DE822080C - Vorrichtung zum Abziehen von Wasser aus wasserfuehrenden Schichten - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen von Wasser aus wasserfuehrenden Schichten

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DE822080C
DE822080C DER3546A DER0003546A DE822080C DE 822080 C DE822080 C DE 822080C DE R3546 A DER3546 A DE R3546A DE R0003546 A DER0003546 A DE R0003546A DE 822080 C DE822080 C DE 822080C
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DE
Germany
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DER3546A
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English (en)
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Audiffret Adolph D
Eugene Wladimir Silitch
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RANNEY METHOD WATER SUPPLIES I
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RANNEY METHOD WATER SUPPLIES I
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/10Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells
    • E03B3/11Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells in combination with tubes, e.g. perforated, extending horizontally, or upwardly inclined, exterior to the pits

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abziehen von Wasser aus wasserführenden Schichten 1 >ie Ertirrdtrng bezieht sich auf eine Vorrichtung zürn Abziehen von Wasser entweder unmittelbar aus (lern l@oelen oder durch 1?indringen in durchlässige Flußbetten. Seeufer o. dgl. Die Vorrichtung umfaßt einen Schacht oder Senkkasten mit mindestens einem gelochten Rohr (Siebrohr), das in radialer Richtung vorn Schacht oder Senkkasten ausgeht, an seinem äu(leren Ende einen kegeligen Kopf trägt und in (lern ein Austragrohr axial angeordnet ist. In (lern Siebrohr ist in der Nähe des kegeligen Kopfe ein Viilirungsstück ririt einer Bohrung angeordnet, die dazu bestimmt ist, das eine Ende des --",ustragrohres aufzunehmen.
  • Vorrichtungen dieser Art sind bekannt, jedoch waren die lrislier benutzten Vorrichtungen ungeeigriet zur Entfernung von feinem Sand und Schlamm, die sich unvermeidlich in dem Siebrohr sammeln, wenn das Rohr in radialer Richtung in das den Senkkaten umgebende Erdreich getrieben wird. Der Grund für die L;ngeeignetheit besteht darin, daß bei den bisher benutzten Vorrichtungen das Austragrohr in die Bohrung des Führungsstückes eingeschraubt ist. Ist nämlich das Austragrohr erst einmal aus diesem Führungsstück zurückgezogen, nachdem es in radialer Richtung vorgeschoben war, so kann es nicht wieder in die mit Gewinde versehene Bohrung eingesetzt werden. Ferner ist es während der Zeit, in der sich das Siebrohr in dem den Senkkasten umgebenden Erdreich befindet. in den meisten Fällen unmöglich, zu verhindern, daß feiner Sand und Schlamm den kegeligen Kopf in solchem Maße verstopfen, daß, solange sich das Austragrohr in der Bohrung befindet, kein Sand oder Schlamm durch dieses abgezogen werden kann. Wenn dieser Fall eintritt, ist es notwendiz, das Austragrohr zurückzuziehen, und zwar mindestens so weit, daß das durch das Siebrohr hindurchtretende Wasser den Sand oder Schlamm aus dem Kopf ausspülen kann. Ist der Kopf auf diese Weise gereinigt worden, so muß das Austragrohr in seine frühere Stellung zurückgebracht werden, um den vollen Druck des den Kopf und das Siebrohr umgebenden Wassers zum Eindrücken des feinen Sandes und Schlammes in den Kopf auszunutzen und um Sand und Schlamm durch das Austragrohr abziehen zu können.
  • Bei den bisher bekannten, vorstehend erwähnten Vorrichtungen war es unmöglich, das Austragrohr in seine frühere Stellung zurückzubringen, in der es mit seinem Gewinde in das Gewinde der Bohrung eingreift. Erstens sind auf Grund der beträchtlichen Länge des Siebrohres und auch des Austragrohres geringe Abweichungen von der Waagerechten unvermeidbar, so daß es praktisch unmöglich ist, die mit Gewinde versehene Bohrung zum Einschrauben des Austragrohres zu finden. Zweitens wäre es unmöglich, das Gewinde des Austragrohres der Bohrung des Führungsstückes mit dem Gewinde passend zusammenzubringen und dann das Rohr zu drehen, um es in den Kopf hineinzuschrauben, und zwar selbst dann nicht, wenn durch Zufall oder nach langwierigen Versuchen die Bohrung gefunden würde. Diese Tatsache ist dem Umstand zuzuschreischreiben,daß die Mittelachsen der Gewindebohrung und des Austragrohres in einem Winkel zueinander stehen und daß feiner Sand und Schlamm sich im Gewinde festsetzen.
