AT56111B - Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen. - Google Patents

Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen.

Info

Publication number
AT56111B
AT56111B AT56111DA AT56111B AT 56111 B AT56111 B AT 56111B AT 56111D A AT56111D A AT 56111DA AT 56111 B AT56111 B AT 56111B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heating
anodes
tube
steam
pipes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Nussbaum
Original Assignee
Josef Nussbaum
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Nussbaum filed Critical Josef Nussbaum
Application granted granted Critical
Publication of AT56111B publication Critical patent/AT56111B/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 verwendet werden.   Denn   es gelingt viel leichter, gasundurchlässige, genügend nachgiebige Ab-   dichtungen   für die   Durchführungen   der Heizrohre, z. B. durch den Deckel, herzustellen. Da aber bisher ein Hilfsmittel zur stossfreien Kondenswasserableitung aus derartigen Heizrohren nicht bekannt war, musste man an Stelle von Dampf die weit weniger vorteilhafte Heizung mittels einer Heizflüssigkeit anwenden. 



   Nach vorliegender Erfindung gelingt es nun, auch nichtmetallische Heizrohre in elektrolytischen Zellen durch Dampf zu heizen, weil die Verschiedenheit der Wärmeausdehnung keine Rolle   mehr   spielt ; natürlich kann man aber die Rohre auch frei einführen. 



   Die neue Erfindung besteht also in der Heizung durch Dampf mittels nach Art der Fieldschen Heizröhren besonders ausgebildeten   Dampfheizröhr. en   aus bisher nicht verwendetem, widerstandsfähigem, nichtmetallischem Material für das eigentliche (äussere) Heizrohr. im Gegensatz zu der bekannten weniger rationellen Heizung durch direkten Dampf oder mittels einer durch Heizrohre geleiteten Heizflüssigkeit. Diese neue Art der Heizung ermöglicht eine intensivere und wirksamere bzw. rationellere Heizung als dies bisher möglich war. 



   Besonders   zweckmässig ist   die Anordnung der im nachfolgenden beschriebenen Heizrohre im Zwischenraum zwischen den Anoden und den Kathoden, also unterhalb der Anoden. Dadurch 
 EMI2.1 
   toten   und nur dieses Elektrolyten erfolgt, so dass die   Wärmeausnützung, ganz   abgesehen vom Wegfall der sonstigen   Wärmeverluste,   welche bei der Heizung mit Heizflüssigkeit entstehen, ganz besonders rationell ist. Weil nämlich nur der Elektrolyt, der vom Strom durchflossen wird, direkt geheizt wird, wird die Wärme am besten ausgenützt. 
 EMI2.2 
 heizt, die oberhalb oder in Höhe der Anoden angebracht sind, entstehen bereits erhebliche Wärmeverluste, bevor noch der Elektrolyt in jene Zone gelangt, die vom elektrischen Strom durchflossen ist.

   Bei Heizung   des Elektrolyten im Zwischenraum zwischen   den Kathoden entstehen 
 EMI2.3 
 eine geringere Spannung für die Elektrolyse. Durch die Anwendung von Dampf wird aber auch eine weit.   intensivere Heizung erzielt, man kami   also mit weniger oder mit kleineren Heizrohren eine höhere   Temperatur   erzielen als bei der Heizung mit einer Heizflüssigkeit. 



   Am einfachsten und zweckmässigsten ist es, wenn man für jedes Heizrohr nur eine einzige fixe Durchführung, wie dies durch   vorliegende Erfindung ermöglicht ist, anwendet.   Die ver- 
 EMI2.4 
   nur auf   eine geringe Länge in Betracht kommt. Dal3 die direkte Verwendung von Dampf als Heizmittel einen grossen Vorteil bedeutet. 
 EMI2.5 
   Kraft und d) p   Anlage wird vereinfacht ; man erspart aber auch Wärmeverluste. welche entstehen. wenn   man   erst ein Heizmittel durch Dampf erhitzt usw. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich durch Verwendung von zwei Rohren von verschiedenem 
 EMI2.6 
 letzterem Falle ein eigenes Kondenswasserableitungsrohr vorgesehen ist. Die Art der Anordnung   wird aus der Finur ersichttlic) t.   



   Die   Heizrohre können verschieden geformt   sein. Die Figur stellt die einfachste Anordnung dar. 



  Auf derselben wird ein einseitig geschlossenes Heizrohr H durch die Zellenwand B, z. B. horizontal, 
 EMI2.7 
 oder das Rohr a für die Kondenswasserableitung bis nahe an das hintere Ende des Rohres H reicht. 



     Der Querschnitt   der Rohre kann natürlich beliebig geformt sein ; in der Regel wählt man ihn   kreisförmig   oder elliptisch. Das innere Rohr kann bis an das Ende des äusseren reichen oder auch früher enden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   In der Regel wird das Rohr   h   konzentrisch zu H angeordnet und dient dann zur Einleitung von Dampf, während das Kondenswasser durch a   abfliesst.   Flüssigkeitsatösse werden durch diese Anordnung   unmöglich   gemacht, das Kondenswasser kann vielmehr ungehindert abfliessen. Da das Rohr nur an einem Ende mit der Wand B verbunden ist, kann es sich ganz frei ausdehnen und man läuft nicht Gefahr, dass es infolge ungleicher Wärmeausdehnung des Gefässes zertrümmert wird. 



   Es empfiehlt sich, die Innenrohre   h   aus biegsamen Rohren herzustellen,   damit   sie keinen Seitendruck auf die Rohre   ss ausüben können,   der letztere gefährden würde. Man verwendet z. B. Zinnrohre, Metallschläuche usw. Natürlich braucht nur ein Teil von h biegsam zu sein, etwa vorteilhafterweise ein Stück des   Anschlussrohres   an die Hauptdampf-bzw. Kondenswasserableitung. 



