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Spülversatz-Verfahren und-Einrichtung.
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entsprechende Geschwindigkeit zu erteilen. Während nun bisher das Wasser dem Versatzmaterial zugeführt worden ist, bevor dieses noch Gelegenheit hatte, eine entsprechende Geschwindigkeit
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Fallrichtung an einer Stelle zugeführt, wo das Versatzmateral bereits eine beträchtliche Fallgeschwindigkeit erlangt hat, um das Wasser von der Arbeit der Beschleunigung des Versatzmateriales möglichst zu entlasten. wodurch die Spülwassermenge gegenüber den bisher bekannt gewordenen Spülversatzverfahren verringert werden kann.
Dies gilt selbstverständlich auch gegen-
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Gemisch in der söhligen Leitung eine zusätzliche Menge Druckwasser zur Beschleunigung zugeführt wird, weil man es hier mit zwei Wasserzuführungen zu tun hat. Das neue Verfahren kann in der Weise ausgeführt werden, dass die Druckwasserleitung mit der saigeren Versatz- leitung vermittelt eines Hosenrohres oder dgl. vor dem zur söhligen Leitung überleitenden Rohr-
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zur söhligen Leitung ohne praktisch nambafte Verluste überwunden werden kann.
Fiir das Spülversatzverfahren ist es auch vorteilhaft, den Luftzutritt zu den Rohrleitungen auf eine Mindestmass zu bringen, da die sich an gewissen Stellen ansammelnde Luft einen Be- egungswiderstand für den Versatz bildet, der einen Teil der Bewegungsenergie aufzehrt. Durch
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versatzes am Ende der Leitung oder aber unter Aufrechterhaltung der bisher erzielbaren Energie an Spülwassermenge gespart werden.
Gemäss der vorliegenden Erfindung kann die in die Rohrleitung eindringende Luft dadurch auf ein Mindestmass gebracht werden, dass der Trichter der Versatzleitung innerhalb eines luftleeren Gehäuses angeordnet ist und das Versatzmaterial mittels einer Fördervorrichtung erhält. die das Versatzmaterial unter Wasser hervorholt und es ohne Luftzutritt dem Trichter auführt. Die sonst mit dem Versatzmaterial selbst durch den Trichter in die Leitung gelangende Luft wird also auf diese Weise von der Leitung abgehalten, da das in einen Wasserbehälter eingeschüttete Versatzmaterial keine Luft enthält. Die Luftentleerung
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Drehteller 8 geregelt werden.
Der Teller 8 befindet sich innerhalb eines Behälters 10, der ihn möglichst eng umschliesst und nur an einer Stelle 11 (Fig. 2) gegen den Trichter 12 der saigeren Versatzleitung 13 offen ist. In dem durch den Pfeil in Fig. 2 angedeuteten Drehungssinn des Tellecs 8 unmittelbar hinter dem Trichter 12 ist eine radiale, feststehende Abstreichfläche 14 angebracht, die das auf dem Teller befindliche Versatzmaterial in den Trichter 12 leitet. Durch diese Beschickungsvorrichtung ist eine völlig ununterbrochene Beschickung des Trichters 12 mit Versatzmaterial gewährleistet. was auch dazu beiträgt, möglichst wenig Luft in die Leitung einzulassen.
Um das Herabgleiten des Versatzmateriales an den Wandungen des Trichters 12 zu erleichtern, sind diese mit kleinen Durch brechungen versehen und der Trichter 12 von einem Mantel 15 umgeben, in den eine Wasserleitung 16 mündet. Der Zwischenraum zwischen dem Mantel 15 und dem Trichter 12 kann mit irgend einem porösen Material, etwa Holzwolle, ausgefüllt werden, das mit Wasser getränkt wird, das durch die Durchbrechungen des Trichters 12 hindurchsickert und die Trichterwandung immer feucht erhält. 17 ist eine Glühlampe, die den Raum oberhalb des Tellers 8 beleuchtet, damit durch das Schaufenster 18 der Beschickungsvorrgang des Trichters 12 beobachtet werden kann.
Die Druckwasserleitung 79 wird mit der Versa tzleitung 13 durch ein Hosenrohr 20 zusammen- geführt. und zwar derart, dal3 beide Ströme mehr oder minder die vertikale Richtung beibehalten.
Das in den Trichter 12 eingeführte Versatzmaterial fällt frei durch das Rohr 13 nach abwärts und erlangt infolge des freien Falles eine grosse Geschwindigkeit, bevor noch das Druckwasser
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strahles im Hosenrohr wird die anfünglich im Gehäuse 4 befindliche Luft nach unten abgezogen, sc dass bald die gewünschte Luftleere entsteht, so dn durch den Trichter 12 keine oder nur wenig
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Gehäuse J zugeführt wird.
Die konstruktive Ausgestaltung der ganzen Einrichtung kann selbstverständlich innerhalb des dargelegten Prinzipes verschiedentlich abgeändert werden. So kann das Hosenrohr 20 auch symmetrisch ausgebildet werden oder auch so, dass sich die söhlige Versatzleitung 13 geradlinig
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wendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Spülversatzverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass das mit entsprechender Geschwindig- keit beabte Spülwasser dem frei in der saigeren Leitung fallenden Versatzmateriale mehr oder minder in der Fallrichtung an einer Stelle zugeführt wird. wo das Versatzmaterial bereits eine beträchtliche Fallgeschwindigkeit erlangt hat, um das Wasser von der Arbeit der Beschleunigung des Versatzmateriales möglichst zu entlasten und infolgedessen Wasser zu sparen.