  • Die vorstehend erwähnten Nachteile werden in sehr einfacher Weise durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung behoben, die sich dadurch kennzeichnet, daß das Führungsstück mit einer kegeligen Bohrung zur Aufnahme und zum axialen Verschieben des Austragrohres in Richtung gegen den Kopf versehen ist, wobei sich die Bohrung nach dem Kopf hin verjüngt, so daß ein Anschlag für das Austragrohr zwecks Begrenzung der Bewegung dieses Rohres nach außen hin gebildet wird.
  • Bei der Ausbildung gemäß der Erfindung wirken sich Abweichungen der Längsachse des Austragrohres gegenüber der Längsachse des Siebrohres beim Einsetzen des Austragrohres in die richtige Lage nicht störend aus, da die kegelige Bohrung des Führungsstückes das Austragrohr selbsttätig in die richtige Lage bringt.
  • In weiterer Entwicklung der Erfindung ist das Außenende des Austragrohres in Anpassung an die kegelige Bohrung des Führungsstückes zugespitzt. Die so gebildete kegelige Endfläche des Austragrohres erleichtert nicht nur das Einführen des Austragrohrendes in die kegelige Bohrung, sondern sie ergibt auch zugleich im Zusammenwirken mit dieser Bohrung einen wirksamen Verschluß zwischen der Kegelfläche der Bohrung und der Umfläche am Ende des Austragrohres. Dieser Verschluß trägt zu einer besseren Ausnutzung des rund um den Kopf des Siebrohres herrschenden hydrostatischen Druckes für die Beseitigung des feinen Sandes und Schlammes aus dem Inneren des Kopfes bei.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung 1)cispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten 5,chnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i mit der radialen Anordnung der Siebrohre, Fig. 3 in größerem Maßstabe einen Teil der \\'ai:d des Senkkastens im Schnitt mit der \-erschl"ißeiiirichtung der waagerechten Offni:ng. die zur Aufnahme des Siebrohres mit den zugehörigen Teilen dient, Fig. q. einen Fig. 3 entsprechenden Schnitt mit dem Siebrohr, dem Austragrohr. den Packöligen. dem Ventilrohr und dem Ventil in Ai-lreitsstellulig.
  • Fig. 5 einen Schnitt durch eine einstellbare Packung, die zwischen dein Austragrohr und dein Siebrohr liegt, Fig. 6 die Ansicht einer Verbindungshülse, Fig. 7 die Ansicht verschiedener Ventile zur Regelung des Abzuges von Wasser und angesammeltem Schlamm, feinem Sand u. dgl..
  • Fig. 8, 9 und io einen Teil eines Siebrohres mit dem Austragrohr im Schnitt und in drei verschiedenen Stellungen, Fig. i i einen Schnitt nach der Linie i i-i i in Fig. 8 und Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie 12-i2 in Fig. 10.
  • In den einzelnen Darstellungen und den Fig. i und 2 insbesondere ist eine Wassersammelanlage veranschaulicht, die in der Nähe eines Stromes 2 liegt und deren Pumpenhaus i sich oberhalb des Erdbodens ia befindet. Das Pumpenhaus wird getragen von einem hohlen Schacht oder Senkkasten 3 aus vorzugsweise monolithisch verstärktem Beton. Das untere Ende dieses Senkkastens ist durch einen Betonboden 4 abgeschlossen. Etwas oberhalb dieses Bodens befindet sich in der Senkkastenwand eine Anzahl radial angeordneter, vorgegossener Öffnungen 5, durch die radial gerichtete Siehrolire6 hindurchragen. Jedes Siebrohr ist von einem Kiesbett i i umgeben, das beispielsweise 1,2 bis i,S m Durchmesser hat. Am inneren Ende jedes dieser Siebrohre 6 ist ein Ventil 7 angeordnet, dessen Spindel 7° am oberen Ende mit eiliem Handrad 7c versehen ist. Dieses wird von der Plattforen 7b aus bedient, die vom Pumpenhaus i zugänglich ist, so daß je nach Bedarf das eine oder andere Siebrohr 6 oder auch alle Siebrohre geschlossen Nverden können. Mehrfache Tiefbrunnenpumpen d ragen mit ihrem Rohrsystem 9° in den Senkkasten 3 hinein, der einen Brunnen darstellt, und fördern <las Wasser vom Grund des Brunnens in ein Hauptleitungsrohr io.
