AT52200B - Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken.
Die bekannten Verfahren zur direkten Herstellung druckfähiger Platten von einem Positiv bestehen fast alle darin, dass das betreffende Original mit einer Druckplatte, deren Oberfläche unter Verwendung einer Chromat-, Leim-, Albumin-oder ähnlichen Schicht lichtempfindlich gemacht ist, in Berührung gebracht und von der Rückseite durchlichtet wird, wodurch die vom Lichte getroffenen Stellen der Platte in Wasser unlöslich werden. Die durch Entwicklung freigelegten Stellen der Platte haben jedoch bekanntlich die Eigenschaft, fette Farbe schlecht anzunehmen und nicht festzuhalten.
Diese Eigenschaft der entwickelten Linien aufzuheben, ist Gegenstand der deutschen Reichs-Patente 154020, 159875,168393 und 175649, bei welchen, teils durch mechanisches Reinigen der Linien mittels Schleifmittel, teils durch ein nach der Entwicklung vorgenommenes Entsäuerungsverfahren, teils durch eine in den ausgewaschenen Linien fixierte Chromat-Albuminschicht oder schliesslich durch Zusatz eines die Druckplatte kräftig angreifenden
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein von allen bekannten abweichendes Verfahren.
Die mit einer C'hromatschicht präparierte Druckplatte wird nicht mit Wasser entwickelt, weil bei der verhältnismässig schnellen Einwirkung des Wassers es schwer ist. den richtigen Ent- wicklungsgrad festzuhalten.
Will man z. B. Originaldrucke, auf welchen sich Autotypien oder unter Anwendung von Kreide hergestellte Bilder befinden, auf die Platte bringen, so ist es bei der Feinheit des Rnsterpunktes oder Kreidekornes fast unmöglich, den Moment festzuhalten. in welchem jede Feinheit des Originales wieder reproduziert wird. ohne dass die umgebende Schicht zu weich und zu wenig widerstandsfähig gegen die noch folgenden notwendigen Manipulationen wird.
Der Erfinder ist daher auf den Gedanken verfallen. dass ein anderes Entwicklungsmittel als Wasser zur Verwendung gelangen müsse und hat gefunden, dass, während die gewöhnlichen einwertigen Alkohole, d. h. solche Alkohole, welche nur eine Hydroxylgruppe (OH) enthalten, auf die C'hromatschicht nicht lösend, sondern im Gegenteil härtend wirken, die zwei-und dreiwertigen Alkohole sowie die flüssigen Säurealkohole. z. B. die Milchsäure, dagegen auf die vom Lichte nicht oder wenig getroffenen Stellen der ('hromatschicht eine langsam lösende Wirkung ausüben, welche es gestattet, auch die grössten Feinheiten mit Sicherheit zu reproduzieren.
Des weiteren hat der Erfinder festgestellt, dass, während in dem deutschen ReichsPatente 168393 die Entsäuerung einer im Wasserbade entwickelten Platte durch eine besondere Behandlung, und zwar nach der Entwicklung, als notwendig erachtet wird, dieses tatsächlich nicht der Fall ist. Man tut sogar am besten, den bei vorliegendem Verfahren verwendeten mehrwertigen Alkoholen oder flüssigen Säurealkoholen einen Zusatz des zur Entsäuerung der betreffenden Druckplatte geeigneten Entsäuerungsmittels zu geben und erzielt so auf diese Weise in einer einzigen Manipulation die Entwicklung und Entsäuerung der Druckplatte.
Die englische Patentschrift 357 vom Jahre 1858, wie auch der Wortlaut der Beschreibung des deutschen Reichs-Patentes 168393, geben leicht zu der irrtümlichen Auffassung Anlass, dass eine durch Wasser mit Zusatz von Essigsäure entwickelte Platte nach beendeter Entwicklung in den ausgewaschenen Stellen"entsäuert" sei. Das ist jedoch nicht der Fall.
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Schon das Entwickeln solcher Platte ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden, weil die Essigsäure die gelbe Farbe des Chroms sowie jede etwa zur Färbung der Chromschicht angewandte Anilinfarbe (z. B. Methylviolett) bleicht, so dass das Bild beim Entwickeln gar nicht oder nur schwer erkennbar ist. Aber auch die erwartete Wirkung der Essigsäure oder analog wirkender Entsäuerungsmittel trifft eigentümlicherweise nicht ein, wahrscheinlich, weil sich Spuren von Gummi oder Leim immer wieder von der vom Lichte getroffenen Schicht lösen und über die ausgewaschenen Stellen fliessen. Jedenfalls nehmen die mit wässeriger Essigsäurelösung entwickelten Stellen fette Farbe nicht an.
. Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist es dagegen notwendig, die weitere Einwirkung der vorher genannten Entwicklungsmittel auf die entwickelten Linien durch Auswaschen der Platte vermittelst einwertiger Alkohole aufzuheben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken, dadurch gekennzeichnet, dass als Entwickler mehrwertige Alkohole oder flüssige Säurealkohole verwendet werden.
Claims (1)
- 2. Ausführungsweise des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entsäuerungsmitte) dem Entwickler zugefügt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE52200X | 1909-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT52200B true AT52200B (de) | 1912-02-10 |
Family
ID=5627256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT52200D AT52200B (de) | 1909-03-09 | 1910-02-26 | Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT52200B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2459129A (en) * | 1943-12-09 | 1949-01-11 | Eastman Kodak Co | Production of photographic stencils |
-
1910
- 1910-02-26 AT AT52200D patent/AT52200B/de active
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