DE679580C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eiserner Schleudergussrohre - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eiserner Schleudergussrohre

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DE679580C
DE679580C DEI48325D DEI0048325D DE679580C DE 679580 C DE679580 C DE 679580C DE I48325 D DEI48325 D DE I48325D DE I0048325 D DEI0048325 D DE I0048325D DE 679580 C DE679580 C DE 679580C
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DE
Germany
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mold
nozzle
container
tilting
gas
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Expired
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DEI48325D
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English (en)
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INT DE LAVAUD Manufacturing CORP Ltd
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INT DE LAVAUD Manufacturing CORP Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/101Moulds
    • B22D13/102Linings for moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eiserner Schleudergußrohre Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Verfahrens und der Vorrichtung nach dem Hauptpatent 677 265 zur Herstellung eiserner Schleudergußrohre in einer gekühlten i@Ietallform finit einer Pulverschicht auf der Innenseite.
  • Das Verfahren zur Herstellung eiserner Schleudergußrohre in einer gekühlten Metallform mit einer Pulverschicht auf der Innenseite nach dem Hauptpatent ist dadurch gekecmzeichnet, daß kurz vor dein Einbringen des Gußmetalls in die Form mit Hilfe von Gras- oder Luftdruck auf allen Teilen der Innenseite des zvlindrischen Formteils eine gleichmäßige Schicht des Pulvers in der t tärke von höchstens o.0=5 nim aufgeblasen wird.
  • ach einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens nach dem Hauptpatent wird ein mit dem Pulver beladener Gasstrahl vor dein sich in einer Schraubenlinie in der Form allagernden Betall durch die Form geführt.
  • Die diesem Zweck dienende Schleuder-#-aßvorriclitung des Hauptpatents ist dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schleudergußform verschiebliche Gießrinne mit einer Leitung versehen ist, die in der Nähe der Auslaufschnauze in eine Düse endet, durch welche ein mit pulverförmigemSchichtstoff beladener Gasstrahl gegen die Form gelenkt wird.
  • Gemäß dem vorliegenden Verfahren findet das Aufblasen des Pulvers auf die Innenwand der Gußform in radialer Richtung gleichzeitig über die ganze Länge der umlaufenden Gußform statt. Vorzugsweise wird gleichzeitig mit dem Aufblasen des feinen Pulvers flüssiges Metall mittels einer Kippmulde von etwa der gleichen Länge wie die Form in diese gegossen.
  • Die zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens dienende Schleudergußvorrichtung besteht aus einer Schleudergußform mit zylindrischem Teil, bei der eine längliche, sich in der Betriebsstellung ungefähr über den ganzen zvlindrischen Teil der Form erstreckende Gasdüse und ein Kippbehälter für das Schichtmaterial vorgesehen sind, der sich in der Betriebsstellwiggleichfalls über dieganzeLänge des zylindrischen Formteils erstreckt und in bezug auf die Gasdüse so angeordnet ist, daß beim Kippen des Behälters sein Inhalt in den aus der Düse austretenden Gasstrahl gelangt. Nach einer besonderen Ausführungsform ist die Düse an dem Kippbehälter in der -Nähe seiner 2#@usgußkante angeordnet.
  • lach dem vorliegenden Zierfahren wird der Gehalt des Gasstrahls an Schichtmaterial auf aufeinanderfolgenden und aneinandergrenzenden Teilen Teilen der Formfläche niedergeschlagen, deren jeder sich über die volle Länge des zylindrischen Formteils erstreckt. Bei Benützung der angegebenen Vorrichtung erreicht man, daß das Aufbringen derSchicht auf die gesamte Innenwandung des zylindrischen Fonnteils sich in einem sehr kurzen Zeitraum vollzieht und daß man Glas -Metall mit einem sehr kleinen Zeitabstand nach dem Aufbringen der Schicht ausgießen kann. Dies ist deshalb von besonderem Vorteil, weil die dünne niedergeschlagene Schicht ihre Wirksamkeit als Wärmeübertragungsverzögerer mit der Zeit verliert. wenn sie nicht alsbald mit dem flüssigen -Metall in Berührung gebracht wird.
  • In der Zeichnung sind Einrichtungen der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. z ist eine teilweisegeschnitteneSeitenansicht einer erfindungsgemäßen Schleudergußeinr ichtung.
  • Fig. -= ist ein Querschnitt in der Ebene 2-2 der Fig. r.
  • Fig.3 ist ein Längsschnitt in der Ebene 3-3 der Fig. 2.
  • Fig. .1. ist ein Osterschnitt ähnlich dem nach Fig. 2, zeigt aber eine abgeänderte Ausführungsform.
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Schichtinaterialbehälters nach Fig. 4..
  • Fig.6 ist ein schematisch dargestellter Schnitt einer dritten Ausführungsform.
