AT54668B - Krankentransportwagen. - Google Patents

Krankentransportwagen.

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AT54668B
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Erste Wiener Krankentransport
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Krankentransportwagen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf durch tierische oder motorische   Zugkraft   fortzubewegende Krankentransportwagen und betrifft in erster Linie die Aufhängevorrichtung für das Tragbett oder den Tragsessel, die ein leichtes Abnehmen derselben gestatten soll, wenn der Wagen   ais gewöhnlicher Wagen benützt   wird ; andererseits die Anordnung   eines Unterdaches in   dem für die Begleitpersonen bestimmten Abteil des Wagens, das ein Anschlagen an die Führungsschiene der fahrbaren Aufhängevorrichtung verhindert. 
 EMI1.1 
 Tragbettaufhängung ;

   Fig. 4 zeigt in Längsseitenansicht und Fig. 5 im Querschnitt eine Aus-   führungeform   der Einrichtung zur   Aufhängung   und Führung des Tragbettes, Fig. 6 und 7 in gleichen Darschen Darstellungen die zweite Ausführungsform dieser   Emrichtpng   nebst einem Einzelteil in Fig. 8. 



   Auf der Zeichnung bezeichnet 1 den Wagenkasten, 2 dessen die Rückwand bildende zweitiigelige Türe und 3   das entfernbar aufgehängte Tragbett.   



   In derjenigen Seitenwand des Wagens, entlang welcher beim Gebrauch deb Tragbettes dieses anliegt, ist anschliessend an die vordere Stirnwand des Wagenkastens eine vorteilhaft ebenfalls zweiflügelige Türe 4 (Fig. 1) angebracht, welche gestattet, das Wageninnere zwecks Ein-und Ausbringens eines besetzten Tragsessels von der Seite her leicht zugänglich zu machen. 
 EMI1.2 
   gemäss die Rollen   9 frei auf Zapfen 12 des Traggestelles 10 aufgeschoben und beide   Trzigitestelle   durch eine Querstange 11 starr untereinander verbunden, so dass, die   Laufgestelle   nicht seitlich von den Schienen herabfallen können. Gegen Ausheben nach   obel clin   sind die Laufgestelle durch eine iiberhängende Leiste 6 gesichert. 



     Das eme   der   Tria gestelle   dient unmittelbar zum Befestigen der einen   Hängegurte     5,   zu welchem Zwecke es einen nach abwärts reichenden, in eine Ose   13 endigenden   Arm besitzt, während die zweite   Hängegurte J,   von einer auf der Querstange 11 verstell- und feststellbaren Tragöse 14 festgehalten wird. 



  An den Stirnenden der Führungsbahnen sind Gummipuffer 15 eingesetzt, welche das harte 
 EMI1.3 
 

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   Laufgeatottea   in die Aussparung geschoben und sodann das ganze Traggestell samt den Gurten 5 entfernt werden, was dann der Fall ist,   wenn'Al) in Transport mit   dem Krankensessel-. ohne dass derselbe aufgehängt werden soll-vorgenommen oder der Wagen überhaupt als gewöhnlicher Wagen benützt werden soll. 



   Um eu verhindern, dass sich eine von der Seite her den Wagen besteigende Begleitperson an dem zum Festhalten der einen Laufschienen 8 dienenden Tragbalken 7 stosse, wird die seitlich des Tragbettes befindliche, also von den   Begleitpersonen   benützte Wagenhälfte von einem Unterdach 17 überwölbt (Fig. 2). 



   Nach der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform der Tragbettaufhängung ist in Bteitenmitte des Tragbettes auf der Innenseite des Wagendaches eine Laufschiene 18, z. B. von T-förmigem Querschnitt befestigt. Dieselbe ruht in zwei an den   Stirnwänden   bzw. nächst denselben an der Wagendecke befestigten zweiteiligen Kloben 19   (Fig. 8),   die durch ein Befestigungsmittel (z. B. Schraube 20 oder Vorreiber) geschlossen gehalten werden, nach Entfernen des letzteren jedoch ein Zurseitedrehen des einen Teiles und damit ein leichtes Ein-und Ausheben der Tragschiene 18 samt Laufkatze von der Seite her ermöglichen. 



