AT123393B - Anlage zur Belüftung von gärenden Würzen, insbesondere für die Preßhefefabrikation. - Google Patents
Anlage zur Belüftung von gärenden Würzen, insbesondere für die Preßhefefabrikation.Info
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Description
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Anlage zur Belüftung von gärenden Würzen, insbesondere für die Presshefefabrikation.
Die bei der Hefefabrikation fir die Gärung erforderliche Luft wird der gärenden Würze bisher durch in den Gärbottich eingebaute gelochte Rohre, Siebkasten od. dgl. zugeführt.
Es ist an sich bekannt, dass die Wirkung der Luft durch feinste Verteilung erhöht werden kann, auch wurde bereits eine Lüftungsvorrichtung angegeben, bei welcher eine Pumpe die zu lüftende Flüssig- keit aus dem Bottich absaugt und über einen ausserhalb des Gärbottichs liegenden Strahlapparat wiederum nach dem letzteren zurÜckfördert.
Es ist auch versucht worden. die Luft, statt durch gelochte Rohre, Bleche od. dgl., durch poröse Platten a. us keramischer Masse hindurehzutreiben. In diesem Falle wird der Bottichboden mit einem
System feinporiger Ton-oder Porzellanröhren versehen, durch welche die Luft unmittelbar in die gärende Würze eingeblasen wird.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Anlage soll die Lüftung wesentlich vereinfacht und zugleich die Reinhaltung und Zugänglichkeit des Gärbottichs dadurch erleichtert werden, dass man die eigentliche Luftzuführungsvorrichtung nach aussen verlegt und die Würze mittels einer Pumpe über diese Vorrichtung und den Gärbottich umtreibt.
Der Würze soll erfindungsgemäss die zur Beschleunigung und Vertiefung der Gärung sowie zur Unschädlichmachung der gebildeten Stoffweehselprodukte erforderliche Luft dadurch vermittelt werden, dass dieselbe in geschlossenem dünnem Strahl an einer ausserhalb des Giirbottiehs sich befindlichen, sehr feinporigen Wand vorbeigetrieben wird, über welche die Luft in Form allerfeinster Bläschen in die Würze eindringt. die Würze wird an der einen Stirnseite des zu belüftenden Gärbottichs durch eine Kreisel, Schrauben- rad-od. dgl. Pumpe abgesaugt und durch die ausserhalb des Bottich liegende Vorrichtung gedrückt, in welcher die Vereinigung der Luft mit der umlaufenden Würze vor sich geht.
Diese Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse, in welches ein Zylinder aus feinporigem Material zentrisch so eingesetzt wird, dass zwischen der Aussenwand des Zylinders und der Innenwand des Gehäuses ein schmaler konzentrischer Raum bleibt. An das Gehäuse wird zweckmässig eine spiralförmige, nach innen bis an den Einsatzzylinder reichende Rippe angesetzt. Der durch den so gebildeten konzentrischen Ringraum fliessenden Würze wird durch die Spirale ein langer Weg entlang dem porösen Einsatzkörper vorgeschrieben.
Die zur Ausführung des vorbesehriebenen Verfahrens dienende Anlage ist in beiliegender Zeichnung in beispielsweiser Anordnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen waagrechten Schnitt durch die eigentliche Lufteinführungsvorrichtung in ver- grössertem Massstabe. In Fig. : 2 und 3 ist der Einbau derselben in den Gärbottich im Aufriss und Grundriss gezeigt. Die ausserhalb des Gärbottichs liegende Liiftungsvorrichtung besteht aus einem Gehäuse a mit einem zentrisch in dieses eingesetzten Zylinder b aus porösem Material. Das Gehäuse kann, wie schon gesagt, mit einer dicht an den Zylinder b heranreichenden, spiralförmig gewundenen Leiste a1 verbunden sein. Im Innern des Gärbottichs cl befinden sich zwei mit entsprechender Lochung oder auch mit Schlitzen versehene horizontale Rohre e und f.
Die Umwälzpumpe g saugt Über das Rohr f die zu
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in Form feinster Bläschen einverleibt wird, über das Rohr e in den Gärbottieh. Die in der Vorrichtung a-c mit Luft gewissermassen imprägnierte Würze verteilt sieh in waagreehter Richtung durch das Rohr e über den ganzen Bottiehquersehnitt und gelangt unter dem Einfluss der Saugwirkung der Pumpe g immer
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Es wird also durch die vorbeschriebene Einrichtung eine zweifache Lüftung erreicht, indem einerseits die im Umlauf begriffene Würze in der Vorrichtung a-b mit Luft imprägniert wird, anderseits
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Form feinster Bläschen durch die gärende Würze nach aufwärts steigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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welcher die Würze ausserhalb des Bottich mittels eines Rohrsystems, in welchem eine Pumpe und eine Belüftungsvorrichtung eingebaut ist, im Kreislauf bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsvorrichtung aus einem porösen an den Luftzufuhrstutzen (71) angeschlossenen Körper (b) und einem diesen umgebenden, an die Würzeleitung (i) anschliessenden Gehäuse (a) besteht.
Claims (1)
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem äusseren Zylinder eine oder mehrere schraubenförmig gewundene Rippen (al) angeordnet sind, durch welche die Würze gezwungen wird, einen spiralenförmigen Weg entlang dem der Luftzuführung dienenden Innenkörper zu beschreiben. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123393T | 1930-03-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123393B true AT123393B (de) | 1931-06-25 |
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ID=3633369
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT123393D AT123393B (de) | 1930-03-22 | 1930-03-22 | Anlage zur Belüftung von gärenden Würzen, insbesondere für die Preßhefefabrikation. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123393B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752312C (de) * | 1943-02-10 | 1953-02-09 | Eugen Stich | Verfahren und Vorrichtung zur Belueftung von Maischen der Hefefabrikation |
-
1930
- 1930-03-22 AT AT123393D patent/AT123393B/de active
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