  • A ist das Formgehäuse, das als Behälter zur Aufnahme von Kühlwasser ausgebildet ist. Durch das Gehäuse erstreckt sich die umlaufende Form B. Ihre Enden erstrecken :ich durch die Wände des Gehäuses hindurch und sind hier abgestützt. Ein Motor C treibt über ein Getriebe Cl die Form an. D ist ein auf Schienen Dl laufender Wagen, der sich in Richtung der Formachse bewegen kann. Auf dem Wagen D ruht die Kippmulde E, die sich, wenn der Wagen an das eine Formende heranfahren wird, in den zvlindrisch-en Formteil hinein und noch etwas über ihn hinaus erstreckt. F ist ein an einem Muldenende ange-@-irdneter Handliebe- zum Kippen der Mulde. (Z ist ein am rückwärtigen Ende des Wagens D angeordnetes Kegelgewicht zum Ausbalancieren der Kippmulde. H sind an der Seitenwand der Kippmulde befestigte Arme gegenüber derjenigen Muldenkante, über die das Metall gegossen wird. Die Arme tragen eine V-förmige Mulde I, deren Länge so bemessen ist, daß sie bei voll eingeschobener Kippmulde sich über den zylindrischen Formteil und noch etwas darüber hinaus erstreckt. J ist eine Strahldüse für das Trägergas, z. B. Luft. Sie ist außen an der Unterkante des Behälters 1 befestigt und steht mit dem Behälterinnern durch eine Reihe von Löchern Il in Verbindung, und diese Löcher sind so nahe beieinander angeordnet, daß aus ihnen das Gas praktisch als ununterbrochener Strahl austritt.
  • Um eine nahezu gleichmäßige Abgabe des Gases zu erzielen, setzt man es zweckmäßig innerhalb der Düse J unter Druck, während es durch die Löcher J1 ausströmt. Zu diesem Zweck macht man den Gesamtquerschnitt der Austrittsöffnungen J1 merklich geringer als den Ouerschnitt der Düse J. Ferner kann man die Zufuhr des Druckgases zur Düse passend regeln. In der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Gesarntduerschnitt der Austrittsöffnungen ungefähr halb so groß zu wählen wie den Ouerschnitt der Düse. K ist eine biegsame Leitung, die die Düse J mit einem Druckgasbehälter-- verbindet. IL= ist ein Ventil zur Regelung des Gaszutritts zur Düse J. L ist die Ladung von Schichtmaterial.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. d. und ist h eine Mulde oder ein Behälter für die Ladung des fein zerteilten, trockenen Schichtmaterials. Der Behälter hat einen wa agerechten Teil l=, und die Auslaßöffnungen der Düse J erstrecken sich durch den aufrechtstehenden Teills des Behälters, so daß der Gasstrahl oberhalb des waagerechten Teils 1= und parallel zu diesem austritt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht der Behälter für das Schichtmaterial aus einer Kippmulde 11I, an der in der Nähe ihrer Ausgußkante eine Strahldüse j mit Austrittsöffnungen j- angeordnet ist, so daß der Gasstrahl gegen die Seitenwand der Form unterhalb der Ausgußkante der Mulde 111 ausströmt. In Fig. 6 sind die Teile in derjenigen Stellung gezeichnet, in der sie sich beim Kippen der Schichtmaterialmulde befinden, während die Ruhestellung dieser Teile gestrichelt angedeutet ist.
  • Im Betrieb wird flüssiges Metall in die Kippmulde E (Fig. r bis 3) eingefüllt, während diese aus der Forte herausgezogen ist. Ferner wird eine abgemessene -Menge fein zerteilten, trockenen Schichtmaterials gleichmäßig im V-förmigen Behälter I verteilt. Dann fährt man den Wagen in Richtunauf die Form, bis die Kippmulde und der Behälter 1 sich über den zylindrischen Formteil und noch etwas darüber hinaus erstrecken. Alsdann wird die Form in Umlauf versetzt, was natürlich auch schon vor dem Einschieben der Kippmulde und der durch sie getragenen Teile geschehen kann. Druckluft oder anderes Gas wird vom Behälter K1 durch den Schlauch K und das Regelventil K' -' zur D üse J geleitet und tritt durch die Löcher J1 in den Behälter I über. Das Schichtmaterial wird daher von dem Gasstrahl mitgenommen und auf dem zylindrischen Teil der umlaufenden Form niedergeschlagen, und zwar findet die Ablagerung fortschreitend längs Flächen statt, die sich von einem Ende zum anderen des zylindrischen Formteils erstrecken. Auf diese Weise bildet sich eine Schicht trockenen, fein zerteilten Materials auf der ganzen Fläche der Form mit praktisch gleichförmigem Zusammenhang und Stärke. Das Trägergas wird dann durch Schließen des Ventils K°- abgeschaltet und numnehr die Kippmulde E mittels des Handhebels F gekippt, so daß ihre Füllung auf die mit der Schicht bedeckte Innenfläche der Form ausläuft.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. .b und 5 ist im wesentlichen dieselbe wie die der Vorrichtung nach Fig. r bis 3. Das gleiche gilt für die Ausführungsform nach Fig.6, nur wird hier die Überführung des Schichtmaterials in den Gasstrahl durch Kippen der Mulde 111 bewirkt, wobei ihr Inhalt in den von der Düse j kommenden Gasstrahl hineingegossen wird. Dort, wo der mit Material beladene Strahl gegen die umlaufende Schleuderform gerichtet ist, werden die Teilchen des Schichtmaterials teils durch Adhäsion und teils durch die Zentrifugalkraft, der sie infolge der Drehung der Form unterliegen, festgehalten. Bei den zweckmäßig verwendeten dünnen Schichten hat aber die durch den Gasstrahl aufgebrachte Schicht genügend Adhäsion an der Formwand und an den Schichtteilchen, daß sie auch mit genügender Dauer an ihrer Stelle bleibt, wenn die Form nicht umläuft.