  • Eine solche Anlage wird derart errichtet, daß zunächst der Schacht oder Senkkasten 3 durch die wasserführende Schicht abgesenkt und dann durch einen kräftig verstärkten Boden 4 aus Beton a1)-geschlossen wird. Der untere Teil der Senkkastenwand ist, wie vorstehend bereits ausgeführt wurde, mit vorgegossenen Öffnungen ; für den Durchgang der Siebrohre 6 versehen. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine solche Öffnung, die beträchtlich größer ist als der Außendurchmesser des durch sie hindurchgesteckten Siebrohres. Die Innenfläche der Öffnung 5 ist gewellt und mit einem entsprechend geformten Futter 31a versehen. Um ein Verstopfen der Öffnungen 5 während des Absenkens des Senkkastens zu vermeiden, ist jede Öffnung zeitweise durch herausnehmbare Deckel 32 -(Fig. 3) geschlossen, die in ihrer Lage durch einen Bolzen 33 gehalten werden. Sollen nach dem Absetzen des unteren Teiles des Senkkastens Siebrohre durch die @ffnun gen hindurchgesteckt,%i-erden, so entfernt man die Deckel 32 und setzt eitre Hülse 34 in jede der Öffnungen ein. Dann wird Beton zwischen Futter 31a und Umfläche der Hülse 34 gegossen, so daß letztere unverrückbar festgelegt ist, wenn der Beton verhärtet. Daraufhin wird das Gehäuse 37a ohne <las Ventil 7 mit der Hülse 34 verbunden, nachdem die Öffnung, an welche das Ventil 7 angeschlossen wird, z. B. durch einen Deckel verschlossen und eine Dichtung 39 zwischen den Flansch 36 der Hülse 34 und den Flansch 37 des Gehäuses 37a eingesetzt worden ist. Das Gehäuse 37" ist durch Bolzen 38 mit der Hülse 34 verbunden. Bevor die Siebrohre 6 durch die Manschette 4o der Dichtung 39 in die wasserführende Schicht eingeführt werden. sind Verschlußteile 24, 27, die nachstehend noch näher beschrieben werden, in die entsprechenden Siebrohre eingesetzt worden, worauf die ersten Siebrohre durch die Öffnungen 5 waagerecht nach außen in die wasserführende Schicht vorgetrieben werden. Die Verschlußteile 24, 27 verbleiben während der ganzen Zeit des Vortreibens in den Siebrohren. Der Zweck des Verschlusses besteht darin, ein Durchtreten von Wasser durch das Innere des Siebrohres in den Senkkasten zu vermeiden. Die Siebrohre 6, die beispielsweise 2, 5 m Durchmesser haben können, werden dadurch auf die gewünschte Länge gebracht, daß man verhältnismäßig kurze Rohrstücke durch die Öffnungen hindurchtreibt und weitere Rohrstücke anschweißt, ehe die Siebrohre ganz vorgetrieben werden. Das gleiche Verfahren kann bei der Bildung der Austragrohre 8, auf die nachstehend auch noch näher eingegangen wird, angewendet werden. Die Austragrohre können später durch Zerschneiden in sehr kurze Teile wieder entfernt werden. Die Anzahl der Siebrohre 6 richtet sich selbstverständlich nach Ergiebigkeit an Wasser und den torgefundenen hydrogeologischen Bedingungen.
