AT62013B - Luftgasapparat. - Google Patents

Luftgasapparat.

Info

Publication number
AT62013B
AT62013B AT62013DA AT62013B AT 62013 B AT62013 B AT 62013B AT 62013D A AT62013D A AT 62013DA AT 62013 B AT62013 B AT 62013B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
air
fuel
gas
drum
cell drum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Teitge
Original Assignee
Georg Teitge
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Teitge filed Critical Georg Teitge
Application granted granted Critical
Publication of AT62013B publication Critical patent/AT62013B/de

Links

Landscapes

  • Fuel Cell (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftgasapparat. 
 EMI1.1 
 Apparaten ansammeln, die zugeführten   Brennstonmengen   also nicht vollkommen von der Luft aufgesaugt werden, was einer unrationellen Ausnützung des Brennstoffes   gleichkommt.   Die Ursachen dieser Mängel liegen darin, dass die bestehenden Luftgasapparate den Brennstoff nicht auf eine derartig grosse Verdunstungsfläche ausbreiten, dass er unter allen Umständen von der zugeführten atmosphärischen Luft aufgesaugt wird. 



   Es ist schon bekannt, die zu karburierende Luft unter Druck einer Zellentrommel zu-   zuführen,   so dass diese Zellentrommel in Bewegung gesetzt wird und dass infolge zwangläufiger Verbindung dieser Trommel mit der besonderen   Brenhstoffördereinrichtung   gleichzeitig genau im Verhältnis zur gemessenen Luftmenge Brennstoff in den Karburierraum gefördert wird, aus welchem das Gas in einen Gasometer oder direkt zu den   Verbrauchsstellen   strömt. 



   Vorliegender Erfindung gemäss wird nun zur Vermeidung der eingangs erwähnten   ('hel-   stände die Zellentrommel mit einer aus wellig gebogenem Material hergestellten Manteloberfläche 
 EMI1.2 
 Ausführungsformen des eigentlichen Gaserzeugers. 



   Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht die Gesamtanordnung eines der Erfindung gemäss eingerichteten Luftgasapparates im Aufriss und teilweise im Vertikalschnitt. Die   Fig. 2 und   3 zeigen den eigentlichen Gaserzeuger des Apparates in zwei zueinander senkrecht geführten Vertikalschnitten. 



   Der Luftgasapparat besitzt einen durch das selbsterzeugte Gas angetriebenen Heissluftmotor B. der eine ihm angebaute Luftpumpe C betätigt; mittels dieser Luftpumpe wird atmosphärische Luft unter eine in Wasser schwimmende Gasometerglocke D gedrückt, so dass 
 EMI1.3 
 durch Andrücken gegen einen verstellbaren Anschlag 2 öffnet. um hier die Luft wieder entweichen zu lassen. Die Luft wird also durch die   Schwimmerglocke   D und das   Ventil 7 unter gleichmässigem   Druck erhalten. Im übrigen ist es   gleichgiltig.   in welcher Weise Druckluft gepumpt wird : es kann dies mittels jeder anderen verfügbaren Kraft geschehen.

   Von der Schwimmerglocke D gelangt die Luft durch das   Rohr-3 zum eigentlichen Gaserzeuger. 1   durch das   mit J in Verbindung   stehende Rohr   1.   



   Der Gaserzeuger   A   bildet einen Behälter. der durch die Scheidewand 5 in zwer Abteilungen 
 EMI1.4 
 bildet die eigentliche Luftabmess- und Karburierkammer. Sie ist bis zu dem Cberlauf   14 mit   Wasser oder einer anderen neutralen   Flüssigkeit   gefüllt. In dieser Kammer befindet sich eine nach Art der nassen Gasmesser gebaute Zellentrommei 15, deren Peripherie zum Unterschied von jener der   bekannten. Zellentrommel   aus leicht   wellig   gebogenem Material besteht.

