DE663363C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern

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DE663363C
DE663363C DEN38192D DEN0038192D DE663363C DE 663363 C DE663363 C DE 663363C DE N38192 D DEN38192 D DE N38192D DE N0038192 D DEN0038192 D DE N0038192D DE 663363 C DE663363 C DE 663363C
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PETER NESPOR ING
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern durch Zusammenkopieren von mehreren zusammengehörigen Teilbildern auf optischem. Wege. Erfindungsgemäß sind während des Kopierens die zu kopierenden Originalbilder und der Schichtträger für die Kopie miteinander fest verbunden. Original und Kopie können also entweder einen gemeinsamen Film bilden oder z. B. durch Überkleben miteinander verbunden sein.
  • Diese Maßnahme gibt eine weitgehende Gewähr dafür, daß sämtliche Teilbilder sich jeweils auf dem Kopiefilm decken; wenn die jeweilige Grundeinstellung vorgenommen ist. Die Überlagerung kann mit einer Anordnung feststehender und beweglicher Spiegelflächen herbeigeführt werden, die derart einstellbar ist, daß jeweils eine Gesamtlichtweglänge eingehalten werden kann. Einer der Spiegelkörper kann um die optische Achse drehbar sein.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen Fig. i eine Anordnung, die in Form eines Röhrensystems ausgebildet ist, Fig. a einen Ouerschnitt durch ein in Fig. i verwendetes bewegliches Prismensystem, Fig.3 die Darstellung der drei Teilbilder nebst der Bildkopie und schließlich Fig. 4., 5 und 6 die Einrichtungen zur Abdeckung der Teilbilder in Ansicht und im Querschnitt.
  • Wie Fig. i zeigt, wird bei der beispielsweisen Ausführung die Kopie auf demselben Filmbande hergestellt, auf dem sich das Original befindet. Nach Fertigstellung der Kopie wird dieselbe vom Original abgetrennt und das letzte mit dem für die nächstfolgende Kopie bestimmten Filmband z. B. durch Überkleben verbunden. Um dieses Überkleben, das nach der erstaufgezeigten Methode notwendig ist, zu vermeiden, das einerseits leicht zu unangenehmen Spannungserscheinungen bei den auf diese Weise verbundenen Schichtträgern führen kann, andererseits eine starke Beanspruchung des Originals voraussetzt und ein Hindernis für ein wirtschaftliches und rascheres Arbeiten bildet, verwendet man bei der zweiten Herstellungsweise als Original drei nebeneinander angeordnete positive Bilderreihen, welche verschieden gefärbt sind und demnach drei verschiedenfarbige Einfarbendiapositive darstellen. Kopiert man nun diese diapositiven Bilderreihen übereinander, nachdem man sie mit entsprechenden weiteren Emulsionsschichten versehen hat, so erhält man nach Entwicklung, Umkehrbad, Fixierung und Tönung drei Dreifarbendiapositive.
  • Die Kopiervorrichtung zur Durchführung:, des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht; nach den Fig. i und Fig. 2 aus einem Syst@rri:. zylindrischerRöhren R1, R2, R3, R, R5, Rß, RS und R, zwischen denen die Spiegelkammern K1, K2, K3, K4, K, und das photographische Objektiv 0 eingeschaltet sind. Die Lage und Brennweite des Objektivs sowie die Längen der Röhren R, und R9 sind derart gewählt, daß die Wege des Achsenstrahles vom Original zum optischen Mittelpunkte des Objektivs einerseits und vom optischen Mittelpunkte des Objektivs zum Kopiefilm andererseits gleich der doppelten Brennweite des Objektivs sind.
  • Die Spiegelkammern Ki, 1K2, I(3, K4 und 1K5 (Fig. i und 2) zerfallen in zwei Gruppen, und zwar in solche mit feststehenden Spiegelflächen und in solche mit beweglichen Spiegelflächen. Zur ersten Gruppe gehören die Spiegelkammern K2, K3 und K4 (Fig. i), die durch Versilberung von Wänden gebildete vertikale Spiegel S1, S2, und S$ enthalten, welche mit der Ebene des Filmbandes F und den horizontalen parallelen Lichtstrahlen L Winkel von ,:I5° einschließen.
  • Zum Unterschiede von der ersten Gruppe besitzen die Spiegelkammern K, und K;, der zweiten Gruppe besonders eingebaute Spiegelkörper. Die Spiegelkammer K1 ist ein rechteckiges, hohles Prisma aus Metall, in welchem wie der Vertikalschnitt in Fig. :2 und der Horizontalschnitt nach der Linie A-ß der Fig. 2 in Fig. i zeigen, drei prismatische Spiegelkörper .eingebaut sind, von denen jeder mit der Spiegelfläche SA feststeht. Die Spiegelkörper mit den Spiegelflächen S5, S, und S7 können mittels Schrauben in den durch Pfeile angedeuteten Richtungen verschoben werden. Die Spiegelkammer K, stellt gemäß Fig. i einen hohlen, geraden Zylinder aus Metall dar, in welchem ein Zylinder aus gleichem Metall eingeschoben ist, dessen schräge; elliptische Schnittfläche S4 eine reflektierende Silberschicht trägt. Dieser volle Zylinder ist um seine Achse drehbar, wodurch in der Zeichenebene der Winkel der elliptischen Spiegelfläche S4 mit dem Achsenstrahl geändert werden kann. In der Normalstellung ist die Spiegelfläche S4 parallel zur Spiegelfläche S2 der Spiegelkammer K3.
