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scheiden. Uberdies erzwingt diese Nebeneinanderlagerung eine derartige FiJ1llbandbreite, dass sich die Kosten des Aufnahme- und Reproduktionsmateriales vervielfachen.
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objektive derart gelagert sind, dass ihr Achsabstand untereinander gleich oder nahezu gleich und ein durch Linaendurchmesser und Fassungsstärke gegebenes Minimum wird.
Dies wird beispielsweise dadurch erzielt. dass die drei Achsen der Objektive in den Eckpunkten eines gleichseitigen oder nahezu gleichseitigen Dreieckes liegen, so dass bei genügend kurzen Brennweiten die stereoskopische Verschiedenheit verschwindet und die parallaktische Verzerrung bis zur rnsichtburkeit herabgedrückt wird, so dass in der Projektion randscharf sich deckende Bilder
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Fig. 1 die Objektive in Ansicht, Fig. 2 den hiczugehörigen Film,
Fig 3 die Objektive in Ansicht,
Fig. 4 und 5 die zugehörigen Filmbänder und Fig. 6 ein Filmhand gemäH einer dritten Ausführungsform.
Gemäss Fig. 1 und 2 werden die drei Objektive 1, 2, 3 mit ihren Achsen in die Eckpunkte emes auf der Basis aufruhenden gleichseitigen Dreieckes gestellt, und zwar derart bzw. von der-
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solchen Länge entstehen, als dem gebräuchlichen Abzuge entspricht. Die drei Teilbilder nehmen also zusammen eine Fläche von ungefähr 19 X 25 mm ein. Sie sind mit r, g und b bezeichnet, entsprechend ihren Farbwerten rot, grün und blau (Fig. 1 und 2). Sollten diese Bilder jedoch für besondere Projektionen zu klein werden, so kann die Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 zur Anwendung gelangen.
Hier sind die Objektive so gestellt, dass zwei in der Längsrichtung des Films übereinander und in der Mittelrechten der Verbindungsstrecke der beiden Achsen das dritte Objektiv liegt ; hier lässt sich beispielsweise eine Achsentfernung von 15 mm erzielen und die drei Teilbilder nehmen eine Fläche ein, welche ungefähr der eineinhalbfachen Fläche der gebräuchlichen Filmbilder entspricht. Sollten auch diese Bilder für besondere Projektionen zu klein werden,
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liegen. In diesem Falle beanspruchen drei Teilbilder zusammen ungefähr 25 x 38 mm.
Die Auswahl der Bildanordnung hängt nur von der Lichtstärke der Objektive, von deren grössterönnung und den Dimensionen der Fassung ab. Zwischen den einzelnen Objektiven müssen selbstverständlich Schirme angebracht sein, die nur die Belichtung eines bestimmten Teiles erlauben. Die Objektive erhalten zweckmässig Einsteckblenden 4, die je nach dem Filter an Grösse variieren. Die Filter können beispielsweise aufgesteckt werden.
Eine besondere Anordnung ist noch in der Fig. 6 veranschaulicht. Hier stehen die drei Objektive ebenfalls in einem gleichschenkeligen Dreiecke und belichten den Film so, dass zuerst die drei Teilbilder r, g, b entstehen, und zwar in schachbrettartiger Anordnung, d. h. zwischen je zwei nebeneinanderliegenden Bildern ist ein unbelichteter Zwischenraum von genauer Bildgrösse oder eine Kleinigkeit drüber. Ist das Filmband abgelaufen, so wird es noch einmal belichtet, aber nachdem die Objektive um den Mittelpunkt ihres Achsendreieckes um 1800 verdreht worden sind, so dass nur die bei der ersten Exponierung frei gebliebenen Filmpartien rl, gl, bl belichtet werden. Dies geschieht am einfachsten durch Umkehrung der Bewegungsrichtung des Films.
Hiedurch kann der Film am besten ausgenützt werden, obwohl die Bilder etwas kleiner ausfallen.
Der Nachschub der Films muss naturgemäss dem Filmformate korrespondierend eingestellt werden, was keinerlei Schwierigkeit verursacht.
Zum Zwecke der Projektion der so erhaltenen Bilder müssen die Objektive gegeneinander derart einstellbar sein, dass die einzelnen Bilder sich decken. Dies kann auf beliebige Art ermöglicht werden und ist bloss Feinmechanikerarbeit. Zur Projektion können eventuell Mikroskoplinsen vorgeschaltet werden.
Durch die möglichst nahe Aneinanderrüclmng der drei Objektivachsen wird tatsächlich die stereoskopische und parallaktische Korrektion bis zur Unbemerkbarkeit auch bei starken Vergrösserungen erzielt. Die gleiche oder nahezu gleiche Entfernung zwischen den einzelnen Objektivachsen drückt die Verzerrung soweit herab, dass sie sogar bei mehr als hundertfacher
Vergrösserung nicht mehr in Erscheinung tritt, was durch nebeneinander angeordnete Objektive nie erzielbar ist. Zweifellos könnte die vorliegende Erfindung auch auf eine Mehrfarbenaufnahme
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Aufnahme und Darstellung von Kinema togrammen in natürlichen Farben nach der additiven Methode, dadurch gekennzeichnet, dass die Objektive derart gelagert sind, dass ihr Achsabaümd untereinander gleich oder nahezu gleich und ein vom Linsendurchmesser und Fassungsstärke gegebenes Minimum wird.