AT58762B - Viertakt-Explosionskraftmaschine mit schwingendem Arbeitszylinder. - Google Patents

Viertakt-Explosionskraftmaschine mit schwingendem Arbeitszylinder.

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AT58762B
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Wilhelm Maybach
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Wilhelm Maybach
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  Viertakt-Explosionskraftmaschine mit schwingendem Arbeitszylinder. 



   Die Erfindung betrifft eine Viertakt-Explosionskraftmaschine mit   schwingendem   Zylinder, der an seinem geschlossenen Ende mittels einer Steuerkurbelwelle im Kreise bewegt wird und am offenen Ende mittels des durch die doppelt so schnell laufende Arbeitskurbelwelle ohne Pleuelstange im Zylinder ein-und ausbewegten   Kolbens hum   und her geschwungen wird. Bei dieser Maschine gleitet der Zylinder mit seiner Öffnung über einen feststehenden Schieberspiegel mit entsprechenden Öffnungen für den Auspuff und die Ladung. Ferner ist bei dieser Maschine der Hub der Steuerknrbelwelle gleich oder annähernd gleich der   Verdichtungsraumhöhle   gewählt.

   Ausserdem erfolgt die Bewegung der   Steuerkurbelwe11e   zur Arbeitskurbelwelle in entgegengesetzter Richtung und bei jeweiliger   Höchststellung   des Kolbens nimmt der Zylinder einmal seine höchste oder annähernd höchste, das andere Mal seine tiefste oder annähernd tiefste Stellung ein, um alle Verbrennungsprodukte aus dem Zylinder möglichst zu verdrängen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt die Schieberbewegung, Fig. 2 ist der Querschnitt, Fig. 3 der   Längsschnitt,   Fig. 4 der Horizontalschnitt einer beispielsweise zweizylindrigen   Maschine.   a und a'bezeichnen die einzelnen Zylinder   der Maschine, b und die   entsprechenden
Kolben, c die Arbeits-und d die Steuerkurbelwelle. Der zylinde endigt uber dem ge- 
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 Zündung : r sind die Zündkerzen, s Leisten, die den Schieber auf dem Schieberspiegel kulissenartig gleitend dicht halten; t, u, v und w sind Zahnräder, die die Steuerkurbelwelle d in entgegengesetzter Richtung und in halber Umdrehungszahl zur Arbeitskurbelwelle antreiben. 



   In dem Schieberdiagramm Fig. 1 zeigt x die Kurve, die sich aus der entgegengesetzten Drehrichtung der Arbeitskurbelwelle zur halb so schnell laufenden   Steuerkurbel-     welle ergibt. Der punktierte Kreis y zeigt die Stellung der Zylinderöffnung m im Wechsei von der Auspufföffnung o zur Einlassöffnung p; Kreis u' zeigt die Stellung dieser Öffnung   nach vollendeter Ladung; Kreis y11 jene im Moment der Zündung durch das Zündloch q. 



  Dabei ist angenommen, dass der Totpunkt der Steuerwellen kurbel mit dem Totpunkt der Arbeitskurbel   zusammenfasst.     Im Längsschnitt Fig.   3 und im Horizontalschnitt Fig. 4 ist der Zylinder a im Moment der   Zündung   gezeigt und der Zylinder a'im Moment des Wechsels von der Ausströmung zur Einströmung. 



   Dreht man nun die   Arbeitskurbel   im Sinne des Uhrzeigers, so dreht sich die Steuerwelle in entgegengesetzter Richtung und die   U ffnung Im Zylinder   beschreibt dann in ihrer untersten Bewegung die grosse Schleife der Kurve x von links nach rechts, während gleichzeitig der   Kolheu sich   in der   Ausstromperiode befindet.   In der Mittelstellung (Zylinder   a',   Fig. 3) hat die Steuerwellenkurbel ihre tiefste und der Arbeitskolben seine höchste Stellung und es sind In dieser Stellung alle Verbrennungspunkte möglichst ausgeblasen. Bei der Weiterbewegung der Kurbeln beginnt das Ansaugen zwischen Kolben und Zylinder 

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 EMI2.1 
 Kolbenstellung erfolgt dann die Zündung. 



     Die Steuerkurbel kann   im Totpunkt gegen die Arbeitskurbel auch etwas Vor-oder Nacheilung haben ; im ersteh Falle ist der Saughub grösser, dagegen die Expansion etwas kleiner. 



   Die Anzahl der Zylinder und die Winkel der Kurbelstellungen erleiden hiebei keine   Einschränkung gegenüber   bisherigen Maschinen. Die Zündkerze kann anstatt im Schieberspiegel auch am Zylinder angebracht werden. 



   PATENT -ANSPRÜCHE :
1.   Viertakt-Exptosionskraftmascbine   mit schwingendem Arbeitszylinder, der mit seiner Ein-und Austrittsöfnung auf einem feststehenden Schieberspiegel gleitet, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder über seinem geschlossenen Ende mittels einer Welle (d), die 
 EMI2.2 
 seitliche   Ein- und Allsströmöffnung (m)   während zweier Umdrehungen der Kurbelachse in einer geschlossenen Kurvenbahn (x) auf einem feststehenden Schieberspiegel   (u)   gleitet, in dem entsprechend liegende Öffnungen für Auspuff   (o)   und Ladung (p) sich befinden.

Claims (1)

  1. 2. Viertakt-Explosionskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hei jeweiliger Höchststellung des Kolbens der Zylinder einmal seine höchste oder annähernd höchste, das andere Mal seine tiefste oder annähernd tiefste Stellung einnimmt und dass dabei die Drehrichtung der Steuerkurbelwelle entgegengesetzt zu jener der Arbeitsknrbel ist.
AT58762D 1911-04-15 1912-04-12 Viertakt-Explosionskraftmaschine mit schwingendem Arbeitszylinder. AT58762B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319595A1 (de) * 1987-12-02 1989-06-14 Albert Oppermann Kurbeltrieb auf der Basis einer Druckenergiequelle

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