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den der Arbeiter mit dem heissen Pfeifenrohr erzeugen muss, wobei T die gewünschte
Temperatur bezeichnet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 den Längsschnitt durch die ganze Vorrichtung, Fig. 2 den Längs- -schnitt einer Abänderung, Fig. 3 die Vorrichtung im Gebrauche, Fig. 4 den Längsschnitt einer Abänderung, Fig. 5 den Querschnitt derselben und Fig. 6 den Querschnitt nach x-x der Fig. 1.
Die vorliegende Vorrichung besteht aus zwei zylindrischen Pfeifenröhren a, b, die an den Enden einer Röhre c angeordnet sind und in welche die zum Ertönen der Pfeife dienende Luft durch d zugeleitet wird. Die beiden Pfeifen wirken zusammen oder einzeln.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung wirken dieselben gleichzeitig, da die bei d eintretende Luft gleichzeitig zu den beiden Pfeifen gelangt. Bei der in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsform sind zwei Luftleitungsröhren d, d angeordnet, und das Innere der Röhre c ist durch eine Scheidewand in zwei Abteile geteilt, so dass jede Pfeife einzeln wirken kann.
Um beide Pfeifen gleichzeitig ertönen zu lassen, braucht man nur die Enden der
Rühren d, (I durch ein geeignetes Mundstück zu vereinigen (Fig. 3), mittels dessen der
Arbeiter bequem Luft in die Vorrichtung blasen kann. Die Röhre c kann auch aus zwei
Teilen bestehen, welche getrennt wirken und, den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend, gebogen sind. Bei der in Fig. 3 ebenfalls veranschaulichten Einrichtung ist z. B. die eine
Pfeife b im Innern des Feuerraumes und die zweite Pfeife a ausserhalh desselben an- geordnet. Auch kann die Pfeife a an irgend welcher Stelle angeordnet sein und gleichzeitig für mehrere Pfeifen b dienen.
Der Kolben e der Pfeife a ist einstellbar, um die Länge dieser Pfeife beliebig ein- stellen zu lassen, was mittels emer Schraubenspindel f geschehe ! ! kann, die in Millimeter
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wird. Die Länge der Pfeife b ist unveränderlich.
Die Röhre c kann konzentrisch mit einer Rohre h (Fig. 1) umgeben sein, welche dazu dient, die durch die Pfeifen abgegebenen Töne durch den Kanal i zum Ohre des Arbeiters zu leiten. Auf diese Weise werden diese Töne schärfer aufgefangen.
Die konzentrischen Röhren sind durch geeignete Vorrichtungen j miteinander verhunden und in ausseren Trägern k befestigt, welch letztere durch Stangen n miteinander verbunden und mit einem Griffe oder dgl. m versehen sind.
Die Pfeifen müssen aus einem Stoff hergestellt sein, der hohe Temperaturen aushält, z. H. ans P) atin, Karborandum oder dgl. Fig. 4 zeigt Rohre, die teils aus feuerfestem Stoff, teils aus Metall hergestellt sind, wobei der feuerfeste Stoff die Rohre von der heissen Pfeife bis zur linken Hand des Arbeiters bildet (Fig. 3). Fig. 5 zeigt noch einen Querschnitt, bei welchem alte Röhren nebst der Pfeife b aus feuerfestem Stoff bestehen.
Das Pyrometer wird durch einen geeigneten Kanal in den Feuerraum eingeführt, und dieser Kanal wird nach beendigter Temperaturbestimmung durch den Stopfen p geschlossen.
Wenn die Pfeifen durch Einblasen von schwach gepresster Luft (oder Gas) ertönen sollen, kann die Luftzuleitung durch Hähne q, r beliebig geregelt werden.
Der Apparat kann vor der Ofenwand auf einem geeigneten Träger drehbar angeordnet sein, so dass die innere Pfeife desselben im Inneren des Ofens nach jeder Richtung hin eingestellt werden kann.
Die einzelnen Teile des Apparates können abnehmbar angeordnet sein.
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dem dip Pfeife h auf die Temperatur T erwärmt ist, lässt man dieselbe ertönen und sucht mit der Pfeife (i denselben Ton zu erzeugen, indem man nötigenfalls die Mutter 9 nach links oder rechts dreht. Hierauf liest man die Länge 1/auf der Schraubenspindel f ab und rechnet dann die gewünschte Temperatur mit Hilfe der genannten Formel aus.
In der Praxis kommt es häufig vor, dass man die Temperatur im Innern eines Ofens zu einem gewisses festen Grade zu erhöhen und diesen Temperaturgrad dann beizubehalten wünscht.
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fährt man in der beschriebenen Weise, so erhält man die Länge der kalten Pfeife.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Akustisches Pyrometer, gekennzeichnet durch zwei Pfeifen (ft, b), welche an den Enden einer gemeinsamen Röhre (c) oder an dem Ende je einer getrennten Röhre angeordnet sind und von denen die eine zum Einführen in den Ofen bestimmte (b), dessen Temperatur gemessen werden soll, von unveränderlicher Länge ist, während die Länge der zweiten (äusseren) Pfeife (a) durch einen verschiebbaren Kolben (e) oder dgl. beliebig eingestellt worden kann.