AT54483B - Vorrichtung zur Herstellung endloser Zellulosefilms aus Viskoselösungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung endloser Zellulosefilms aus Viskoselösungen.

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AT54483B
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film
rollers
viscose
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Edwin Dr Brandenberger
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Edwin Dr Brandenberger
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  Vorrichtung zur Herstellung endloser Zellulosefilms aus Viskoselösungen. 



   Es ist bereits eine Einrichtung zur Herstellung endloser Films bekannt geworden, bei welcher der Film über hohle Walzen mit durchbrochener Wandung geführt wird, wobei die zur Behandlung des Films dienenden Flüssigkeiten durch das Innere der Walzen zugeführt werden, so dass die Flüssigkeiten den Film durchdringen müssen. Eine derartige Einrichtung ist jedoch zur Herstellung von Zellulosefilms aus Viskose unverwendbar, da diese Substanz für Flüssigkeiten undurchlässig ist und aus ihr erzeugte Films somit während ihrer Herstellung auf beiden Seiten   der Einwirkung der Flüssigkeiten   zugänglich sein müssen.

   Einrichtungen, wie die   erwähnte,   haben überdies den Nachteil,   dass   die Durchbrechungen der Walzen auf den Films bleibende Eindrücke hinterlassen und dass jene Teile des Films, die mit den Vollteilen der Walzen in   Berührung sind,   der Einwirkung der Flüssigkeiten nicht ausgesetzt werden, so dass das Endprodukt nicht von   gleichmässiger   Beschaffenheit sein kann. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zur Herstellung endloser Zellulosefilms aus Viskoselösungen, welche sich gegenüber der angeführten Einrichtung dadurch auszeichnet, dass die zur Führung des Films während seiner Herstellung dienenden Walzen ununterbrochene Oberfläche besitzen und derart geordnet sind, dass die zur Verwendung gelangenden Bäder auf beide Seiten des Films zur Einwirkung gelangen, wodurch die   aufgezählten Nachteile   der bekannten
Bauart vollkommen vermieden erscheinen. 



   Die Zeichnung stellt ein   Ausführungsbeispiel   des   Erfindungsgegenstandea dar,   und zwar zeigt :   Fig. l   eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Einrichtung. 



   Die Einrichtung besteht aus ununterbrochen aufeinanderfolgenden, der Reihe nach mit 1, 2, 
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 der   Baddurchgänge,   welchen man das Häutchen im Ammoniumsulfatbade, im Seesalzbade, im   Säurebade   und in den   Waschwasserbädern   unterwerfen will. 



   Zur Beheizung der Tröge sind in jenen Trögen, in welchen dies erforderlich ist, Schlagen zur Zirkulation von heissem Wasser oder Dampf verteilt. 



     Die wässerige xanthogensaure   Zelluloselösung (Viskose) wird in die Einrichtung durch einen Trichter   b (} tig. 1)   oder eine ähnliche Vorrichtung eingeführt. 



   Bei Beginn der Arbeit wird der Boden dieses Trichters, welcher von einem sich über die 
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 und   durch   diesen Schlitz der ganzen Breite nach ein Gewebeband gezogen. welches um Walzen c, die im ersten Troge angeordnet sind, geführt wird, wie dies die strichpunktierten Linien andeuten. 



  Dieses Gewebeband findet in einem Riemen seine Fortsetzung, welcher durch den ganzen Apparat 
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 in der durch die strichpunktierten Linienzüge dargestellten Bahn bewegt. 



   Der Riemen verlässt die Einrichtung, nachdem er den Trog 12   durchgelaufen hat. Vor   der Inbetriebsetzung füllt man in den Trog 1 eine wässerige, konzentrierte Lösung von Ammoniumsulfat oder eine andere geeignete Flüssigkeit und in die Tröge 2 und 3 eine wässerige Lösung   von Seesplz.   
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   Unterstützung   des Films nicht statt. 



   Nachdem   die Tröge   gefüllt und die Walzen in Bewegung gesetzt sind, öffnet ein Arbeiter den Boden des Trichters. Der mit dem Riemen fest verbundene Stoff setzt sich durch die Maschine in Bewegung und der Viskosestreifen, welcher aus dem Trichter tritt und in Berührung mit dem Stoffe gelangt, koaguliert sofort in dem Ammoniakaulfatbade. Der Stoff, welcher sich weiterbewegt, nimmt also eine koagulierte dünne Schicht der wässerigen xanthogensauren Natronzelluloselösung mit, wobei aus dem Trichter fortwährend Viskose nachgespeist wird, die entweder durch eine selbsttätige Vorrichtung oder durch aufeinanderfolgendes Eintragen dem Trichter zugeführt werden kans. Beim Austritt aus dem Troge 1 ist die Schicht bereits vollständig koaguliert. 
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 der reinigenden Wirkung der wässerigen Seesalzlösung unterworfen wird.

   Die Verunreinigungen und insbesondere die Sulfide und Polysulfide werden in diesem Bade zurückgehalten. Die Reinigungswirkung, welche stets durch Seesalz bewirkt wird, wird im Troge 3 fortgesetzt, in welchem der Film durch die Walzen e geführt wird. 



   Der Film gelangt sodann in die Tröge 4 und   J,   in welchen er durch die   Walzenf     und 9 geführt   und der Einwirkung des Mineralsäurebades ausgesetzt wird. Der Film wird durch die Zersetzung des xanthogensauren Natrons in einen in Wasser unlöslichen Zellulosefilm übergeführt. Die Unlöslichmachung des Films wird im Troge 6 fortgesetzt. 



   Nachdem der Film den Trog 6 verlassen hat, ist die Reaktion beendet und das Verfahren wird durch einfaches Waschen in den Trögen 7, 8, 9, 10, 11 und 12 abgeschlossen, von welchen die beiden oder drei letzteren erwärmt werden können, so dass das Auswaschen erst durch kaltes und hierauf durch warmes Wasser erfolgt. Sobald das äusserste Ende des Stoffes den hinteren Teil der Einrichtung erreicht, schneidet ein Arbeiter den Film an der Stelle seiner Verbindung mit dem Stoffe ab und bringt hierauf das Ende des Films auf eine sich drehende Wickelwalze s. 



   Die Einrichtung kann nunmehr ununterbrochen weiterarbeiten. Es genügt, dem Trichter   Viskose zu zufuhren und   die Wickelwalzen nach Bedarf durch leere zu ersetzen. 



   Statt den   Fi) m auf Walzen aufzuwickeln,   kann man ihn auch zusammenfalten oder in   Farbe-.     Trocken-oder Sohneidvorrichtungen   leiten.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3
AT54483D 1909-07-06 1909-07-06 Vorrichtung zur Herstellung endloser Zellulosefilms aus Viskoselösungen. AT54483B (de)

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