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Doppeltwirkender Schienenhobel.
Bei Reparaturen von Strassen- oder Eisenbahnschienen plflegt man zur Ebnung der
Schienenlauffläche sogenannte Schienen- oder Feilonhobel zu verwenden. Dieselben bestehen . in der Regel aus einem mit geeigneten Handgriffen versehenen Metallblock, der auf der unteren Seite eine auswechselbare, mehr oder weniger grob ausgeführte Feile trägt. Dieser Hobel wird nun auf die zu ebnende Schienenstelle gesetzt und hin und her bewegt, wo- durch die Schi6nenstelle glatt gefeilt wird. Derartige Hobel leiden aber an dem Übelstand, dass sie beim Rückgang durch den Arbeiter oder mittels einer Vorrichtung angehoben werden müssen, was bei Handbetrieb fast unmöglich ist.
Es ist also hei jedesmaliger
Rückbewegung des Schienen-oder Feilenhobels ein Leergang vorhand', was für den beabsichtigten Zweck sehr nachteilige Folgen mit sich zieht.
Diese Übelstände werden nun gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, dass die beiden Feilenblätter des doppeltwirkenden Schienenbobels auf einem winkelförmigen
Träger angeordnet sind, welcher mit den gegen seine Arme federnd abgestuften Antriebs- hebeln gelenkig verbunden ist, wobei die beiden Feilenblätter beim Hin-und Hergang des
Hobels abwechselnd zur Wirkung kommen.
Dadurch ist gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen der Vorteil erzielt, dass der Schienonhobei gleichviel, ob er für Hand-oder Kraftbetrieb eingt richtet ist, vor-und rückwärts arbeitet und infolgedessen eine bedeutend grössere Arbeitsleistung erzielt wird und ferner, dass ein Verschleiss der Feilenblätter durch die Leergangsarbeit unmöglich gemacht ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Schienenhobels durch
Fig. 1 und 2 in-zwei verschiedenen Arbeitsstellungen schematisch und in einem Aus- führungsbeispiel dargestellt.
Es sind hiebei a und b die im Winkel zueinander angeordneten Feilenblätter, die auf einem entsprechenden Feilenträger c befestigt sind. Letzterer trägt beiderseits aufwärts gerichtete Arme d, an welchen die mit Handgriffen e versehenen Schubstangen f, 9 vermittelst des Bolzens h angelenkt sind. Damit sich die Schubstangen in die richtige
Arbeitslage selbsttätig einstellen, sind dieselben mit dem Feilenträger c durch elastische
Zwischenorgane verbunden, die gegebenenfalls aus kräftigen Federn i gebildet sein können.
Die Handhabung eines solchen Schienenbobels ist derart, dass beispielsweise durch
Ziehen an der Schubstange g der Hobel nach rechts wippt und das Feilenblatt b zur
Wirkung kommt, während im anderen Falle durch Ziehen an der Schubstange f der Hobel nach links wippt und das Feilenblatt a auf die Schiene zu liegen kommt, welches dann beim Hewegen des Hobets die Schienenfläche von rechts nach links bearbeitet. Es ist selbst- \erständHch, dass an jeder Schubstange eine Arbeitskraft angreifen muss. Der Antrieb kann
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selbst etwas geändert wird.
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