener Härte und ungleicher Stärke der Drähte sowie die wechselnden Spannungen der   Schussdrähte   und der   zugeführten   Kettendrähte. Durch diese wechselnden   Gewebespannungen   werden die   gewebeaufnehmenden Walzen mehr   oder 
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 Mustern bzw.

   Presswalzen dauernd in   Obcreinstimmung zu bringen,   da auch beim Pressen die Schussdrähte sich verschieben, wenn nicht den   Presswalzen   eine besondere Regelwalze vorgelagert wird. Diese llegelwalze dient dazu, alle sich auf dem Wege vom Webstuhl zur Presse wegen ungleicher Spannung und wegen Federn der Drähte in ihrer Gestalt verwundenen Gewebemaschen wieder in genaue Form zu bringen, da das Gewebe sonst nicht von der Presswalze regelrecht aufgenommen werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung   dargestellte Fig. l zeigt   die Form des fertigen Produktes, Fig einen Aufriss der Maschine, Fig. 3 einen Vertikalschmtt durch die drei zusammenarbeitenden Walzen mit einem eingezeichneten Profil der mittleren Walze. Fig. 4 zeigt das   Zusammenarbeiten   der zwei unteren Walzen. 



   Die drei   Walzen a. !),   c sind übereinander   nn   Gestell d gelagert und stehen durch Zahnräder 
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 drehung versetzt werden. 



   Das Drahtgewebe /'legt sich in gespanntem Zustande auf die Walze a auf. Die Walze a ist mit abgeschrägten Ansätzen g besetzt, die am Grunde genau in die Maschen des Gewebes passen. Dadurch, dass das Gewebe zwischen diese Ansätze hineingezogen wird, werden die Schussdrähte des Gewebes auf eine   gleichmässige   Entfernung voneinander gebracht. 



   Die Presswalzen b, c sind in gleicher Weise mit sich kreuzenden Längs-und Querrillen h bzw. i versehen. Zwischen je zwei Kreuzungspunkten dieser Rillen sind runde   Vorsprünge   e k, kl angeordnet, die verhindern, dass das Gewebe sich in den Rillen lagert und es sohin zwischen beiden Presswalzen frei tragen. überdies besitzt die Walze b schmale, in der Bewegungsrichtung etwas schräg gestellte Transportzähne 1, welche in entsprechende Einschnitte m der Ansätze   ! l eingreifen,   die die in 
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 Ansätzen g bzw. den Maschen des Drahtgewebes. Die Einschnitte zwischen den Transportzähnen kommen über die Vorsprünge kl in den Querrillen der Walze b zu liegen. 



   Die Tonschicht o wird auf Rollen n zwischen die Presswalzen b, c eingeführt. Der Ton wird dann beiderseits auf das Gewebe in der in Fig. 1 versinnbildlichten Form aufgepresst und die so entstandene durchbrochene Tonplatte mit Drahteinlage verlässt dann die Maschine. An den Stellen, wo die Vorsprünge k, kl in der Maschine das Gewebe berühren, entstehen im Tonbelag Unterbrechungen, die ein Zusammenrollen der fertigen Tonplatte gestatten. 



      PATENT. ANSPRÜCHE   :
1. Vorrichtung zum teilweisen Umschliessen der Drähte von Drahtgewebe mit Ton, dadurch gekennzeichnet, dass mit den den Ton auf   die Gewebedrähte   aufpressenden Walzen (b, c) eine Walze (a) zusammenarbeitet, die zur Regelung der gegenseitigen Entfernung der Schussdrähte des Gewebes mit entsprechend gestalteten Ansätzen in die Maschen des gespannten Gewebes eintritt, bevor dieses zwischen die Presswalzen gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass eine Presswalze (b) mit schmalen Transportzähnen (I) versehen ist, die in Ausschnitte der Ansätze (g) der die Schuss- weite des Gewebes regelnden Walze (a) eintreten und diese berichtigte Schussweite auch während des Transportes zwischen den Presswalzen aufrecht erhalten sowie die richtige Lage des Gewebes in bezug auf die Rillen der Presswalzen sichern.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Kreuzungspunkten der Längs- und Querrillen der Presswalzen die Drähte des Gewebes berührende Vorsprunge (k, kl) angeordnet sind.
AT59101D 1912-04-20 1912-04-20 Vorrichtung zum teilweisen Umschließen der Drähte von Drahtgeweben mit Ton. AT59101B (de)

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