AT520551B1 - Dosenpresse - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Dosenpresse mit einem Hauptkörper (1), wobei der Hauptkörper (1) einen Hauptkanal (2) mit einer Einführöffnung (3) an einem ersten Ende zum Einführen einer zu pressenden Dose (5) und eines Pflocks (4) und einer Auflagefläche (6) an einem zweiten Ende aufweist, wobei der Hauptkanal (2) am zweiten Ende eine seitliche Auswurföffnung (9) und eine Auswurfstab (8) zum Auswerfen der gepressten Dose (5) aufweist. Aufgabe der Erfindung ist, eine Dosenpresse bereitzustellen, welche eine sichere Verwendung ermöglicht, aber trotzdem kostengünstig in der Herstellung ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Hauptkörper (1) aus Holz ist und dass der Pflock (4) dazu ausgebildet ist, durch Schlag mit einem Hammer die Dose (5) zusammenzupressen.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Dosenpresse mit einem Hauptkörper, wobei der Hauptkörper einen Hauptkanal mit einer Einführöffnung an einem ersten Ende zum Einführen einer zu pressenden Dose und eines Pflocks und einer Auflagefläche an einem zweiten Ende aufweist, wobei der Hauptkanal am zweiten Ende eine seitliche Auswurföffnung und eine Auswurfstab zum Auswerfen der gepressten Dose aufweist, und wobei der Pflock dazu ausgebildet ist, durch Schlag mit einem Hammer die Dose zusammenzupressen. Sie betrifft auch ein entsprechendes Verfahren zum Pressen einer Dose.
[0002] Der Hauptkörper besitzt also ein Loch, das im Wesentlichen aus dem Hauptkanal und der Einführöffnung gebildet wird.
[0003] Die JP 3015100 U beschreibt eine Dosenpresse aus einem Metallzylinder, welche über einen Griff am Pflock ein Zusammenpressen der Dose ermöglicht. Dafür ist ein sehr hoher Kraftaufwand nötig, wodurch der Benutzer in der Regel seine Gewichtskraft nutzen muss, um ein Pressen zu erreichen. Dies ist mit dem erhöhten Risiko des Kippens der Presse verbunden.
[0004] In der JP 2006289499 A wird eine alternative Dosenpresse offenbart, bei der der Pflock durch Draufschlagen mittels eines Hammers die Dose presst. Dadurch steht der Benutzer weiter vom Hauptkörper weg, wenn der Pressvorgang durchgeführt wird, was zu einer erhöhten Sicherheit führt. Damit die so auftretenden momentanen Stoßkräfte aufgenommen werden können, muss der Hauptkörper aus dicken und stabilen Metallwänden aufgebaut sein. Dies führt dazu, dass die Dosenpresse einerseits sehr schwer, plump und unansehnlich wird und andererseits kostenintensiv in der Herstellung wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist damit, eine Dosenpresse bereitzustellen, welche eine sichere Verwendung ermöglicht, aber trotzdem kostengünstig in der Herstellung ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Hauptkörper aus Holz ist und dass der Pflock dazu ausgebildet ist, durch Schlag mit einem Hammer die Dose zusammenzupressen.
[0007] Sie wird auch durch ein Verfahren zum Pressen einer Dose gelöst, wobei die Dose über eine Einführöffnung in den hölzernen Hauptkörper einer Dosenpresse eingeführt wird, danach ein Pflock in die Einführöffnung eingeführt wird, mit einem Hammer oder ähnlichem Schlagwerkzeug auf den Pflock geschlagen und damit die Dose gepresst wird und die gepresste Dose dann durch Bewegen eines Auswurfstabs aus einer seitlichen Auswurföffnung aus dem Hauptkörper befördert wird.
[0008] Durch das Pressen mittels eines Hammers wird eine sichere Pressung ermöglicht, während durch die Ausführung aus Holz eine einfach zu fertigende und damit besonders kostengünstige Lösung erreicht wird. Zusätzlich wirkt die Dosenpresse dadurch leichter und durch seine ansprechende, natürliche Optik des Holzes optisch hochwertiger trotz geringer Kosten. Darüber hinaus führen die schwingungsaufnehmenden Eigenschaften des Holzes dazu, dass keine unangenehmen Geräusche während des Pressvorgangs nach außen dringen und der Pressvorgang damit leiser wahrgenommen wird.
[0009] Die leere Dose wird in das Loch oben am Holzstamm gesteckt, idealerweise mit der Öffnung nach unten. Mittels Schlagen des Hammers auf den Pflock wird die Dose gepresst. Der Auswurfstab, der durch das kleine Loch auf der Rückseite des Holzstammes geschoben wird, befördert die gepresste Dose aus dem Hauptkörper und sie fällt in den davor mittels Haken aufgehängten Kübel.
[0010] Beschreibung:
- Holzstamm oder anderes Material
- Pflock aus Holz, andere Materialien sind möglich
- Hammer aus Holz, andere Materialien sind möglich
- Auswurfstab aus Holz, andere Materialien sind möglich /6
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Patentamt
- kleiner Haken aus Metall
- Kübel [0011] Die Länge des Auswurfstabes an der Rückseite des Holzstammes wird je nach Dicke des Stamms im Verhältnis entsprechend angepasst.
[0012] Eine mögliche Verwendung der Dosenpresse: Die leere Dose wird oben in das Loch im Holzstamm gesteckt und dann mechanisch zusammengequetscht mittels Hammer und Pflock. Wenn man auf der Rückseite des Holzstamms den Auswurfstab hineinsteckt, schiebt man die Dose aus dem Holzstamm und sie fällt in einen Kübel, der unter der Öffnung mittels Haken aufgehängt ist.
