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Betrleblvorrlchtung für Huppen und dgl.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betriebe von Signal Vorrichtungen, insbesondere der Signalhuppen von Kraftfahrzeugen, und besteht darin, dass mit einer vom Kraftfahrzeug selbst durch Reibungsantrieb betätigten Luftpumpe eine Stossfangvorrichtung verbunden ist, die sich hinsichtlich der von ihr aufgenommenen, zu der Signalvorrichtung (Huppe oder dgl.) fortgeleiteten Luftmenge, entsprechend der Geschwindigkeit des Motors des Kraftfahrzeuges und somit dem jeweiligen von der Luftpumpe gelieferten Druck, selbsttätig regelt, wobei ausserdem auf dem den Stossfänger tragenden Rohrstück ein von aussen leicht zugängliches Ventil angebracht ist, das seinerseits eine Regelung der einströmenden Druckluft ermöglicht, so dass die ausströmende Luft doppelt geregelt wird.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung entspricht einem längst fühlbar gewordenen Bedürfnisse bei Signalvorrichtungen, insbesondere den bereits bekannten Signalhuppen von Automobilfahrzeugen, die durch Luftpumpen verschiedener Art betätigt werden.
Infolge der neuen Einrichtung wird von der Huppe oder dgl. ein reiner lauter Ton abgegeben. der nach Belieben mehr oder weniger langanhaltend gemacht werden kann. Des weiteren ist auf Grund der neuen Anordnung das bei bekannten Vorrichtungen dieser Art entweder bei zu langsamer oder zu schneller Fahrt bzw. Umdrehung des Motors, von dem die Luftpumpe durch Reibungsantrieb betätigt wird, häufig eintretende Versagen der Huppe oder dgl. ausgeschlossen.
Wegen der Möglichkeit der Erzielung dar erwähnten sehr genauen Regelung ist man ferner auf Grund vorliegender Einrichtung, nicht wie bei bekannten Vorrichtungen dieser Art, auf die Verwendung einer eigens zu dem Zwecke konstruierten Huppe angewiesen, sondern es kann jede beliebige Huppe benutzt werden. Es kann nämlich das leicht zugängliche, zweckentsprechend ausgebildete Ventil nach vorliegender Erfindung zu jeder Zeit, also sogar während der Fahrt. ohne Schwierigkeit sehr fein eingestellt werden. Bei bereits bekannten Vorrichtungen dieser Art hingegen lässt sich das primitiv und mangelhaft ausgeführte sogenannte Überdruckventil nachträglich oder im Betriebe kaum regeln.
Mit wenigen Worten, es behebt die neue Einrichtung nach vorliegender Erfindung die Miss- stände, die bisher im Handel befindlichen Vorrichtungen dieser Art anhafteten, und zwar dass das richtige Arbeiten der Vorrichtung lediglich von der Grösse und Umdrehung des Motors abhängt. sowie auch davon, wie eben gerade das Überdruckventil in bezug auf Belastung eingestellt ist. da, wie gesagt, eine spätere Regelung dieses Ventiles kaum möglich ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 2 ein Längsschnitt der Stossfangvorrichtullg.
Unter Benutzung irgend einer geeigneten, vom Wagenführer zu betätigenden Ubertragungs- vorrichtung wird das Reibungsrad der Einrichtung in an sich bekannter Weise gegen einen sich drehenden Teil des Motors, beispielsweise das Motorachwungrad. gedrückt, wodurch die Luftpumpe in Umdrehung gesetzt wird.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform besteht das Wesentliche zunächst aus dem unmittelbar in den Austrittsstutzen 7 der Luftpumpe 5 eingesetzten T-Stück 8.
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die die von der Luftpumpe kommenden Luftstösse aufnimmt und die stossweise eintretende Luft in einen kontinuierlichen, gleichmässigen Strom umwandelt, so dass die Huppe während der Zeit Ihres Arbeitens einen durchgehenden Ton von sich gibt, nicht aber stossweise auftretende Töne erzeugt. Die Verbindung der (in der Zeichnung nicht mit veranschaulichten) Huppe mit der Vorrichtung geschieht mittels des Schlauches 17. der an das freie Ende des Stossfängers 12 angeschlossen ist.
Wie bereits in der Einleitung gesagt. soll die neue Vorrichtung mit jeder beliebigen Huppe
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Weite dieses Spaltes entspricht. Diese Weite kann aber von aussen durch Muttern geregelt werden, die sich auf dem nach aussen hervorstehenden Ende der Ventilspindel befinden. Dieses Regeln kann nicht nur dann geschehen, wenn eine andere Huppe angebracht wird und man die Vorrichtung nun dem Luftverbrauch dieser Huppe entsprechend regelt, sondern man kann auch nachher noch jede beliebige weitere Regelung vornehmen, sei es als Nachregelung, sei es, um den Ton der Huppe zu ändern, weil ja die Tonhöhe mit von der der Huppe zugeführten Luftmenge und Luftpressung abhängt.
Der Stossfänger 12 besteht hier aus einem zylindrischen Gehäuse mit einem darin beweglichen 8cheibenkolben 15, der auf einem Rohr 13 verschiebbar ist und einerseits unter der Pressung der Luft von der Luftpumpe her. andererseits unter dem Druck einer das Rohr 13 umgebenden Schraubenfeder 16 steht. Die Verbindung des Zylinders 12 mit dem T-Stück 8 ist mittels des Bodens 11 bewirkt. Das Rohr 1. 3 ragt bis ziemlich dicht an diesen Boden 11 heran, ist an seinem
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Ventilkegel 7C abströmen soll. einen Raum findet, in dem sie sich für die gegebene Zeit aufhalten kann, um dann schliesslich auch durch die Seitenöffnungen 14 abzuströmen, nämlich innerhalb der Zeit, bis der nächste Luftstoss folgt.
Dies abschiebt natürlich mit nicht unerheblicher Ge-
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können diese Teile ohneweiters folgen. Aus dem Ganzen ergibt sich aber, dass, welchen Huppentvp man auch benutzen mag, stets ein vollkommenes Anpassen der Vorrichtung an die betreffende
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werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Betriebsvorrichtung für Huppen und dgl. mit durch Reibungsantrieb zu betätigender
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