AT133883B - Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliche Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliche Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln.

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AT133883B
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  Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliehe Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Spül-, Reinigungs-und Entfettungsmitteln und besteht darin, dass geringe Mengen von Kieselsäure, zweckmässig in feinverteilter Form, in   Trinatriumphosphatlösungen   oder Schmelzen von kristallwasserhaltigem Trinatriumphosphat, vorzugsweise letzteren, gelöst und das auf diese Weise erhaltene Erzeugnis zur Trockne, zweckmässig unter gleichzeitiger Feinzerteilung, gebracht wird. Man erhält auf diese Weise in einem vereinfachten Arbeitsgange wasserlösliche Spiil-, Reinigungs-und Entfettungsmittel, die neben hervorragender Wasch-und Reinigungskraft den Vorteil haben, Aluminium, Zinn und deren Legierungen nicht anzugreifen und nicht hygroskopisch sind. 



   Zur Herstellung von   Reinigungs-und   Putzmitteln hat man schon vorgeschlagen, in einer Kollermühle zu trockenem Sand geringe Mengen, etwa 10-25%, von alkalisch reagierenden Stoffen, wie Seifenpulver, Soda oder Wasserglas, unter Mitverwendung von Trinatriumphosphat zuzusetzen. Die reinigende Wirkung solcher Mittel beruht jedoch vornehmlich auf der Scheuerwirkung des Sandes, dem zur besseren Lockerung von Fetten und Ölen Alkalien, insbesondere Trinatriumphosphat, zugesetzt worden sind. Solche Mischungen sind jedoch völlig ungeeignet, um Wasch-und Reinigungslaugen herzustellen, weil der Sand unlöslich bleibt. 



   Um lösliche Spül-, Reinigung-und Entfettungsmittel mit hoher Reinigungskraft, aber frei von Korrosionswirkung gegen Aluminium zu erhalten, hat man vorgeschlagen, dem durch hohe Reinigungskraft ausgezeichneten, aber wegen seiner korrodierenden Wirkung unbrauchbaren Trinatriumphosphat wasserlösliche Silikate zuzumisehen. Als solche kommen nur Alkalisilikate bestimmter Zusammensetzung in Frage, die in einem besonderen Arbeitsgang in geeigneten Apparaturen unter Aufwand an Wärme und Kosten an Kieselsäure und Soda hergestellt werden müssen. Diese Gemische sind schwer zu zerstäuben, und man hat ihnen aus diesem Grunde während der Zerstäubung pulverförmige kalzinierte Soda zusetzen müssen, wenn man nicht hygroskopisch Erzeugnisse erhalten will, was ohne Zusatz pulverförmiger, kalzinierter Soda nicht   möglich   ist. 



   Gemäss der Erfindung erhält man direkt von Kieselsäure und Trinatriumphosphat ausgehend wasserlösliche Produkte, die die gleiche hervorragende Wasch-und Reinigungskraft wie die bekannten aus Alkalisilikaten und Trinatriumphosphat hergestellten Produkte besitzen, ebenfalls alkaliempfindliche Metalle, wie Aluminium, Zinn und deren Legierungen, nicht angreifen und nicht hygroskopisch sind. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung wird mit Vorteil in der Weise durchgeführt, dass man kristallwasserhaltiges Trinatriumphosphat, gegebenenfalls unter Zusatz von Wasser, schmilzt und dieser Schmelze Kieselsäure in feinverteilter Form, z. B. feingemahlene Kieselsäure, wie Quarz, feingemahlene Kieselgur oder Kieselsäuregel, zusetzt, in solchen Mengen, dass sich die Kieselsäure in der Schmelze löst. Die Schmelze wird dann in feste Form, beispielsweise durch Zerstäuben, umgewandelt. Dabei erhält man ein Produkt, das   wasserlöslich   ist, hohe Reinigungskraft besitzt, ohne Aluminium, Zinn u. dgl. zu korrodieren. 



   Ausführungsbeispiel 1 : 1000 kg Trinatriumphosphat werden im Kristallwasser, u. zw. zur Vermeidung von Wasserverlusten in einem geschlossenen Kessel geschmolzen. Darauf werden   100 kg   
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 von einer halben Stunde bei einer Temperatur von 90  C hat sich die eingetragene Kieselsäure gelost. Die   Schmelze wird anschliessend   mittels Druckluft in eine Düse gepresst und in einen Zerstäubungsturm eingedüst. Dabei erhält man ein pulveriges, nicht klumpendes Produkt. Die Verfestigung der Schmelze kann auch beispielsweise dadurch geschehen, dass der Inhalt des Schmelzkessels auf eine geheizte rotierende Walze aufgetragen und hievon mittels angelegten Messern abgeschabt wird. 



   Ausführungsbeispiel 2 : In eine Trinatriumphosphatlösung von   400 Bé,   bei   900 C   gespindelt, d. h. eine Lösung mit einem Gehalt von 100 g kristallisiertem Trinatriumphosphat auf 37   cm3   Wasser, werden auf je 1000 kg Trinatriumphosphat 100 kg Kieselgur unter Rühren eingetragen. Nach einstündigem Rühren unter Erwärmen ist die Kieselgur gelöst. Die Lösung wird durch Verdüsen oder auf erwärmten Walzen in trockene Form   übergeführt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliere Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungund Entfettungsmitteln aus Trinatriumphosphat und Kieselsäure, dadurch gekennzeichnet, dass geringe Mengen von Kieselsäure, zweckmässig in feiner Verteilung, beispielsweise gemahlener Quarz, gemahlene Kieselgur oder kolloidale Kieselsäure, in Trinatriumphosphatlösungen oder vorzugsweise Schmelzen von kristallwasserhaltigem Trinatriumphosphat gelöst und das erhaltene Produkt, vorteilhaft unter Feinzerkleinerung, beispielsweise durch Zerstäubung, in feste Form umgewandelt wird.
AT133883D 1930-12-01 1931-11-19 Verfahren zur Herstellung von alkaliempfindliche Metalle nicht angreifenden Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln. AT133883B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049165B (de) * 1954-01-22 1959-01-22 Walter Goebel Hochbelastbare Gleitlagerschale mit Notlaufeigenschaft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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