AT58984B - Zeigerwage zum Wägen und Zählen von Gegenständen aller Art. - Google Patents

Zeigerwage zum Wägen und Zählen von Gegenständen aller Art.

Info

Publication number
AT58984B
AT58984B AT58984DA AT58984B AT 58984 B AT58984 B AT 58984B AT 58984D A AT58984D A AT 58984DA AT 58984 B AT58984 B AT 58984B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pointer
weight
receptacle
weighing
inclination
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hutchinson S Scales Company Lt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hutchinson S Scales Company Lt filed Critical Hutchinson S Scales Company Lt
Application granted granted Critical
Publication of AT58984B publication Critical patent/AT58984B/de

Links

Landscapes

  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung stellen dar :
Fig. 1 die Seitenansicht der Wäge- und Zählmaschine gemäss vorliegender Erfindung,
Fig. 2 eine Endansicht eines am Zeiger angeordneten Aufnahmebehälters mit seiner Auf-   hängung,  
Fig. 3 ist dieselbe Wage mit abgeänderter Zeigervorrichtung zur Aufnahme von Gewichtssätzen,
Fig. 4 eine besondere Ausführungsform des Trägers der losen Gewichte, während
Fig.   5, 6,   7 und 8 besondere Ausführungsformen und Details der Gewichtsanordnung am Zeiger darstellen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist an der neuen Zeigerwage der Zeiger ebenso wie der Wagebalken als Gewicht jeder für sich ausbalanciert. 



   Beim   Zeigersystem   besteht dieses ,,ausbalancierte Gewicht" aus dem Zeigerarm 1 mit Haarlinienanzeigervorrichtung 2, dem Daumen   3,   dem lose hängenden   Bande 4,   dem Gegen- 
 EMI2.1 
   Abstandssgewicht   7 und der wiegenartigen Schale oder dem Aufnahmebehälter 8. 



   Das"Gewicht" des Zeigersystems ist um die Welle 9 ausbalanciert, wobei das Abstands-   fjwicht   7 so hoch, wie irgend   möglich,   angeordnet ist, um den anderen Teil   des,, Gewichtes" des   Zeigersystemsauszubalaneieren. 



   Ist nun der Zeiger nicht durch irgend welche Gegenstände (seien dies nun Waren oder   Gewichte) helastet,   so ist er im Gleichgewicht. 



   Am unteren Teil des Zeigers 1 ist die wiegenartige Schale oder der Aufnahmsbehälter   8   in konischen Lagern 10 dreh bar, welche zentrisch zu der Linie C-C liegen, auf der das sogenannte Abstandsgewicht 7 verstellbar ist. 



   Die konischen Lager 10 sind in   gabelförmigen   Haltern 11 untergebracht, welche radial zur Linie C-C verstellbar sind, um die   Hebelwirkung zu justieren, welche z. B.   ein in die   wiegenartige   Schale 8 eingelegtes Gewicht oder dgl. gegen eine Ware auf der Wagschale 22 (welche gewogen oder gezählt, werden soll), auf die Welle 9 ausüben wird, wenn der Zeiger 1 einen Gewichtsausschlag anzeigt. Nach der Einstellung der   wiegenartigen   Schale oder des   Aufnahmebehälters   8 muss man 
 EMI2.2 
 



     Wenn man   nun zu zählende Gegenstände irgendeines Massenartikels in die wiegenartige Schale 8   hineinlegt, so wird dadurch   die ausbalancierte Zeigereinrichtung mit einem Gegengewicht versehen. 



   Der Wagebalken 72 und die auf ihm angeordneten Teile sind um den Messerschneidezapfen 1. 3 gleichfalls ausbalanziert, wobei der   Zeigerarm 7. wenn das   Band 14 mit dem Daumen 3 verbunden 
 EMI2.3 
 auf diese Weise das Gewicht des betreffenden Teiles des Bandes. welches sich vom   Daumen   3   auf und ab wickelt, ausgleicht.   



   Am Wagebalken 12 ist auf der anderen Seite des   Zapfens 13   ein   Messerschneidezapfen 77   in einer. dem   Abstund zwischen   den Zapfen 16 und 13 gleichen Entfernung angeordnet. Vom 
 EMI2.4 
   können, über welcher   der Buchstabe A mit dem Zeigerarm 1 sich bewegt. 