  • Wenn die Siebrohre 6 mit den mit ihnen verbundenen Einrichtungen durch die Öffnungen 5 getrieben werden, ist es von großer Wichtigkeit, daß der feine Sand und Schlamm, die sich in der die Siebrohre umgebenden Schicht befinden, aus dieser Schicht entfernt werden, so daß einverhältnismäßig grobes Kiesbett hoher Durchlässigkeit erzeugt wird, das vorzugsweise mit einer Stärke von 1.2 m jedes Siebrohr umgibt. Der feine Sand und Schlamm werden durch die Siebrohre 6 und .\ustragrohre 8 durch Pumpen oder in einer anderen geeigneten Weise abgezogen. Wenn jedes Siebrohr in dem gewünschten ?Maße vorgetrieben worden ist, wird das Spülventil 42 durch die Rohrteile 43 und .44 und den Flansch 45 mit dein Flansch 46 des Gehäuses 37a verbunden. Dies geschieht durch die Bolzen 38a. Dann kann die letzte Säuberung des Siebrohres durch das Spülventil 42 zur Entfernung des feinen Sandes und Schlammes, die nach den Vortriebsarbeiten im Siebrohr zurückgeblieben sind, durchgeführt werden. Dies ist sehr wichtig, da es ein leichtes Entfernen des Austragrohres gestattet, das manchmal durch den Sand im Siebrohr verstopft wird. Nach der Säuberungsarbeit werden die Ventilteile 42, 43 und 44 entfernt. Dann wird das Gehäuse 37a zeitweise abgenommen, und das Siebrohr 6 wird vor dem Flansch 36 abgeschnitten, wogegen die Verschlußteile 24, 27 und das Austragrohr 8 in ihrer Stellung verbleiben. Das Gehäuse 37a wird dann wieder mit dem Flansch 36 und das Ventil 7 mit dem Gehäuse 37a verbunden, wie in Fig. .4 strichpunktiert dargestellt ist. Schließlich werden das Austragrohr 8 und die Verschlußteile 24, 27 entfernt, und ein Deckel (in der Zeichnung nichtveranschaulicht) wird auf den Flansch 46 gesetzt, um das Gehäuse 37a abzuschließen. Damit sind die Einrichtungsarbeiten beendet.
  • Eine der schwierigsten Aufgaben bei den vorbeschriebenen Einrichtungsarbeiten besteht darin, die Austragrohre richtig zu führen und sie während der Arbeit in genauer Gleichachsigkeit mit den zugehörigen Siebrohren zu halten.
  • DieseAufgabe ist bei derAusgestaltung der Siebrohre gemäß der Erfindung, wie in den Fig. 4 bis 12 dargestellt, beachtet worden. Wie aus diesen Figuren hervorgeht, besteht das Siebrohr 6 im wesentlichen aus einem Rohrteil 14 mit Durchbrechungen 14a und einem kegeligen stromlinienförmigen Kopf 12, der bei 13 abnehmbar mit dem Rohrteil 14 verbunden und mit Durchbrechungen T5 versehen ist. Die Durchbrechungen iq.a und 15 sind zweckmäßig so geformt, daß sie an ihrer Innenseite weiter als an ihrer Außenseite sind.
  • Am außenliegenden Ende des Rohrteiles 14 ist angrenzend an den Kopf 12 ein Führungsstück 16 angeordnet, das eine zentrale kegelige Bohrung 17 hat, die sich nach außen hin verjüngt und durch das Loch 18 die Verbindung mit dem Inneren des Kopfes 12 herstellt. In einem gewissen Abstand vom Führungsstück 16, jedoch mit diesem gleichachsig, ist wenigstens ein zweites Führungsstück 20 angeordnet mit einer Bohrung 22, die sich bis zu einem Loch 21 verjüngt. Das Führungsstück 16 dient vornehmlich als Anschlag für das Austragrohr 8 und außerdem als Führung und Lager für das äußere Ende dieses Rohres; es liegt zwischen dem Kopf 12 und der ringförmigen Kammer, die durch den Raum zwischen der Außenwandung des Austragrohres 8 und der Innenwandung des Rohrstückes 14 gebildet wird. Das Führungsstück 2o dient zur Führung und Lagerung des Austragrohres B. Das innere, rückwärtige Ende des Austragrohres wird durch eine Anzahl von Verschlußteilen 24 getragen, die durch Hülsen 27 im Abstand voneinander gehalten «-erden. Diese Hülsen sind mit Flanschen 28 und 29 versehen, die mit den anliegenden Verschlußteilen vernietet sind. Wie aus Feg. 5 hervorgeht, hat jedes Verschlußstück eine Manschette 26, die den durch sie hindurchgehenden Teil des Austragrohres8 dicht umschließt und trägt. Jedes \'erSChlüßStück 2:I hat ferner eine äußere 1\Ianschette 25. die dicht schließend an der Innenwandung des Rohrstückes 14 anliegt. Die Verschlußstücke 2.4 bilden mit den Hülsen 27 zusammen eine biegsame Kette von Scheiben, die zu einer Einheit zusammengefaßt sind. Diese Kette nimmt den waagerechten Druck auf, während sie sich zugleich bei radialen Bewegungen des Austragrohres 8 und des Siebrohres durch Biegen anpaßt. Der Verschluß kann auch als Ganzes verstellt werden. Um dies zu erreichen, ist er mit einem Auge 30 versehen, an dem ein Seil oder Kabel 31 angreift, das sich nach dein rückwärtigen Ende des betreffenden Siebrohres 6 erstreckt und durch die Öffnung 5 bedient werden kann. Es ist selbstverständlich, daß die Länge des Verschlusses in Anpassung an die jeweiligen Anforderungen lediglich durch Änderung der Anzahl der Verschlußstücke 24 und Abstandhülsen 27 bestimmt werden kann.
