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Einrichtung zum Zeichengeben durch abwechselndes Schliessen uni Öffnen der Schallö1fnungen einer durch einen Elektromotor angetriebenen Sirene.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Geben von Zeichen durch Ab-und Anstellen einer Unterwassersirone. Dabei ist Voraussetzung, dass der Läufer der Sirene durch einen Elektromotor angetrieben und die Sirene dadurch ahwechselnd zum Schweigen und Ansprechen gebracht wird, dass ihre Schallöffnungen durch einff) Schieber verdeckt und wieder freigelegt werden. Bei dieser Art des Betriebes tritt die Schwierigkeit auf, die Tonhöhe der Sirene unverändert zu erhalten, weil der Antrieb des Läufers in der Regel verschiedene Leistungen des antreibenden Motors fordert, je nachdem die Schallöffnungen verschlossen oder geöffnet sind und weil der Antriebsmotor die Neigung hat, seine Umlaufszahl und damit die Umlaufszahl des Sirenenläufers der Belastung entsprechend zu ändern.
Man kann allerdings durch Anwendung verschiedener mechanisch wirkender Mittel den Unterschied der erforderlichen Antriebsleistungen bei angestellter und abgestellter Sirene nahezu ausgleichen. Sobald aber mit einer Abstimmung zwischen Geber und
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durch die erwähnten mechanischen Mittel erreichbaren Ausgleiches zu wünschen übrig.
Die Erfindung gewährt ein Mittel, den Einfluss dieses Restes von Belastungsschwankungen auf die Umlaufszahl dos Antriebsmotors und somit des Läufers aufzuheben.
Sie besteht darin, dass man den Motor für die verschiedenen auftretenden Belastungen auf gleiche Umlaufzahl elektrisch regelt, indem man nach bekannten Regeln seine Feldstärke oder seinen Ankerstrom entsprechend verändert. Um dies zu erreichen, wird durch eine gemässe Einschaltung oder Ausschaltung eines Ausgleichswiderstandes die Feldstromstärke oder die Ankerstromstarke des Motors geändert.
Um für alle Fälle die Umlaufszahl eines Elektromotors für Belastungsschwankungen
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zu sein, dass auch der verwendete Ausgleichswiderstand veränderlich sei. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber immer nur um die Aufgabe, für zwei bestimmte verschiedene Belastungen, nämlich bei angestellter und bei abgestellter Sirene die Umlaufszahl unverändert zu erhalten, und es genügt daher für die Durchführung des Betriebes der Einrichtung in der Regel ein bestimmter Ausgleichswiderstand, dessen Grösse beim Zusammenbau der Einrichtung am besten durch Versuche bestimmt wird.
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Fig. 2 den Fall, dass er dazu dient, die Feldstärke zu ändern.
In. It'n beiden Figuren ist A die Sirene. die in einem Querschnitt durch die Trommel dargestellt ist und B der Motor, der mit dem Strenenläufer durch einen Riemen oder
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eine andere mechanische Übertragungsvorrichtung gekuppelt zu denken ist. C ist ein Kontakt und D der Ausgleichswiderfitand. Die festehenden Teile der Sirene sind das nach dem Aussenwasser zu offene Gehäuse o und die zylindrische Wandung b. In der letzteren dreht sich die Trommel e, die von dem einen Ende her mit Druckwasser gespeist zu denken ist. In der zylindrischen Wandung b sind auf der dem Aussenwasser zugekehrten Seite Öffnungen bl und in der Wandung der Trommel ringsum gleichmässig verteilte Öffnungen Ci vorgesehen.
Indem die Löcher Cl an den feststehenden Löchern bl vorbeilaufen, lassen sie das Betriebswasser periodisch in das Aussenwasser austreten und erzeugen dadurch in bekannter Weise den Ton.
Die feststehende zylindrische Wandung b ist von einem Rundschieber d umgeben, dessen Löcher d1 sich in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung mit den Löchern in der zylindrischen Wandung b decken. Der Schieber d ist durch ein Glied e mit einem Handhebel f verbunden. Wird der Handhebel umgelegt, so wird der Schieber um eine Lochbreite verdreht und verschliesst die Löcher bl, so dass die Sirene zum Schweigen kommt.
Nach der Erfindung ist. der Handhebel f Uber seinen Drehpunkt hinaus verlängert, und der die Verlängerung bildende Arm trägt einen Kontakt C, der in den Ankerstromkreis des Motors B eingeschaltet ist und den Ausgleichswiderstand T) kurzschliesst.
Wenn durch Umlegen des Hebels f der Sirenenton abgestell wird, verringert sich die vom Motor geforderte Leistung. Soll also seine Umlaufszahl unverändert bleiben, so muss entsprechend der Ankerstrom herabgesetzt werden, und dies geschieht durch Einschalten des Ausgleichswiderstandes, der entsprechend zu bemessen ist.
Die Einrichtung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der beschriebenen nur durch die Schaltung des Ausgleichswiderstandes, der hier in den Stromkreis der Feldspulen anstatt in den Ankerstromkreis des Motors B gelegt ist. Dementsprechend sind die Löcher Cl im Schieber c bei dieser Ausführungsform der Erfindung so gestellt, dssss bei angestellter Sirene, also in der gezeichneten Stellung des Handhebels f der Konta'. t C geöffnet ist, so dass beim Abstellen des Tones entsprechend der Entlastung des Motors der Widerstand D kurzgeschlossen und dadurch die Feldstärke erhöht wird.
Die sinngemässe Anwendung dieser Einrichtung auf Reihenschaltungsmotoren wird nicht besonders dargestellt und beschrieben, da angenommen wird, dass sie sich nach dem
Gesagten für jeden Sachverständigen von selbst ergibt.