DE613761C - Verfahren zur Wiederherstellung der Verzinkung bei durch Verschweissen ausgebesserten eisernen Faessern - Google Patents
Verfahren zur Wiederherstellung der Verzinkung bei durch Verschweissen ausgebesserten eisernen FaessernInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Wiederherstellung der Verzinkung bei durch Verschweißen ausgebesserten eisernen Fässern Zur Beförderung und für die Aufbewahrung von Fetten und fetten Ölen, wie sie für Speisezwecke und für technische Zwecke Verwendung finden, benutzt man eiserne Fässer; bei welchen der eine Boden lösbar durch Schrauben und Muttern befestigt ist, so daß man ihn zwecks Entnahme von Fett aus den Fässern entfernen kann.
- Die Böden können jedoch auch beide starr an dem Faß angebracht sein. Um zu verhüten, daß das Eisen des Fasses mit den Fetten und Ölen in Berührung kommt und sie hierdurch beeinträchtigen, werden die Fässer auf ihrer Innenseite verzinkt. Beim Gebrauch der Fässer .erleiden sie mit der Zeit vielfach Beschädigungen. - Insbesondere entstehen durch Stöße Löcher, welche im allgemeinen klein sind, aber auch einen größeren Umfang besitzen können. Durch diese Löcher fließt das flüssige Öl hinaus, so da,ß es notwendig ist, sie wieder zu verschließen und hierdurch das Faß abzudichten. Dieses geschieht dadurch, daß man die Löcher mit Hilfe eines Schweißbrenners zuschweißt. Bei den beim Schweißen auftretenden Temperaturen schmilzt aber zugleich der Zinküberzug im Innern des Fasses und wird entfernt. Da man seither nicht in der Lage war, diese durch die Schweißung an :einzelnen Stellen entfernten Zinküberzüge wieder herzustellen, wurden die ausgebesserten Fässer, so wie sie waren, benutzt, also mit einem nur unvollkommenen Zinküberzug, welcher Stellen aufwies, an welchen das Eisen zu Tage trat, was überaus schädlich ist, da Schmiedeeisen als Katalysator auf neutrale Fette wirkt und sie leicht zerlegt.
- Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, nach welchem ges gelingt, derartige durch Verschweißen ausgebesserteeiserneFässer an den Stellen aufs neue mit in Form einer Paste aufgebrachtem Zinkstaub mit einem Zinküberzug zu versehen, an welchen dieser entfernt worden ist.
- Es ist bereits bekannt, Gegenstände vollständig zu verzinken, indem man Zinkstaub unter Zusatz eines reduzierenden Mittels in Form einer Paste aufbringt, den Gegenstand in einem geschlossenen Ofen erhitzt und ihn nachträglich vorsichtig abkühlen läßt.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß es gelingt, die an den Schweißstellen entfernte Verzinkung wieder herzustellen, wenn man diese Stellen mit einer Paste aus Zinkstaub und einem das Metall reinigenden Mittel, wie Chlorzink und Salmiak, bedeckt und hierauf mit der Lötlampe von der Außenseite des Fasses her erhitzt.
- Zur Ausführung des Verfahrens wird die zu verzinkende Stelle zunächst einer gründlichen Reinigung unterzogen, um das vorhandene Metalloxyd und das Fett zu entfernen. Dieses geschieht dadurch, daß man die betreffenden Stellen z. B. mit einer Mischung von Kaliumsulfat und Glasstaub abreibt und. dann mit Wasser nachspült. Im Anschluß hieran trägt man auf die gereinigten Stellen einen -dünnen Brei auf, der dadurch erhalten worden ist, daß metallisches Zink in rauchender Salzsäure aufgelöst wurde, bis die gesamte Salzsäure in Zinkchlorid umgesetzt ist. Hierin wird so viel Salmiak aufgelöst, daß seine Menge der doppelten Menge des aufgelösten Zinks entspricht und ebenso viel fein gepulvertes Ammoniumsulfat wie Salmiak zugegeben. Weiter fügt man so viel Zinkstaub zu,, bis ein dünner Brei entsteht, den man nach der Verteilung auf den zu verzinkenden Stellentrocknen läßt. Um das Trocknen zu beschleunigen, ist es zweckmäßig, wenn die betreffenden Stellen etwas angewärmt werden.
- Um eine besonders gute Verzinkung zu erzielen, -empfiehlt es sich, nach dem Trocknen des dünnen zinkstaubhaltigen Breies eine dicke Paste aufzutragen, welche dadurch erhalten wird, daß man wiederum Zink in rauchender Salzsäure bis zur völligen Absättigung auflöst und mit der doppelten Menge des Zinkgewichts mit Salmiak versetzt, worauf so viel Zinkstaub zugegeben wird, bis man einen dicken Brei erhält. Dieser mit reinigenden Stoffen versetzte Zinkstaub wird nun dadurch zum Schmelzen. gebracht, daß man die Faßwandung von außen her mit Hilfeeiner Lötlampe so lange erhitzt, bis ein blanker Metallspiegel entstanden ist.
- Die sich ausscheidenden Salze werden zweckmäßig noch so lange, wie das Metall nicht wieder vollständig abgekühlt ist, mit Sodalösung o: dgl. entfernt, worauf man mit frischem. Wasser nachspült.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Wiederherstellung der inneren Verzinkung bei durch Verschweißen ausgebesserten eisernen Fässern mit in Form einer Paste aufgebrachtem Zinkstaub, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgereinigte, mit einer Paste aus Zinkstaub und einem das Metall reinigenden Mittel, wie Chlorzink und Salmiak, bedeckte Stelle mit der Lötlampe von der Außenseite des Fasses her erhitzt wird.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE613761C true DE613761C (de) | 1935-05-24 |
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ID=7533489
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| DES115146D Expired DE613761C (de) | 1934-08-23 | 1934-08-23 | Verfahren zur Wiederherstellung der Verzinkung bei durch Verschweissen ausgebesserten eisernen Faessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613761C (de) |
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1934
- 1934-08-23 DE DES115146D patent/DE613761C/de not_active Expired
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