AT53581B - Hartlötflüßmittel. - Google Patents

Hartlötflüßmittel.

Info

Publication number
AT53581B
AT53581B AT53581DA AT53581B AT 53581 B AT53581 B AT 53581B AT 53581D A AT53581D A AT 53581DA AT 53581 B AT53581 B AT 53581B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
brazing flux
soldering
flux
solder
borax
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Ackermann
Original Assignee
Wilhelm Dr Ackermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1906217256D external-priority patent/DE217256C/de
Application filed by Wilhelm Dr Ackermann filed Critical Wilhelm Dr Ackermann
Application granted granted Critical
Publication of AT53581B publication Critical patent/AT53581B/de

Links

Landscapes

  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hartlötflussmittel. 



   Verbindet man mit Alkali Borsäure innerhalb der Grenzen von 3 bis 4   Molekülen'     B'}. 03   auf 1 Molekül Alkali, z. B.   Made,   so gelingt es mit ungefähr soviel Wasser, als das Gewicht der wasserfreien Substanz beträgt, durchsichtige zähe Sirupe herzustellen, die auch bei gewöhnlicher Temperatur längere Zeit, unter Umständen tage-und wochenlang, 
 EMI1.1 
 dienen und die   Borsäure   kann ebenfalls teilweise durch ihre Verbindungen, z. B. Borax, ersetzt werden. Man geht zweckmässig von wasserhaltigen Substanzen aus, deren Gehalt an wasserfreien Stoffen man kennt, und fügt dann nur das etwa noch fehlende Wasser zu. Ein Gemenge z.

   B. von   l   Gewichtsteil käuflicher gewässerter Borsäure (B2   O + 3 H30)   und. 3 Gewichtsteilen gewöhnlichem, zehnfach gewässerten Borax (Na20. 2   B O3 + 100)   enthält bereits in sich genügend Wasser, um ohneweiters in der Hitze des kochenden Wasserbades zu einem dicken Sirup zu zerlaufen. Diese bis jetzt nicht bekannten Sirupe besitzen eine merkwürdige Klebekraft und hinterlassen, auf Flächen aufgestrichen, einen durchsichtigen firnisartigen Überzug ; sie bilden ein richtiges Gegenstück zum   Kieselsäure-   wasserglas und eignen sich vortrefflich zum Flussmittel für Hartlötungen an Stelle des Boraxes ; allgemein wegen des wesentlich gesteigerten Dekapierungsvermögens, aber auch noch aus weiteren Gründen. 



   Zunächst bewährt sich der Lötsirup als ausserordentlich nützlich für die Vorbereitung aller Lötstücke, zumal im   Massenbetriebe.   Man kann mit der öldickigen Flüssigkeit durch einen Pinsel die Lötflächen, wenn nötig vor dem Zusammenbinden,   gleichmässig wie   mit Leim bestreichen und so die Anwesenheit von Flussmittel in jedem Teile der Lötfuge sicherbtelIen. Ferner gestattet die grosse Klebekraft des Sirups die ausgedehntesten Gegenstiinde, selbst an exponierten Stellen, fertig mit Lot zu beschicken, so dass nichts davon abfällt, auch nicht nach langem Stehenlassen, wo sich das Lot steinfest mit der Unterlage verkittet.

   Ebenfalls kann man sich für kleinere   Lötungpn   den Sirup zunutze machen, in der Art, dass man mit einem in den Sirup getauchten Hölzchen über die Lötfuge einen Strich zieht, diesen mit fein zerteiltem Lot überpudert und so das Lot sauber und genau an seinen Ort bringt, wie auf andere Weise nicht möglich ist. 



   Diese Sirupe sind für die Hartlötung aller Metalle tauglich, zeigen aber bei Messing einen besonderen Vorteil. Während Borax nach dem Löten sehr harte Krusten hinterlässt, die rasch nur durch Hämmern, sonst durch langwieriges Beizen zu entfernen sind, platzen die Lötrückstände des vorliegenden   Ilartlötflussmittels   von Messing und ähnlichen Legierungen beim Erkalten von selbst ab und sind durch einfaches nasses Abwischen auch in den letzten   Überbleibseln   zu beseitigen. 