   In ähnlicher Weise muss das lose Gewicht B zwei Pfund (2 lbs.) wiegen und kann infolge- 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 gefüllt, und ein Haufen des Massenartikels, welcher eine Anzahl aufweist, die zwischen 0 und 1000 oder aber zwischen 0 und 10. 000 oder endlich zwischen 0 und 100. 000 Stück enthält, auf die Wagschale 22 aufgebracht und auf diese Weise gezählt, indem das Ablesen von den Zahlenlinien auf der Zifferscheibe 23 dort erfolgt, wo der schwingende Zeigerarm   1   die   Zahlen" 10",,, 100" und     1000"aufweist.   



   Um nun die Tara oder die Verpackung oder auch ein   sogenanntes.. Zugabegewicht" (Ver-   
 EMI3.1 
 eine gleicharmige Hebeleinrichtung, auf dem ausbalancierten Wagebalken   12,   welcher selbst einen Teil einer ungleicharmigen Balkenwage bildet. 



   Wird nun auf diese gleicharmige Hebeleinrichtung und zwar   auf den wagschalenartigell   Behälter 18 beispielsweise ein leeres Fass 24 oder eine andere leere Verpackung bzw. ein zu vergütendes Mankogewicht aufgebracht, so wird die Verpackung oder das Fass 25 derselben Art oder dgl. auf der Wagschale 22 ausbalanciert, so dass es auf diese Weise ermöglicht wird. das Gewicht oder die Anzahl von Waren oder dgl. festzustellen, ohne ein Auspacken der zu   wiegenden   oder zu zählenden Güter bewirken zu müssen. 



   Die wiegenartige Schale   8,   welche in Fig. 1 dargestellt ist, kann auch durch einen Aufnahme-   behälter   26 mit einem sockelartigen Halter 26a, wie er in Fig. 3 veranschaulicht ist. ersetzt werden. so dass man in der Lage ist, in diesen sockelartigen Halter 26a solche Gegengewichte einbringen zu können, welche ganz bestimmte Widerstände einer auf die Wagschale 22   aufgehrachten La : ; t   entgegenbringen, so dass auf diese Weise entweder das Gewicht oder der Wert einer   bestimmten   Menge von Waren von der   Zinerscheibe   23 abgelesen werden kann. 



   In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel setzt sich also das ausbalanciert Zeigersystem aus dem Zeigerarm 1, den Daumen 3. dem Gegengewicht. 3. mit Bleitaschen 6, zur Aufnahme von Blei oder dgl, dem Abstandsgewicht 7, dem   Aufnahmebehälter   26 und dem sockelartigen Träger 26a sowie der Zeigerspitze 27 zusammen. Das ganze   Zeigersystem it um   die Welle 9 ausbalanciert. Geeignet ausgeschaltete Gewichtssätze 28 und 29 besitzen   zweckmässigere eise     Verjüngungen,   vermittelst welcher sie in den entsprechend   ausgestalteten, sockelartigen Träger 26**   hineinpassen, welcher am Ende des Zeigerarms 1 vorgesehen ist. 



   Die zentrale Linie des sockelartigen Trägers 26a fällt mit der Linie C-C zusammen Ebenso sind die Gewichte 28 und 29   symmetrisch   ausgestattet. Wenn nun irgend eines dieser Gewichte 28 und 29 in den sockelartigen Träger 26a eingesetzt wird, so wird das ausbalancierte   Zeigersystem   in ein Gegengewicht   verwandelt.   Der sockelartige Halter 26a kann auch in der in Fig. 4 gezeigten Weise ausgestaltet sem. 
 EMI3.2 
 werden kann :

     auch verdeckt   sie alle Markierungen auf dem inneren Zifferblattmarkierungsstreifen 31, welche sonst unachtsamerweise an Stelle der Markierungen auf dem äusseren 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 wird auch der Käufer eine grössere oder geringere Menge von Waren erhalten, genau einem grösseren oder geringeren Gewicht entsprechend, welches vor seinen Augen in den Sockel 26a eingesetzt wird. 