   In den Zellen ordnet man die Heizrohre am besten im Zwischenraum zwischen den Anoden und Kathoden an. Ist die Anode oberhalb der Kathoden gelagert, so ordnet man z. B. bei der Chloridelektrolyse die Heizrohre unterhalb der Anoden an. Man gewinnt hiedurch nicht nur den Vorteil, dass die Anoden leicht aus dem Bade gehoben werden können, ohne dass die z. B. stabförmigen Heizrohre berührt oder bewegt zu werden brauchen, dass die Heizrohre auch beim Einsenken der Anoden nicht zerbrochen werden können usw. ; man erzielt hiedurch auch eine bessere Temperaturverteilung, denn es wird dadurch ermöglicht, nur eine ganz bestimmte horizontale
Schicht zu heizen, ohne vertikale Heizflächen zu verwenden, die durch   Schlierenbildung schädliche  
Strömungen hervorrufen ; auch erzielt man hiedurch eine bessere   Wärmeausnützung.   



   Einen besonderen Vorteil dieser Anordnung unterhalb der Anoden bildet aber der Umstand, dass sich eine bessere Vermischung des frisch zufliessenden Elektrolyten mit dem bereits verarmten Anolyten erzielen lässt, als dies etwa dann der Fall ist, wenn man die Heizrohre in   Anodenhöhe   oder noch höher anordnet. Heizt man nämlich unterhalb der Anoden, so fällt die Temperatur 
 EMI3.1 
 es wäre, wenn man von oben heizt. Infolgedessen sinkt die oben frisch zugeführte, reiche Speiselösung nicht so leicht in Schlieren (oft bis tief unter die Anoden) hinab, sondern vermischt sich besser mit dem Anolyten, als wenn sie in nächster Nähe der Heizrohre, also an den heissesten Stellen einfliesst, unter welchen sich sofort kühlere vorfinden. 



   Die gute Durchmischung wird besonders noch dadurch befördert, dass   man   über den Anoden noch eine höhere Flüssigkeitsschicht stehen lässt ; beide Faktoren wirken auf eine Verbesserung der Schichtung ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen. gekennzeichnet durch nach Fieldscher Art   ineinandergeschobene, mit Dampf geheizte Röltren,   wobei das äussere eigentliche Heizrohr aus nichtmetallischem Material (z. B. Glas. Porzellan, Steinzeug oder anderen keramischen Massen) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizrohr ein einseitig geschlossenes Rohr verwendet wird, welches nur an einem Ende starr in die Gefässwand der elektrolytischen Zelle eingesetzt ist.
    3. Ausführungsform der Heizrohranordnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrohre unterhalb der oberen Elektrode angeordnet werden.
    4. Ausführungsform der Heizvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass für Dampfzuleitung bzw. Kondenswasserableitung in ihrer ganzen Länge oder stellenweise bieg- same Rohre oder Schläuche verwendet werden.
    Bei Anwendung der Heizvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 eine Ausführungsform der Elektrolytschichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung noch ziemlich hoch über die Anoden geschichtet wird, um den Temperaturabfall usw. zu regeln.
AT56111D 1911-11-19 1911-11-19 Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen. AT56111B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT56111T 1911-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT56111B true AT56111B (de) 1912-11-11

Family

ID=3577683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT56111D AT56111B (de) 1911-11-19 1911-11-19 Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT56111B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69523560T2 (de) Fluorinzelle
DE2355865C2 (de) Verfahren zur elektrolytischen Reinigung einer Oberfläche eines Metallgegenstands
DE2445058A1 (de) Elektrolysezelle zur erzeugung von chlorgas
DE975825C (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung elektrochemischer Prozesse, insbesondere zur Herstellung von UEberschwefelsaeure und ihren Verbindungen
DE810275C (de) Verbesserungen von und im Zusammenhang mit elektrolytischen Zellen
AT56111B (de) Vorrichtung zur Heizung elektrolytischer Zellen.
DE2510396C3 (de) Verfahren zur Elektrolyse wäßriger Natriumchloridlösungen
DE706834C (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Alkalihydroxydloesungen
DE809193C (de) Verbesserungen von und im Zusammenhang mit elektrolytischen Zellen
DE953161C (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Elektrolyse von waessrigen Alkalichloridloesungen
DE898890C (de) Zelle zur Elektrolyse der Loesungen von Alkalicarbonat oder sich aehnlich verhaltenden Salzen
DE501304C (de) Elektrolyseapparat zur Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff
DE672851C (de) Einrichtung zum Elektrolytumlauf bei Wasserzersetzern, insbesondere Druckzersetzern
AT164518B (de) Elektrolytische Zelle
DE3151419C1 (de) Kathodenseitiger Stromanschluß für eine Schmelzflußelektrolysezelle zur Herstellung von Aluminium
DE102017127417B4 (de) Reaktionskammer
CH103644A (de) Gaserzeugungsanlage auf elektrolytischem Wege.
DE191234C (de)
AT164519B (de) Elektrolytische Zelle
CH108697A (de) Elektrolytischer Apparat zur Gaserzeugung.
AT77408B (de) Galvanisches Element.
DE626731C (de) Elektrolytischer Wasserzersetzer
DE427085C (de) Verfahren zur Elektrolyse von Chloralkalien mit horizontalen Diaphragmen
AT91715B (de) Vorrichtung zur elektrischen Erhitzung von Flüssigkeiten.
DE2624553C2 (de) Elektrolysezelle und Verfahren zur Verminderung der Ätzalkalifilmkonzentration auf der Kathodenseite der Diaphragmen von Elektrolysezellen