   Auf der Tragschiene führt sich die Laufkatze, die aus einem Traggestelle 21 besteht, in welchem eine Anzahl   Trag-und Führungsrollen   gelagert ist. Einige dieser Rollen 22 laufen auf der Oberseite der Tragschiene und dienen als eigentliche   Trag-und Fortbewegungsrollen   ; andere Rollen 23 legen sich von unten an die Schiene 18 an und verhindern ein Abheben des Laufgestelles von der Schiene unter der Einwirkung der   Fahrterschütterungen,   während die sich seitlich an die
Schiene anlegenden Rollen 24 der seitlichen Führung des Gestelles dienen. 
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 Endösen die Hangegurten befestigt sind. 



   Das Tragbett ist in bekannter Art durch die Wagenstirnwände bzw. durch eine an diesen vorgesehene Polsterung und durch die für die Begleitpersonen vorgesehenen Sitze an Lageveränderungen verhindert. Die Sitze bestehen aus einer an der Seiten-oder Stirnwand des Wagens um Scharnier 25 aufklappbaren Stützplatte 26 mit umlegbaren Füssen 27, auf welche der Polstersitz 28 aufgesetzt und durch in Löcher der Stützplatte greifende Zapfen 29 gegen Verschiebungen gesichert wird. Die Breite der Polstersitze ist so bemessen, dass sie das eingeschobene Tragbett an die ihm zunächstliegende Wand des Wagens drängen und sich selbst dicht an das Tragbett anschmiegen, so dass es keinerlei Verschiebungen erleiden kann. 



    An der Wagendecke sind Kloben 31 vorgesehen, in welche eine trapezförmige durch Schnallen   verlängerbare   Hängestütze   32 (Fig. 2) eingehängt werden kann, an die sich der auf dem Bett ruhende Kranke anhalten kann, wenn er sich aufrichten will. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1 Krankentransportwagen mit entfernbarem Tragbett oder Tragsessel, welche von einer an der Wagendecke fahrbaren Hängevorrichtung in Schwebe erhalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle der Gleisfiihrung für die   Hängevorrichtung   in der Wagenwandung (oder dem die zweite Schiene 8 tragenden Deckenbalken 7) eine der Länge des Laufgestelles und der Breite der Laufrollen entsprechende Aussparung vorgesehen ist, welche durch ein   Füllstück (16)   ausgefüllt ist, nach dessen Entfernung ein Abstreifen der Laufrollen von den Tragzapfen   (12)   des Laufgestelles und damit ein Ausheben der ganzen   Aufhänge-und Führungsvorrichtung   von den   Schienen   ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Krankentransportwagens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in das für die Begleitpersonen bestimmte Wagenabteil eingebautes Unterdach (17), welches EMI2.2 abM'hJiesst, zum Zwecke, die Begleitpersonen gegen Anschlagen an den Deckenlängsbalken zu schützen.
    3. Aufhänge-und Führungsvorrichtung für das Fussende des Tragbettes von Krankentransportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufgestell auf einer in Breiten- nutte des Tragbettes an der Wagendecke befestigten Laufschiene (18), mit sich an letzterer führenden Rollen (22, 23, 24) fahrbar ist und an seitlich ausladenden Armen (21a) die Hängegurten (5) für das Tragbett trägt.
    4. Ausführungsform der Aufhänge-und Führungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Laufschine (18) in Kloben (19) gelagert sind, welche einen aufklapp- und veriegelbaren Teil besitzen, zum Zwecke, nach Aufklappen des letzteren die Laufschiene samt dem Laufgesteii leicht anbringen und entfernen zu können (Fig. 8).
AT54668D 1910-11-19 1910-11-19 Krankentransportwagen. AT54668B (de)

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AT54668T 1910-11-19

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AT54668B true AT54668B (de) 1912-08-10

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ID=3576100

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AT54668D AT54668B (de) 1910-11-19 1910-11-19 Krankentransportwagen.

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