  Die Preise pro Pfund sind auf dem inneren Markierungsstreifen 31 der Zifferscheibe 23 angegeben, wobei hier die Markierungsabstände ungleich sind. Es sei nunmehr 1 Penny pro laufendes Pfund als niedrigster Preis, der hier beispielsweise in Betracht gezogen werden soll, angenommen, und es wird   daher"ld."auf   dem Markierungsstreifen 31 an dem Punkte 34 des vollständigen Ausschlages des Abweichungsgewichtes markiert, derart, dass mit einem gegebenen losen Gewicht im Sockel   26a - da da. s Maximalgewicht   der Waren auf der Wagschale den Maximalausschlag 
 EMI4.1 
 gerade diesem betreffenden Münzwert entsprechende Warenmenge erhalten wird.

   Ferner, da der Käufer bei   l'/a   Pence pro Pfund zwei Drittel des Gewichtes an Waren zu erhalten hat, als wie er für einen Penny zu bekommen hätte, so wird die Marke 11/2 Pence (11/2 d) am Punkt 35 der   Zifferscheibe   23 angebracht, welcher sich auf ungefähr zwei Drittel des Abstandes von demjenigen 
 EMI4.2 
 des erwähnten Abstandes, also bei Punkt   37,   etwa angeordnet. Die Abstände aller anderen Preismarken sind umgekehrt proportional zur Grösse des Wertes, welchen sie jeweilig vorstellen. 



   Falls es erwünscht sein sollte, kann in Verbindung mit dem   Sockel 26-   ein Satz loser Gewichte Verwendung finden, welche mit Preisen pro Pfund versehen sind. wobei das grösste dieser Gewichte mit dem niedrigsten Preise und das kleinste derselben mit dem höchsten Preise bezeichnet sind, in   welchem   Falle die Zifferscheibe 23 insofern eine Änderung zu erfahren hat. indem dieselbe dann mit entsprechenden Preisangaben zu versehen ist. 



   Derselbe Effekt, welcher durch das Einsetzen der   Gewichtssätze M   und 29 in den sockel- 
 EMI4.3 
   Zeigersystem   in ein Gegengewicht verwandelt wurde, wird durch die Einrichtungen gemäss den Fig. 5 und 8 durch Verschieben eines Gewichtes auf dem Zeigerarm erzielt. 



   Auch dieser Zeigerarm ist zusammen mit dem Daumen   3,   dem regulierbaren Gegengewicht 6 
 EMI4.4 
 
 EMI4.5 
 der Zifferscheibe 23 angebracht. 



   Will man nun beispielsweise Waren zu einem Preise von 6 Pence pro Pfund bis zum Betrage von 6 Shillings auswiegen, so wird eine dementsprechende Warenmenge auf die Wagschale gebracht, so dass der   Zeigerariii 1 go weit ausschlagen muss, bis   dass die Zeigerspitze 51, welche einen Teil 
 EMI4.6 
 dem Zifferblatte 23 bis zur Marke ,,6 d" bewegt hat. 



   Die höheren Einschnitte 45 sind so angeordnet, dass, wenn man das Gleitgewicht 38 aufwärts bewegt, bis seine Falle 44 in irgend einen dieser höher gelegenen Einschnitte 45 eingreift, die Folge davon ist, dass der Abstand des Schwerpunktes des Gewichtes   vom Zentrum   der Welle 9 in dem- 
 EMI4.7 
   menge   auf die Wagschale aufgebracht zu werden, um den Zeigerarm 1 bis zur Zifferblattmarke ,,6 d"   aus :

   schlagen Zu lassen,   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Um die Wage auch für gewöhnliche Wägezwecke benutzen zu können, wird die Falle 44 so weit heruntergeschoben, bis sie in den tiefsten Einschnitt 45 eingreift, in welcher Lage die Zeigerspitze 51 auf dem äusseren   Zinerblattmarkierungsstreifen   41 des Zifferblattes 23, Pfunde oder Bruchteile von Pfunden anzeigt, wobei dann die,, 5 s"-Marke (5 Shillings) auf dem Zeiger- 
 EMI5.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE- 
1 Zeigerwage zum Wägen und Zählen einer Anzahl Gegenstände gleicher Art. dadurch gekennzeichnet, dass das ein   Stück   bildende Zeigersystem um seinen Drehpunkt ausbalanciert ist und einen   Aufnahmebehälter     (8)   besitzt, auf oder in welchen die als Gegengewicht dienenden Gegenstände oder Gewichte gebracht werden können (Fig. 1).

