AT54638B - Verfahren zur Herstellung luftbeständiger, pyrophorer Körper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung luftbeständiger, pyrophorer Körper.

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  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

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   Während die   Hydrüre   einer Reihe von Metallen sich an der Luft ziemlich unverändert halten, zeichnen sich die Wasserstoffverbindungen der Metalle der sogenannten Edelerden dadurch aus, dass sie sich an der Luft unter Umständen von selbst, sicher aber dann, wenn sie Reibungen oder Stössen ausgesetzt werden, derart heftig oxydieren, dass die Sauerstoffaufnahme unter Feuererscheinung, manchmal sogar unter explosionsähnlicher Wirkung, vor sich geht. Dieses Verhalten macht die praktische Anwendung der   Hydrüre   der genannten Metalle zu Zündzwecken, wozu sie sich im übrigen vorzüglich eignen würden, ganz unmöglich. Es lag somit das Bedürfnis vor, ein Mittel zu finden, welches die Hydrüre derart umgestaltet, dass die besagten   Übelstände   nicht zutage treten. 



   Man hat nun gefunden, dass die Hydrüre der Metalle der Edelerden, einzeln oder in Mischung miteinander, eine ganz erheblich luftbeständigere Form annehmen, ohne dabei ihre guten Eigenschaften für Hervorrufung von Zündungen einzubüssen, wenn man sie mit Magnesium und Aluminium oder beiden legiert. 



   Die Herstellung solcher kombinierter Wasserstoff enthaltender Legierungen geschieht derart, dass zunächst die Metalle der Edelerden, einzeln oder in Mischung, mit dem Zusatzmetall legiert und die erhaltenen Legierungen im Wasserstoffstrom auf ungefähr   600  C   erhitzt werden ; hiebei sättigen sich dieselben mehr oder weniger, je nach der Dauer der Behandlung mit Wasserstoff, und man hat es in der Hand, je nach der Menge des aufgenommenen Wasserstoffes, Körper von verschiedenartiger Pyrophorität zu erzeugen. 



   Beispiel :
Eine Schamottemuffel wird mit Stangen oder Platten einer aus   Cer-Misehmetall   und Magnesium hergestellten, 15% Magnessium enthaltenden Legierung angefüllt. Sie wird im elektrischen Widerstandsofen auf   6000   C erhitzt und dann Wasserstoff solange eingeleitet, als eine Absorption durch Vergleich der in die Muffel ein-und der aus ihr austretenden Gasmengen erkennbar ist. Nach dem Erkalten im Gasstrom ist die Metalllegierung zum Gebrauch fertig. Sie hat ihr Aussehen vollkommen verändert ; durch Beobachtung von Bruchstellen überzeugt man sich noch, ob die Umwandlung bis zum innersten Kern durchgedrungen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist eine nochmalige Behandlung nötig. 



   Diese wasserstoffhaltigen Legierungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht und mit Aufwand von wenig Kraft zarte, an sich aber heisse und deshalb für die erstrebten Zwecke vorzüglich geeignete Funken geben. 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung luftbeständiger, pyrophorer Körper unter Verwendung von KdotcrdmptaUssn, Magnesium, Aluminium, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalle der Edf1lerden, einzl'ln oder in Mischung miteinander, mit Magnesium, Aluminium oder beiden legiert und die erhaltenen Legierungen im Wasserstoffstrom bei ungefähr 6000 C solange erhitzt werden, bis sie die gewünschte Pyrophorität und Luftbeständigkeit besitzen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT54638D 1909-01-25 1909-07-06 Verfahren zur Herstellung luftbeständiger, pyrophorer Körper. AT54638B (de)

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