   Noch wäre hervorzuheben, dass dem Hartlötflussmittel als Lötmittel die immer als   lästig   empfundene Weise des Aufschäumens, wie sie der Borax zeigt, abgeht ; während der Borax beim Erhitzen sich astartig von seiner Unterlage abhebt, aufbäumt und beim
Zusammensinken im Feuer das Lot an andere Stellen schafft, bleibt das-übrigens erheblich geringere - Schaumgebilde des frisch aufgetragenen Hartlötflussmittels mit seiner
Basis verbunden, sinkt auch weit rascher im Glühfluss zusammen, wobei das etwa hoch gehobene Lot seinen alten Platz zurückgewinnt. Bei längerem Stehen ausgetrocknete Über- züge des   Hartlötflussmittels   blähen sich überhaupt fast gar nicht auf. 



   Es versteht sich, dass man das Borwasserglas bei Verzicht auf seine   Klebefähigkeit   auch in trockenem Zustande ohne Preisgabe seiner übrigen guten Eigenschaften ver- wenden kann. 
 EMI1.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. Hartlötflussmittel aus mehrfach-sauren Borsäuresalzen, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf ein Atomgewicht Alkalimetall oder ein Äquivalent eines anderen Metalles mehr als zwei und weniger als fünf Atomgewichte Bor enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53581D 1906-08-25 1909-03-29 Hartlötflüßmittel. AT53581B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1906217256D DE217256C (de) 1906-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT53581B true AT53581B (de) 1912-05-25

Family

ID=5830656

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT53581D AT53581B (de) 1906-08-25 1909-03-29 Hartlötflüßmittel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT53581B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089897B (de) * 1957-03-19 1960-09-29 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zum Widerstands-Buckelschweissen mit eingelegten ringbuckelfoermigen Metallstuecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089897B (de) * 1957-03-19 1960-09-29 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zum Widerstands-Buckelschweissen mit eingelegten ringbuckelfoermigen Metallstuecken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CN104830141A (zh) 一种微乳印刷洗车水及其制备方法
DE843790C (de) Verfahren zum Entfernen von Metalloxyden oder Metallsalzen von Schwermetalloberflaechen
DE2226762A1 (de) Hochtemperaturbeständige Klebstoffe
AT391870B (de) Latenentwaermespeicher hoher leistungsfaehigkeit
DE732769C (de) Flussmittel
DE217256C (de)
DE2524362C2 (de) Methylmethacrylat enthaltendes Bindemittel zum Aufbringen von Metallpulverüberzügen, insbesondere von Lötpulverüberzügen, Verfahren zu seiner Herstellung und dessen Verwendung
AT72977B (de) Verfahren zur Herstellung eines Schuhputzmittels in fester Form.
AT125232B (de) Verfahren zur Herstellung von Holzkörpern.
DE89542C (de)
AT133883B (de) Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliche Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln.
DE1033379B (de) Verfahren zum Herstellen von Glaesern, die die Oxyde von Natrium und Bor enthalten
DE747533C (de) Wasserloesliches, auch als Klebstoff verwendbares Farbenbindemittel
DE536360C (de) Herstellung von Auskleideplatten oder Steinen aus Siliciumlegierung-Kittmassen
DE322609C (de) Druckverfahren
AT121755B (de) Verfahren zur Herstellung eines harzhaltigen Kesselsteingegenmittels.
DE487882C (de) Verfahren zur Herstellung eines Reinigungsmittels fuer Waende, Decken, Tapeten u. dgl. unter Verwendung von Weizenmehl mit verduennter Kupfervitriolloesung
DE457303C (de) Verfahren zur Herstellung von Waermeschutzmassen
AT74206B (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen Wachspolitur.
AT44782B (de) Drukfarbe für keramische Abziehbilder.
DE105104C (de)
DE883334C (de) Verfahren zur Neutralisierung fuer Formstuecke aus Holz
DE515522C (de) Herstellung eines Klebstoffes fuer Bronzefarben
DE542441C (de) Mittel zum Reinigen von durch Fett, OEl u. dgl. beschmutzten Gegenstaenden
AT63368B (de) Verfahren zur Herstellung von Temperafarben in Pastellstiftform.