[0013] In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
[0014] Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Hauptkörpers;
[0015] Fig. 2 die Ausführungsform in einer Seitenansicht;
[0016] Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Pflocks;
[0017] Fig. 4 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Ausführstabs.
[0018] In Fig. 1 und 2 wird ein Hauptkörper 1 mit einem Hauptkanal 2 offenbart, wobei sich der Hauptkanal parallel zur Hauptachse des im Wesentlichen runden, zylindrischen, einstückigen Holzteils erstreckt. Der Hauptkanal 2 beginnt an einem ersten Ende bei einer Einführöffnung 3, welche an einer Stirnseite des Hauptkörpers 1 angeordnet ist und erstreckt sich soweit in den Hauptkörper 1, sodass eine handelsübliche Dose 5 und ein Teil eines Pflocks 4 übereinander gereiht aufgenommen werden können. Die Dose 5 liegt sodann an einem zweiten Ende des Hauptkanals 2 an einer Auflagefläche 6 auf. Wenn auf dem über der Dose 5 angeordneten Pflock 4 mit einem Hammer geschlagen wird, so wird die Dose 5 zusammengepresst. Durch einen Seitenkanal 7 kann ein Ausführstab 8 eingeführt werden, mit welchem sodann die zusammengepresste Dose 5 über eine Auswurföffnung 9 aus dem Hauptkanal 2 ausgeworfen wird.
[0019] Im Bereich der Ausführöffnung 9 ist ein Haken 10 angeordnet. In dieser Ausführungsform ist der Haken 10 über der Ausführöffnung 9 angeordnet, an dem ein nicht dargestellter Kübel angehängt werden kann, um die herausfallende Dose 5 aufzufangen.
[0020] Der Seitenkanal 7 und die Auswurföffnung 9 stehen normal zum Hauptkanal 2 und erstrecken sich entlang einer gemeinsamen Achse. Sie sind am zweiten Ende angeordnet.
[0021] Dabei wird bei Richtungsangaben wie oben oder unten von einer bestimmungsgemäßen Wirkstellung ausgegangen, bei der die Einführöffnung 3 vom Untergrund entfernt ist und im Wesentlichen nach oben zeigt.
[0022] Fig. 3 zeigt einen Auswurfstab 8, der an einem Ende einen leicht verdickten Griff 11 aufweist. Dieser ermöglicht einen besseren Griff und verhindert das Hindurchrutschen des Auswurfstabs 8 durch die Ausführöffnung 9.
[0023] Fig. 4 zeigt einen Pflock 4 mit einem im Wesentlichen zylindrischen Hammerbereich 12, wobei an einem Ende ein Stempelbereich 13 angeordnet ist, welcher einen größeren Durchmesser aufweist als der Hammerbereich 12. Dem entsprechend ist der Stempelbereich 13 verdickt und an den Durchmesser des Hauptkanals 2 angepasst. Der Pflock 4 wird vorzugsweise mit dem Stempelbereich 13 zuerst in die Einführöffnung 3 eingeführt, wodurch der Stempelbereich 13 so eine gute Verbindungsfläche für die Dose 5 bietet.
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Patentamt
Claims (4)
1. Dosenpresse mit einem Hauptkörper (1), wobei der Hauptkörper (1) einen Hauptkanal (2) mit einer Einführöffnung (3) an einem ersten Ende zum Einführen einer zu pressenden Dose (5) und eines Pflocks (4) und einer Auflagefläche (6) an einem zweiten Ende aufweist, wobei der Hauptkanal (2) am zweiten Ende eine seitliche Auswurföffnung (9) und einen Auswurfstab (8) zum Auswerfen der gepressten Dose (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (1) aus Holz ist und dass der Pflock (4) dazu ausgebildet ist, durch Schlag mit einem Hammer die Dose (5) zusammenzupressen.
2. Dosenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Auswurföffnung (9) ein Haken (10) zum Aufhängen eines Kübels angeordnet ist.
3. Dosenpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (4) einen Hammerbereich (12) und einen Stempelbereich (13) aufweist, wobei der Stempelbereich (13) einen breiteren Durchmesser aufweist, als der Hammerbereich (12).
4. Verfahren zum Pressen einer Dose (5), wobei die Dose (5) über eine Einführöffnung (3) in den hölzernen Hauptkörper (1) einer Dosenpresse eingeführt wird, danach ein Pflock (4) in die Einführöffnung (3) eingeführt wird, mit einem Hammer oder ähnlichem Schlagwerkzeug auf den Pflock (4) geschlagen und damit die Dose (5) gepresst wird und die gepresste Dose (5) dann durch Bewegen eines Auswurfstabs (8) aus einer seitlichen Auswurföffnung (9) aus dem Hauptkörper (1) befördert wird.
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|---|---|---|---|
| ATA107/2018A AT520551B1 (de) | 2018-04-18 | 2018-04-18 | Dosenpresse |
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| AT520551A4 AT520551A4 (de) | 2019-05-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| ATA107/2018A AT520551B1 (de) | 2018-04-18 | 2018-04-18 | Dosenpresse |
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2018
- 2018-04-18 AT ATA107/2018A patent/AT520551B1/de not_active IP Right Cessation
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- 2019-04-12 WO PCT/AT2019/060122 patent/WO2019200417A1/de not_active Ceased
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