  • Die Fig. 8, 9 und to veranschaulichen drei verschiedene Stellungen, die das Austragrohr während der Einrichtungsarbeiten einnimmt. Nach Fig. io ist das Austragrohr 8 sowohl aus dein Führungsstück 16 als auch aus dem Führungsstuck 20 Zurückgezogen. Es gellt aus dieser Figur hervor, (laß das gesamte Innere des Siebrohres trei ist, so daß (las Wasser aus der wasserführenden Schicht in das Siebrohr einströmen kann. Die sich dabei bildenden Wirbel halten den feineren Sand und Schlamm im Wasser in der Schwebe, wodurch eine wirksame, rasche und gründliche Ausleerung des Siebrohres durch eine Saugpumpe möglich wird. Diese Ausleerung ist von größter Wichtigkeit während der Einrichtung der Vorrichtung, da, wie bereits erwähnt, aller Sand und Schlamm atis der (las Siebrohr umgellenden Schicht abgezogen werden muß, um ein verhältnismäßig grobes Kiesbett in der Umgebung des Siebrohres zu erhalten. Es ist klar, daß, wenn auf diese Weise der ganze feine Sand und Schlamm aus dem das Siebrohr umgebenden Bett entfernt worden ist, kein feiner Sand, Schlamm o. dgl. sich im Siebrohr ansammeln und dieses veranlassen kann, sich zu senken, durchzubiegen oder in anderer Weise von der gewünschten waagerechten. Lage abzuweichen.
  • Fig. 9 zeigt das Austragrohr in einer Zwischenstellung, in der es durch das Zwischenstück 2o hindurchragt, jedoch mit seinem vorderen Ende von dem Zwischenstück 16 entfernt ist. Da die Öffnung 21 etwas größer ist als der Außendurchmesser des Austragrohres 8, steht das Innere des Siebrohres zwischen dem Führungsstuck 20 und der Spitze des Kopfes 12, wenn auch gedrosselt, mit der Pumpe o. dgl. am Ende des Siebrohres in Verbindung. während ein freier Durchgang zwischen dein ge- nannten Raum und dem Inneren des Austragrohres 8 besteht. Infolgedessen ist die Trübung des Wassers hierbei geringer, als welTll das Atistragrohr 8 die Stellung nach Fig. ro einnimmt.
  • Fig. 8 zeigt das Austragrolir 9 in seiner <itißeren Stellung, in der seihe zugespitzte Fliiche i9 in der kegeligen Bohrung 17 des 1,ülirttngsstückes 16 anliegt. Dies ist die normale Stellung des Atistragrohres, wenn das Siebrohr vorgetrieben wird, d. lt. wenn Sand oder Schlamm vorwiegend in den Kopf 12 eintreten. In dieser Stellulig des Austragrolires 8 wird der größte Teil des eintretenden Sandes oder Schlammes rasch aus dein Impf 12 durch (las Rohr8 ausgetragen.
