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Setzmaschine für gleichzeitige Erzeugung einer Mehrzahl von Schriftsätzen.
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Im Tastenbrett sind die Anschlüsse der Luftkanäle und in den beiden Setzwerken B und Bx
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Organe der Setzwerke in gebräuchlicher Weise durch Buchstaben und Zahlen übereinstimmend bezeichnet : ausserdem sind je zwei Ausschhessungsorane eingezeichnet.
Ebenso wie beim Stammpatent sind die beiden Setzwerke B und Bx durch Druckluft- ieitunen 16 mit den Tasten C des Tastenbrettes in bekannter Weise verbunden. Beim Stamm- patent wird durch Niederdrücken der linken Sperrtaste 194 einerseits der das rechte Setzwerk sperrende Zylinder 1fJx mit Druckluft gespeist und andererseits der die Tätigkeit des Ausschliessungswerkes des links angeordneten Setzwerkes B auslösende Zylinder 6. Durch Nieder-
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Hahnkücken 7 mit Hilfe eines Handgriffes 13 in drei verschiedene Stellungen gedreht werden kann.
Der obere Teil 20 der Ventilkammer ist durch einen Schraubstöpsel 12 verschlossen, der gleichzeitig einer Feder 11 als Widerlager dient, die das Kücken 7 in seinen Sitz niederdrückt.
Durch eine Leitung a ist die Kammer 20 mit einem Druckluftbehälter dauernd in Verbindung.
An das Gehäuse 1 sind in verschiedenen Ebenen Leitungen 3, 3' und 4. 4' augeschlossen.
Die Leitung 3 ist mit einer Leitung 21 in offener Verbindung, die von der Sperrtaste 19' zum Ausschliessungazylinder 6 führt und die Leitung 31 verbindet die Ventilkammer mit dem Sperrzylinder jf9*. Diese beiden Leitungen ersetzen also die Leitung C3 des Stammpatentes. Die Leitung 4 ist an eine Leitung 21" angeschlossen, welche die Sperrtaste 1 mit dem Ausschliessungzylinder 19 verbindet und die Leitung 41 mit einer anderen Leitung 21z, welche zum Sperrzylinder 6x führt.
Aussen am Hahnkücken 7 sind Quernuten 8 und 8x ausgefräst, dz Ln der in den Fig. 4 : und 5 gezeichneten Stellung des Kückens die Mündungen 3 und 3'der Leitung 21 sowie die Mündungen 4 und 4'der Leitung 21x miteinander verbinden. Durch eine Bohrung 10 in der Achse des Kückens 7 ist ausserdem die Kammer 20 mit zwei radialen Bohrungen 9 und S* verbunden.
Wird also dem Hahnkücken die erste Stellung nach den Fig. 4 und 5 gegeben, so sind dieselben Verbindungen hergestellt, wie bei der Schaltung nach dem Stammpatent. Wenn man demnach die rechte Sperrtaste 14x niederdrückt, so sperrt man das linke Setzwerk und löst
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man das rechte Setzwerk und löst im linken den Zeilenschluss aus.
Ist das Hahnkücken in die Stellung nach den Fig. 6 und 7 gedreht, so wird der Sperrzylinder 79 des rechten Setzwerkes durch die Kammer 20, die Bohrungen 10 und 9 des Hahnkückens und durch die Leitung 21 dauernd und unabhängig von der Taste 14x mit Druckluft gespeist und daher gesperrt und der Setzer kann die Klaviatur benutzen, als ob er eine einfache
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hat das keine andere Wirkung, als dass die Tätigkeit des Ausschliessungswerkes des linken Setz werkes ausgelöst wird. Ist endlich das Hahnkücken in die dritte Stellung nach den Fig. 8 und 9 gedreht, so ist durch die Kammer 20, die Bohrungen 10 und gx und die Leitung 21x der Spe@@- zylinder 19 daue@@d und unabhängig von der Sperrtaste 14x mit dem Druckluftbehälter in Verbindung.
Das linke Setzwerk B ist also dauernd gesperrt und der Setzer kann die Klaviatur benutzen, als ob nur das rechte Setzwerk, wie bei einer einfachen Lochmaschine daran angeschlossen wäre.
PATENTANSPRüCHE :
1. Setzmaschine für gleichzeitige Erzeugung einer Mehrzahl von Schriftsätzen nach Patent Nr. 38675, dadurch gekennzeichnet, dass in die die Sperrtasten (19'und il) mit den Sperrwerken (19 und 19x) und den Ausschliessungswerken (6 und 6x) verbindenden Leitungen ein Schalter (Mehrweghahn 7) eingeschaltet ist, der in einer von mehreren Stellungen sämtliche Setzwerke und 1D den anderen Stellungen je ein Setzwerk unter Ausschluss der anderen von dem Tastenwerk abhängig macht.