AT52683B - Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Faßspundlöchern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Faßspundlöchern.

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AT52683B
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bunghole
sleeve
sheet metal
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barrel bung
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Emanuel Hraby
Anton Turek
Original Assignee
Emanuel Hraby
Anton Turek
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Fassspundlöchern. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verschliessen von Fassspundlöchern, bei welchen eine napfförmige Blechkapsel verwendet wird. Gemäss der vorliegenden Erfindung erfolgt das Verschliessen des   Fassspundloches   dadurch, dass die napfförmige Blechkapsel durch Auftreiben unmittelbar an die Innenwandung des Spundloches allseitig dicht angepresst wird, wodurch das Spundloch einen luftdichten Verschluss erhält, indem das weiche, nachgiebige Material sich eng und fest an das vorzugsweise etwas konisch nach innen sich verjtingende Spundloch anschliesst.

   Zur Durchführung dieses Verfahrens wird gemäss der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung verwendet, welche aus einer Hülse besteht, die an ihrem unteren Ende die einzusetzende Blechkapsel trägt ; die Hülse ist in ihrem unteren Teile durch Längsschlitze in mehrere, vorzugsweise gegeneinander federnde oder von-und zueinander bewegbare, einen Ausspreizstempel umschliessende Sektoren gespalten, der bei seiner   Abwärtsbewegung   die Sektoren in bekannter Weise auseinandortreibt und hiedurch die Blechkapsel fest an die Spundlochwandung presst. Aussen an den Sektoren ist eine Ringwulst angeordnet, welche die Eintrittstiefe der Hülse begrenzt.

   Die einzelnen Teile können statt gegeneinander federnd derart miteinander verbunden sein, dass sie sich bei Aufwärtsbewegung des Stempels zwangläufig gegeneinander, bei Abwärtsbewegung des Stempels auseinander bewegen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Verschlusses nebst der zur   Durchführung   des Verfahrens dienenden Vorrichtung dargestellt und zeigt   Fig. 1   die Verschliessvorrichtung teilweise im Schnitt vor dem Einsetzen der Blechkapsel, Fig. 2 nach   E) nsetxen derselben.   Fig. 3 zeigt eine Unteransicht der Vorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt 
 EMI1.1 
 



   Der Verschliessapparat besteht aus einer Hülse   a.   die in ihrem unteren Teile durch die   Anbringung von Schlitzen   in vier Teile geteilt ist. Das untere Ende, das zur Aufnahme der   Blechkapsel   c dient, ist konisch gestaltet und ist ein Wulst d vorgesehen. welcher die Einschubtiefe der Hülse begrenzt In der Hülse ist ein Stempel e vorgesehen, der entgegen der Wirkung einer Feder f nach abwärts gepresst werden kann. Zur Begrenzung   der Abwärtsbewegung   des Stempels e ist in der   Seitenwand der Hü) se ein Langfocb y vor-   gesehen, in weichem ein den Stempel durchlluerender Bolzen h gleitet, der gleichzeitig als   Handgriff zum Zurückziehen   des Stempels aus dem   Spund ! och : dient.

   Das Verfahren   
 EMI1.2 
 gesetzt und die Vorrichtung, wie Fig. 1 zeigt, über das Spundloch i gebracht. Durch einen Schlag auf den Stempel e wird die ganze Vorrichtung in das Spundloch hineingetrieben und wird nach Auftreffen des Wulstes d auf den äusseren Rand des Spundloches der Stempel e in der Hülse nach abwärts bewegt, wodurch die einzelnen Teile der Hülse, 
 EMI1.3 
 fest an die Innenwandung des Spundloches anzuschmiegen und wird hiedurch, insbesondere wenn das Spundloch schwach konisch gehalten ist, eine feste Vereinigung der Blechkapsel mit dem Spundloch erzielt. Unter Wirkung der   Federf und eventueller Mithilfe   am   Bolzell h   wird das Zurückziehen des Stempels und das Entfernen der Vorrichtung aus dem Spundtuch vorgenommen.

   Das Öffnen des Verschlusses, wenn der Inhalt des Fasses entleert 
 EMI1.4 
 

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 Blech kapsel kann aus dem Fassinnern wieder herausgenommen und, wenn sie auch deformiert ist,   mehrmals   verwendet werden. Die Blochkapsel kann zufolge der Schmiegsamkeit des Materiales für verschieden grosse   Spundlöcher   Verwendung finden, da durch das Austreiben der Seitenwandung der Kapsel diese sich dem entsprechenden   Spundlochquerschnitt   anpassen wird. Auch sind Unregelmässigkeiten in der Form des   Spundloches belanglos,   da auch diese durch die Schmiegsamkeit der Blechkapsel ausgeglichen werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum   Verschliessen   von   Fassspundlöchern,   dadurch gekennzeichnet, dass eine napfförmige Blechkapsel durch Auftreiben ihrer   Mantelfläche   unmittelbar an die Innenwandung des Spundlochps allseitig angepresst wird und dieses   hiedurch   luftdicht verschliess.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus EMI2.1 umschliessende Sektoren gespalten ist, wobei eine aussen an den Sektoren angeordnete Ringwulst die Eintrittstiefe der Hülse begrenzt.
AT52683D 1911-02-16 1911-02-16 Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Faßspundlöchern. AT52683B (de)

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