  • Die Röhren R3, R4 und R,, R, (Fig. i) sind derart montiert, daß der Teil I der Kopiervorrichtung parallel, die Teile I und II hingegen senkrecht zur Ebene des Filmbandes F verschoben werden können. Diese beiden Verschiebungsmöglichkeiten gestatten die Verschiebung des vom Objektiv aus im Spiegel S2 gesehenen Bildes in horizontaler Richtung, ohne daß hierbei die Gesamtlänge des Lichtstrählenweges geändert zu werden braucht. z.. Ergibt sich die Notwendigkeit, das Bild 'iii dem Spiegel S2 auch in vertikaler Richtung zu verschieben, so kann dies nach Fig. 2 da-:durch bewirkt werden, daß man die Spiegelflache S, in einer der angegebenen Pfeilrichtungen bewegt. Die Gesamtlichtweglänge kann auch hierbei jeweils wieder auf die ursprüngliche zurückgeführt werden. Meist werden nach diesen Einstellungen, um die Teilbilder auf dem Kopiefilm in Deckung zu bringen, noch eine Verschiebung des Doppelspiegels Sä S7 (Fig. 2) in den durch Pfeile angedeuteten Richtungen zum Ausgleich voll geringen Größenunterschieden und eine Gleichrichtung der Bildachsen durch Drehen des elliptischen Spiegels S4 um die Achse des Rohres R, erforderlich sein. Das Zusammenfallen der Teilbilder wird durch das Mikroskop NI (Fig. i) festgestellt.
  • In Fig. i stellen beispielsweise i, 2; 3 drei sich. entsprechende Bildpunkte dreier zu einer Bildgruppe gehörenden negativen Teilbilder dar, deren Bilder durch Horizontalverschiebung zur Deckung bzw: in eine und dieselbe Vertikale gebracht werden sollen. Fig. r möge die Grundstellung der Kopiervorrichtung darstellen, bei welcher das Bild des negativen Bildpunktes i erzeugt worden ist. Soll nun das optische Bild des negativen Bildpunktes 2 mit der Diapositivkopie von i zur Deckung oder wenigstens in eine Vertikale gebracht werden, so sind zunächst der Teil I um die Entfernung i bis 2 parallel zur Ebene des Filmbandes F und dann nach erfolgter Festlegung von I in dieser Verschiebungsrichtung die Teile I und II senkrecht zur Ebene des Filmbandes F um den, halben Abstand i bis 2 in der angegebenen Pfeilrichtung zu verschieben. Die Verschiebung des Bildes des negativen Bildpunktes 3 ist in gleicher Weise durchzuführen.
  • Das Kopieren erfolgt bei kontinuierlich laufendem Filmband F (Fig. i) durch parallele Lichtstrahlen L, welche senkrecht zu den Glasplatten P, und P2 stehen, zwischen denen das Filmband F hindurchgezogen wird. Die letzten sind auf der dem Filmband zugekehrten Seite derart mit einer lichtundurchlässigen Schicht überzogen (Fig. 5 und Fig.6), daß die parallelen Lichtstrahlen L (Fig. i nach ihrem Durchgang durch die Glasplatten P, und P2 Strahlenbündel bilden; deren rechteckige Querschnitte 01, 0, 03 in Fig. 3 ersichtlich gemacht sind. In V Fig: t sind nur die lichtundurchlässigen Stellen der Glasplatten P1 und P2 der Deutlichkeit wegen schraffiert dargestellt. Die Höhe der Rechtecke 01, 02, 0g, welche einen Bruchteil der Teilbilder q., 5, 6, 7, d.', 5', 6', 7' und q.", 5", 6", 7" (Fig. 3) bilden, kann durch Verschiebung der Glasplatten P1 und P2 im Sinne der Pfeile (Fig. q.) verändert werden, so daß bei gleichbleibender Filmbandgeschwindigkeit die Expositionszeit geändert ist.
  • Um einen vollkommen lichtdichten Abschluß der Kopiervorrichtung zu erzielen, sind drei Flanschenrohre F1, F2, F3 (Fig. i) und eine Verschlußkappe für das Mikroskop 31 vorgesehen. Die Flanschenrohre besitzen ein Schraubengewinde und werden so lange um ihre Achse gedreht, bis die Flanschen dicht an die Glasplatten zu liegen. kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern durch Zusammenkopieren von mehreren zusammengehörigen Teilbildern auf optischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß während des Kopierens die zu kopierenden Originalbilder und der Schichtträger für die Kopie fest miteinander verbunden sind. _ 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Anordnung von feststehenden und beweglichen Spiegelflächen (S1, S
  2. 2, S3, S4, S5, Se, S7, S8), die zur Ausrichtung der auf den Kopiefilm entworfenen Teilbilder derart einstellbar ist, daß jeweils die gleiche Gesamtlichtweglänge eingehalten werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Spiegelkörper (S4) um die optische Achse drehbar ist.
DEN38192D 1934-05-29 1935-05-28 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farbenfilmen oder Farbenbildern Expired DE663363C (de)

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