AT58788B - Verfahren zur Herstellung von Kautschuk und kautschukähnlichen Massen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kautschuk und kautschukähnlichen Massen.

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  Verfahren zur Herstellung von Kautschuk und kautschukähnlichen Massen. 



   Die Polymerisation von Isopren und anderen Kohlenwasserstoffen vom Typus des Butadiens zu Kautschuk erfolgt nach der vorliegenden Erfindung leicht unter der Einwirkung ultravioletter Strahlen. Man kann auch die Analogen des Butadiens, z. B. Phenyldivinyl, anwenden. Der gebildete Kautschuk bleibt, wenn die Reaktion ohne Zutritt der Luft stattfindet, in dem unveränderten Kohlenwasserstoff gelöst. Das Auftreten der unlöslichen Modifikation des Kautschuks und seiner Analogen ist sehr selten. 



   Die Reaktion geht langsam vor sich, wenn die Konzentration des Kautschuks eine gewisse Grenze erreicht hat. Wenn man beispielsweise Isopren polymerisiert, so bilden sich ungefähr 300/0 Kautschuk des Gewichtes des Ausgangsmateriales. Man erhält nicht etwa andere Verbindungen, wie Dipenten oder dgl., es erfolgt vielmehr nur die Bildung von Kautschuk, während das Ausgangsmaterial sonst unverändert bleibt. 



   Wenn man die ultravioletten Strahlen auf Isopren oder seine Homologen im Gaszustande einwirken lässt, empfiehlt es sich, den bereits gebildeten Kautschuk aus der Reaktionsmasse zu entfernen. Man kann dies leicht mit Hilfe von Benzol, Äther oder durch direkte Überführung des unveränderten Isoprens in einen anderen Behälter bewirken. Man vermeidet in dieser Weise die zerstörende Wirkung der Strahlen auf Kautschuk. 



  Andererseits bildet der entstandene Kautschuk kein Hindernis für die weitere Wirkung der Strahlen. 



   Die Schnelligkeit der Polymerisation hängt nicht nur von der bereits gebildeten Menge des Kautschuks ab, sondern auch von dem Grade der Reinheit des Ausgangsmateriales. Divinyl und Phenyl-Butadien (aus   Zimtaldehyd dargestellt) polymerisieren   sich schneller als Isopren Noch schneller geht die Polymerisation des   2. 3-Dimethy)-     - 1. 3-Butadien   vor sich. Dasselbe erhält man aus Pinakon durch Wasserabspaltung und es geht diesfalls die Polymerisation bis zum Ende vor sich. Im allgemeinen verringert sich die Lichtwirkung entsprechend der Bildung des Kautschuks, weil die Lichtabsorption   der Reaktionsitiasse   sich immer   ändert. Es ist auch möglich.   dass die Reaktion sich umkehrt. 



   Die Einwirkung der Lichtstrahlen kann mit oder ohne Lösungsmittel oder Kontakt 
 EMI1.1 
 verteiltem Zustande und dgl.) erfolgen
Ebenso wie die ultravioletten Strahlen wirken die Kathodenstrahlen, Röntgenstrahlen und stille elektrische Entladungen. 



   Beispiel : 100 Teile Isopren werden in einem Quarzbehälter ohne Zutritt der Luft der Einwirkung   ultravioletter Strahlen einer Quecks@lberlampe (z. B. 110 Volt,     2.') Ampere) ausgesetzt. Die Reaktion   wird unterbrochen, wenn der gebildete Kautschuk   lii bis 40"o des Gewichtes   des Ausgangsmateriales erreicht hat. 



   Das unveränderte Ausgangsmaterial wird in bekannter Weise unter normalem Druck entfernt. In dem Apparat verbleiht fast chemisch reiner Kautschuk, der direkt vulkanisiert werden kann. Zur Konservierung des erhaltenen Kautschuks empfiehlt es sich. denselben   tus xur Vulkanisation   vor Luft geschützt aufzubewahren. 
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 Strahlen wesentlich gesteigert. Es tritt eine Erhöhung der Polymerisationsgeschwindigkeit ein. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kautschuk und kautschukähnlichen Massen, dadurch gekennzeichnet, dass Isopren, seine Homologen oder Analogen in Lösung oder in freiem Zustande der Wirkung von ultravioletten oder Kathoden-oder Röntgenstrahlen oder stillen elektrischen Entladungen mit oder ohne Zusatz von Kontaktston'en ausgesetzt werden, wonach der unverändert geblieben Kohlenwasserstoff-falls solcher vorhanden-in üblicher Weise von dem gebildeten Kautschuk entfernt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT58788D 1912-03-20 1912-03-20 Verfahren zur Herstellung von Kautschuk und kautschukähnlichen Massen. AT58788B (de)

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