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bewegung. Der bereits gepresste Stein 2 rückt in den Presskanal vor, wodurch das daraufliegende Papierstreifenende abgerissen und zwischen den Presslingen mitgenommen wird, so dass der neue Stein von dem vorgehenden getrennt erhalten bleibt. Inzwischen hat sich die Welle 36 so weit gedreht, dass die Zähne des Rades 47 mit der Kette 48 in Eingriff gelangen und somit die Welle 32
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wieder mitgenommen und zwischen ihnen bis unter die Leitrollen 28 und, 33 aufgezogen, so dass er den letztgepressten Stein wieder deckt usw.
Die Pressfläche des Pressstempels ist konkav ausgebildet, so dass die gepressten Formstücke vorne und hinten konkav und konvex gekrümmte Flächen erhalten und infolge der Reibung an den Presswänden sich ebnen, so dass sie aus der Pressmündung mit ebenen Flächen heraustreten.
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dargestellt.
Unten am Boden 10 des Presskastens ist ein mit zum Bestauben oder Befetten geeignetem Material gefüllter Kasten 54 befestigt. Der Kasten 54 wird durch einen Trichter 55 gefüllt, so dass im Kasten 54 fortwährend ein gewisser Druck herrscht. Der Kasten 5- ist an der dem Pressstempel 1 zugewendeten Seite durch einen Flachschieber 56 abgeschlossen, in welchem sich eine flache Aushöhlung 57 befindet.
Der Flachschieber 56 wird bei jedem Hube durch einen im Boden 10 vorgesehenen Schlitz senkrecht so hoch hinaufgeschoben, bis die obere Kante der Aushöhlung 57 die obere Kante des zuletzt gepressten Steines 2 ein wenig überragt-, wobei unten die Verbindung der Aushöhlung 57 mit dem inneren Ra, um des Kastens 54 aufrecht erhalten bleibt, so dass in der Aushöhlung 57 derselbe Druck wie im Kasten 54 herrscht und an die Trennungsfäche des Formlings 2 eine dünne Schichte des Trennungsmaterials abgegeben wird. Der Flachschieber J6
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und her gehende Bewegung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Kolbenstrangpresse mit Einrichtung zum selbst-
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Scheiben 72 und 73 in bestimmten Zeiten abwechselnd mit der Scheibe 71 in Berührung kommen und diese abwechselnd in beiden Richtungen drehen. Die drehende Bewegung wird durch das
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Anstatt einer Bewegungsübersetzung durch Reibung kann auch eine solche durch Zähne in der Weise Anwendung finden, dass auf der Welle 70 statt der Scheibe 71 ein Kegelzahmad aufgekeilt wird und die Scheiben 72, 73 statt der Reibungsansätze 74, 75 auf einem Teile ihres Umfanges mit einer hervortretenden Kegelverzahnung versehen sind, welche Teilverzahnungen abwechselnd in das Kegelzahnrad 71 eingreifen und in der beschriebenen Weise das Sperren und Freigeben der Füllöffnung 3 bewirken.
Die Wirkungsweise der Kolbenstrangpresse ist folgende : Nachdem die Trennungsfläche des zuletzt gepressten Steines mittels des Schiebers 56 bestäubt oder befettet wurde, sinkt der Schieber 56 herab. Der Füllraum vor dem Kolben 1 wird mit frischem Material gefüllt, die Füll- öffnung bei fortgesetztem Drehen der Exzenterwelle 36 durch den Schieber 68 gesperrt. Das Füllmaterial wird nun mittels des Presskolbens 1 gepresst, wonach der leber 68 wieder zurückgeschoben wird. Nun wird der Schieber 56 wieder angehoben, um den \ ben gepressten Stein. ? mit Trennungsmaterial zu bedecken.
I) em Presskanal 10 schliesst sich ein Heizkanal 76 zur Trocknung der fertiggepressten Brikette an. Dieser weist Hohlwandungen 77 auf, durch welche ein Heizmittel streicht. Die Innenwandungen des Heizkanats sind gegenüber jenen des Presskolbens allseitig zurückgesetzt. so dass zwischen ihnen und dem Strange ein Spielraum verbleibt. Dabei gleiten die Pressstücke
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sie nirgends die Wände des Heizkanales berühren. Die fertiggepresstcn Steine werden im Heizkanal im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen, bei welchen der strang mit den Wandungen in Berührung steht, allmählich erwärmt und getrocknet.
Der entstehende Wasserdampf sammelt sich im Spielräume und entweicht teilweise ins Freie, teilweise befeuchtet er die gepressten Steine an den Umfangsflächen, und erst dann, wenn das Innere der Steine ausgetrocknet ist, werden schliesslich auch die überwachen der Steine trocknen. Auf diese Weise wird das Entstehen von Hissen vermieden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kolùel18tral1gpresse für Brikette oder dgl. Stückgut, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskolben ununterbrochen in der einen oder der anderen Drehrichtung in Umdrehung versetzt ist. zum Zwecke, die Pressflächen der Brikette zu glätten.
2. Kolbenstrangpresse für Brikette oder dgl. Strückgut, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streifen Papier oder dp : l. Stoff 9) unmittelbar vor dem zu pressenden Stein zwischen zwei
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Stoff durch den Pressdruck abgerissen wird und zwischen den ausgepressten Steinen als Trennung mittel verbleibt.
3. Kolbenstrangpresse für Brikette oder dgl. Stückgut, bei weichen die Brikette durch Bestäuben oder Befetten der Berührungsfläche getrennt gehalten werden, dadurch gekenn- zeichnet. dass das Trennungsmaterial bei jedem Kolbenhube mittels einels Flachschiebers (56). welcher eine Aushölung (57) zur Aufnahme des Materiales aus einem Vorratsbehälter aufweist, auf die Pressnäche der Brikette (2) selbsttätig aufgetragen wird.