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Vorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten mit Hilfe ultravioletter Strahlen.
Die Erfindung bezieht sich auf die Behandlung von Flüssigkeiten mit Hilfe ultravioletter Strahlen und bezweckt, besonders geeignete Vorrichtungen hiezu zu schaffen.
Es hat sich durch Versuche herausgestellt, dass die ultravioletten Strahlen stark von der Luft absorbiert werden, d. h. ihre sterilisierenden Eigenschalten werden ui sehr merklichem Masse vermindert, wenn der Zwischenraum zwischen der Strahlenquelle und der zu behandelnden Flüssigkeit vergrössert wird. Es ist daher wünschenswert, um die Kosten der Behandlung so niedrig wie möglich zu erhalten, dass die Strahlenquelle so nahe der Flüssigkeit wie praktisch
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Niveau besitzt. In anderen Fällen aber, wenn der Spiegel der Flüssigkeit sich in bezug auf seine Höhe ändert, muss die Strahlenquelle, z.
B. eine Quecksilberdampflampe, in einer solchen Entfernung vom FlÜssigkeitsspiegel gehalten werden, dass eine Berührung beim hö@hsten Flussigkeits- stande ausgeschlobsen ist. Daraus folgt, dass die Entfernung zwischen der Strahlenquelle und
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anzuordnen. Vorkehrungen getroffen, wodurch die Lampe ihre Stellung entsprechend der Flüssigkeitsspiegelhiihe ändern kann, so dass die Entfernung zwischen ihr und dem Flüssigkeits- spiegel stets die gleiche bleibt. Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die Strahlen- quelle an einem Schwimmer befestigt ist. der von der zu behandelnden Flüssigkeit getragen wird.
Zum Beispiel wird eine Quecksilberdampflampe mit Quarzgehause als Strahlenquelle verwendet und ein Gestell mit Schwimmern auf der Flüssigkeit, wobei die Lampe an diesem Gestell befestigt und mit flexiblen Leitern für die Elektrizität ausgerüstet ist. Die Schwimmer sind so eingerichtet, dass die von der Lampe kommenden Strahlen, durch erstere nicht behindert, zur Flüssigkeit gelangen können, und der Zwischenraum zwischen der Lampe und dem FlÜssigkeitsspiegel ist ! so gross. dass keine Gefuhr einer Berührung der Flüssigkeit mit der Lampe besteht. wodurch ein
Zerbrechen der Lampe herbeigeführt würde.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiele ist die Lampe an einem Gestelle befestigt, welches
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Zeichnung zu ersehen. ist die Lampe so nahe wie möglich über der zu behandelnden Flüssigkeit aufgehängt, wobéi das, negative Ende derselben mit Hilfe eines Ringes 7 und einer Stange 8 getragen wird, während das positive Ende mit dem Anker 9 des Solenoides 10, der am Rahmen 5 befestigt ist, in Verbindung steht. Die Abmessungen der Schwimmer und der Schwimmerräume sind so gewählt, dass das Gewicht der Lampe und ihrer Befestigungsvorrichtungen durch die ersteren getragen wird, so dass die Lampe stets direkt über der Flüssigkeit zu stehen kommt, da der Schwimmermeohanismus mit dem Flüssigkeitsspiegel steigt und fällt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die Schwimmer 3 durch Stangen 11 mit dem Teil 12 verbunden, der drehbar an der Wand des Flüssigkeitsbehälters gelagert ist. Mit diesem Teile 12 fest verbunden ist eine Stange 13, auf der ein Gegengewicht 14 hin und her bewegt
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ersehen, ist das negative Ende der Lampe von einem Ringe und einer Stange 8 getragen, während das positive Ende durch einen Ring 15 und einen gegabelten Arm 16 unterstützt wird, welch letzterer gelenkig oberhalb des Rahmens') mit einer Stange 17 verbunden ist, die ihrerseits in
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angebracht, das von Hand gedreht werden kann. um das positive Ende der Lampe beim Inbetriebsetzen anzuheben und so die Lampe zu schutteln.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, hält sich der Schwimmerrahmen selbst auf der Flüssigkeit, so dass die Entfernung zwischen der Lampe und dem Flüssigkeitsspiegel ungefähr konstant bleibt und nur wenig ultraviolette Strahlen durch die Luft absorbiert werden.
Es ist klar, dass verschiedene Vorrichtungen zum Aufhängen der Lampe an dem Schwimmermechanismus verwendet werden können, um den gleichen Zweck zu erreichen und dass die ühwimme1'einrichtung selbst verschiedene Abänderungen erfahren kann. ohne dadurch aus dem Rahmen der Erfindung zu treten.
Die Erfindung ist hauptsächlich in Verbindung mit Apparaten anwendbar, durch die fort-
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