  • Zur Erzielung guter Ergebnisse wird das Ausgießen des flüssigen Metalls auf die abgedeckte Innenfläche der Form so bald als möglich nach dem Aufbringen der Schicht durch den Gasstrahl vorgenommen.
  • Die in den Zeichnungen der Figurenbeschreibung erläuterten Vorrichtungen sind nur Ausführungsbeispiele, die zahlreicher Abänderungen fähig sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung eiserner Schleudergußrohre in einer gekühlten Metallform nach dem Hauptpatent 677 265, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufblasen des Pulvers auf die Innenwand der Gußform in radialer Richtung gleichzeitig über die ganze Länge der umlaufenden Gußform erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Aufblasen des feinen Pulvers flüssiges Metall mittels einer Kippmulde von etwa der gleichen Länge-wie die Form in diese gegossen wird.
  3. 3. Schleudergußv orrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r oder z mit einer Schleudergußform mit zylindrischem Teil, gekennzeichnet durch eine längliche, sich in der Betriebsstellung ungefähr über den ganzen zylindrischen Teil der Form (B) erstreckende Gasdüse (j) und einen Kippbehälter (M) für Schichtmaterial, der sich in der Betriebsstellung gleichfalls über die ganze Länge des zylindrischen Formteils erstreckt und in bezug auf die Gasdüse (j) so angeordnet ist, daß beim Kippen des Behälters sein Inhalt in den aus der Düse austretenden Gasstrahl gelangt. ,4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (j) an dem Kippbehälter (ibI) in der Nähe seiner Ausgußkante angeordnet ist.
DEI48325D 1933-06-06 1933-11-12 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eiserner Schleudergussrohre Expired DE679580C (de)

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DE (1) DE679580C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968554C (de) * 1946-09-18 1958-04-03 Pompes Noeel Soc Kippbare Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen zur Herstellung von Rohren oder anderen rohrfoermigen Koerpern
DE1143303B (de) * 1955-01-13 1963-02-07 United States Pipe Foundry Verfahren und Vorrichtung zum Schleudergiessen von Hohlkoerpern
DE1508818B1 (de) * 1966-01-21 1969-09-04 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum aufspruehen eines die innenwandung einer rotierenden schleudergiesskokille fuer gusseiserne muffenrohre ueberziehenden pulvers
DE3105145A1 (de) * 1980-05-01 1982-03-25 American Cast Iron Pipe Company, Birmingham, Ala. Verfahren zum einbringen von flussmaterial in die metallschmelze innerhalb einer gussflaechen aufweisenden rohrfoermigen schleudergiesskokille

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968554C (de) * 1946-09-18 1958-04-03 Pompes Noeel Soc Kippbare Giessrinne fuer Schleudergiessmaschinen zur Herstellung von Rohren oder anderen rohrfoermigen Koerpern
DE1143303B (de) * 1955-01-13 1963-02-07 United States Pipe Foundry Verfahren und Vorrichtung zum Schleudergiessen von Hohlkoerpern
DE1508818B1 (de) * 1966-01-21 1969-09-04 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum aufspruehen eines die innenwandung einer rotierenden schleudergiesskokille fuer gusseiserne muffenrohre ueberziehenden pulvers
DE3105145A1 (de) * 1980-05-01 1982-03-25 American Cast Iron Pipe Company, Birmingham, Ala. Verfahren zum einbringen von flussmaterial in die metallschmelze innerhalb einer gussflaechen aufweisenden rohrfoermigen schleudergiesskokille

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