   
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. und ein Gewicht (7) auf dem Zeiger (1) auf dessen Mittellinie in entgegengesetzter diametraler Richtung justierbar angeordnet sind, um erforderlichenfalls die genaue Ausbalancierung des Zeigersystenis eventuell auch mit Hilfe des justierbaren Gegengewichtes (5, 6) herbeiführen zu können, und auch um die richtige Hebelwirkung der als pendelndes Gegengewicht in die Schale (8) eingeführten Gegenstände auf die zu wiegende Last zu sichern.
    3. Neigungswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigersystem (1, 3.
    5,6, 7, 26, 26a und 27) einen Aufnahmebehälter (26a) zur Aufnahme von auswechselbaren Gewichtssätzen (28, 29) besitzt, um verschiedene Arten einer Anzahl von Einzelgegenständen wiegen bzw. zählen zu können (Fig. 3).
    4. Neigungswage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einem Aufnahmebehälter (26a) verschene Zeigersystem mit einem Gewichtseinsatz (29) versehen werden kann, welches Gewicht ('29) mit einer zeigerartigen Spitze ' derart versehen ist, dass es nicht allein die Zeigerspitze (27) des Zeigersystems (1) sondern auch die auf dem inneren markierungstreifen (31) befindlichen Ablesungen verdeckend, aber auf dem äusseren Markierungsstreifen (32) EMI5.3 5. Neigungswage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das ausbalancierte Zeiger- system (1, 3, 4, 7, 5) (Fig. 5 und 8) mit einem in der Längsrichtung des Zeigerarmes (1) verstell- EMI5.4
AT58984D 1910-09-19 1910-09-19 Zeigerwage zum Wägen und Zählen von Gegenständen aller Art. AT58984B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT58984T 1910-09-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT58984B true AT58984B (de) 1913-05-10

Family

ID=3580752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT58984D AT58984B (de) 1910-09-19 1910-09-19 Zeigerwage zum Wägen und Zählen von Gegenständen aller Art.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT58984B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT58984B (de) Zeigerwage zum Wägen und Zählen von Gegenständen aller Art.
DE249423C (de)
DE619713C (de) Wiegeloeffel
DE479802C (de) Als Neigungswaage wirkende Taschenbriefwaage
DE585632C (de) Fuellbleistift mit Briefwaage
AT290156B (de) Wiegevorrichtung
DE621943C (de) Vorrichtung zur gewichtsmaessigen Inhaltsangabe eines Behaelters, insbesondere eines Zylinders, fuer verfluessigte Gase
US2145515A (en) Proportionate scale
DE568711C (de) Selbstanzeigende Waage mit erweitertem Waegebereich
DE926882C (de) Taschenbriefwaage
DE607347C (de) Briefwaage, bei welcher der zu pruefende Brief bei UEberschreitung einer gewissen Gewichtsgrenze selbsttaetig abgeworfen wird
DE587253C (de) Muenzenwaage
DE591988C (de) Taschenbriefwaage mit abnehmbarer Lastschale
DE603643C (de) Als Balkenbriefwaage verwendbares Fuellschreibgeraet
DE102936C (de)
AT111941B (de) Plattformwaage.
DE42226C (de) Neuerung an Zeigerwaagen
DE968143C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzielung konstanter Waegungen auf selbsttaetigen Waagen
DE602228C (de) Praezisionsfederwaage
AT103313B (de) Multiplikationsvorrichtung für Wagen.
DE424374C (de) Selbstaufleger mit Waage
CH386715A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswiegen von Schüttgütern
DE633020C (de) Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen
DE673132C (de) Waage mit Druckeinrichtung
DE686798C (de) Rechenwaage mit gegenseitig verschiebbaren logarithmisch geteilten Skalen