  • Aus vorstehendem geht klar hervor, daß das längs verschiebbare Austragrohr 8 im Siebrohr 6 außerordentlich vorteilhaft ist, umwährend der Einrichtuiigsarlleiten der "ranzen Wassersainmelanlage das Sicl)rolir in die richtige 1_a-e zu bringen. denn das einstellbare Rohr ` macht cs niöglicli, rasch und wirksam feinen Sand und Schlamm aus dem Siebrohr abzuziehen. Auch wenn spiiter, nachdem die Anlage seit einiger Zeit in "h:itigkeit ist, feiner Sand und Schlamm sich durch irgen(lwelche Umstände in dem Siebrohr ansammeln solltcii. kann das Mohr leicht wieder eingeführt und in die Stellungen nach den Figuren 9 oder 1o gebracht wurden, um den Sand oder Schlanun aufzuwühlen und in der vorbeschriebenenWeise zu entfernen. Andererseits verhindern die V frSCIIIIIßtülle .1o. 24 ttn(1 26 während der I?inrichtungsarbeiten (ler Wasscrsa innielanlage ein größeres Lecken an den 01)c1-lj;ichen des Rohres. die finit den Verschlul3teilen :u 1>erührun g stelicii. auch wenn (las Siebrohr h :ich (licht in gleichachsiger Lage mit der zu@ell@@ri@@en (>ftiiuiig hclindm und wenn (las Rohr #N' mrlit @<<iliz 1«inzentrisch 1111 Siebrohr 14 liegt.

Claims (1)

  1. PATENT A\11'1;1 1:11E: t. Vorrichtung zlm.\1>ziellell vinlWasser a,is wasserführenden Schichten mit Schacht oder Senkkasten tind mindestens einem Siel)rolir, (las in radialer Richtittig von deal Schacht oder Senkkasten ausgeht nlld ani :iul.'4eren 1.11(1e einen kegeligen Kopf bildet, mit einem ;rleicllachsig 111 ihm angeor(Ineteii .\ustra-rohr und einem ini Siebrohr in der \;ihc des ke-,rligen K(;pfes ge- lagerten, mit einer @lulirung vcrselienen Fii!i- rungsstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (i6) eine l:egelige Bohrung (17) aufweist, die dazu dielet, (las .\ustragrolir.aufzil- nehmen, es hei der 1>ewegun;r gegen den kege- ligen Kopf (r2) zu führen und ihm eine Ver- schiebung in seiner Liin-sachse zu ermöglichen, wobei sich die l@olirung nach (lern Kopf (12) hin verjüngt, tim einen Anschlag für das Austrag- rolir zu bilden, wodurch die Bewegung des Aus- tragrohres nach ;lul.icii -c-en den Kopf hin be- grenzt wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch r. dadurch ge- kennzeichnet. (laß das Siebrohr (t1) in einem
    vorbestimmten Abstand von dem am Kopf des Siebrohres liegenden ersten Führungsstück (16) mit einem zweiten Führungsstück (20) versehen ist, das eine kegelige Bohrung (22) zur Aufnahme und Führung des Austragrohres (8) aufweist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelige Bohrung (22) des z"veiten Führungsstückes (20) in einen zylindrischen Durchgang (2i) endet, dessen Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des _\ttstragrolires (8). 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (i9) des Austragrohres (8) in Anpassung an die kegelige Bohrung (17) des ersten Führungsstückes (16) zugespitzt ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß biegsame Verschlußteile (24 bis 29) zwischen das Austragroter (8) und das zugehörige Siebrohr (6) eingesetzt sind. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5 mit durch eine Öffnung im Schacht oder Senkkasten hiridurchragendem Siebrohr, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hülse (34), die mit Abstand einen Teil des Siebrohres (6) umschließt, mittels Beton (35) in die Öffnung (5) eingesetzt und ein biegsamer Verschlußteil (39) zwischen dieser Hülse (34) und dem von ihr umschlossenen Teil des Siebrohres (6) vorgesehen ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil aus einer :Mehrzahl von Ringen (24 bis 26) aus biegsamem Werkstoff besteht, wobei die Ringe durch starre zylindrische Abstandsstücke (Hülsen 27 bis 29) miteinander verbunden sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußteile (24 bis 29) als Ganzes einstellbar sind.
DER3546A 1947-08-07 1950-09-10 Vorrichtung zum Abziehen von Wasser aus wasserfuehrenden Schichten Expired DE822080C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949729C (de) * 1953-08-29 1956-09-27 Reuther Tiefbau G M B H Vortreibkopf zum horizontalen oder geneigten Vortreiben eines Rohres in das Erdreich
DE976188C (de) * 1951-06-10 1963-04-18 Gertrud Bolze Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen annaehernd horizontaler Filterkoerper im Erdreich

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