   Die Welle 16 der Zellentrommel   7-3 ist rückwärts   in der Wand des Behälters J gelagert, durchbricht an der Vorderseite die Wand des   Behälters. f und trägt   hier ein Antriebsrad li. über der Wellendurchbruchstelle und über dem Antriebsrad 17 ist eine Vorkammer 18 angebracht. welche durch die Öffnung 19 nach Art einer kommunizierenden Röhre mit der Abteilung 13 in Verbindung steht. Vom Antriebs- 
 EMI1.5 
 also einen Siphon. 



   Das   Luftzuführungsrohr     4     mündet   in einen nach allen Seiten dicht verschlossenen Kasten 23, aus dem die Luft durch das Rohr 24, und zwar oberhalb des im Raume 13 stehenden Wasserspiegels in die Zellentrommel 1. 5 zu treten gezwungen ist. Ein in den   Kasten 23   eingebautes Rohr   25   führt nach aussen und ist hier durch eine Verschraubung oder einen Hahn verschlossen. Innerhalb der Abteilung 13 ist ein oben und unten offener Trennungskasten 26 vor die   Überlauföffnung   14 gesetzt, welcher den Zweck hat.   überfliessendes   Wasser lediglich aus den tiefsten Schichten des Behälters 13 abzuleiten. Die Cberlauföffnung   14   ist durch einen Hahn verschlossen.

   Im Behälter   7J     sind noch die kreisförmig gebogenen Leitbleche 27, 28, 29 angebracht. Das Leitblech 27 ist wie die Zellentrommel 15 aus leicht gewelltem Blech hergestellt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Funktion des Apparates ist folgende :
Ist die Schwimmerglocke D angehoben, so teilt sich der unter ihr herrschende Druck durch die Rohrverbindung   3,     4   dem Karburierraume 13, über den Kasten   2. 3, da8 Rohr 24   und die Zellen-   trommel 15   mit. Der Wasserspiegel innerhalb der Vorkammer 18 erhebt sich um so viel über denjenigen des Karburationsraumes 13 als dem Gewichte der ASchwimmerglocke entspricht : 
 EMI2.1 
 angeschlossene Gasleitung geschlossen bleibt, verharrt der Gaserzeuger   A   im Stillstande.

   Sobald aber im Leitungsnetze irgendwo ein Abströmen gestattet wird, muss sich die Zellentrommel drehen und das gesamte mit ihr zwangläufig verbundene Triebwerk mitnehmen. und zwar wird die Bewegung um so schneller sein, je mehr durch die Leitung 30 abströmen kann.   Zwangläufig   mit der Zellentrommel 15 sird sich das Becherwerk 7 bewegen und mittels der Becher 8 auf jede Trommelumdrehung eine bestimmt abgemessene Menge Brennstoff durch den Trichter 9 und das Rohr   10   in den Karburierraum fördern. Die geringe, im U-förmigen Ende des Rohres 10 stehende Menge Brennstoff dichtet dabei siphonartig den Brennstoffbehälter 6 gegen den Karburierraum 13 ab. so dass sich der in diesem herrschende Druck dem Brennstoffbehälter nicht mitteilen kann. 



   Aus dem Rohre 10 träufelt der Brennstoff auf das wellig gebogene Leitblech 27 und begegnet hier der aus der Zellentrommel abströmenden Luft, wird von dieser Luft, die durch die Leit-   bleche ; M   und 29 gezwungen wird, dicht über das Leitblech 27 hinwegzustreichen. aufgesaugt und mit ihr vermischt als fertiges Luftgas in den oberen Hohlraum des Karburierraumes   li'   und aus diesem in die Leitung- ? geführt.

   Die Wellen des Leitbleches 27 verhindern ein allzuschnelles Abfliessen des Brennstoffes und begünstigen mittels ihrer grösseren Fläche die Vergasung.   Diejenigen Brennstonmengen   aber, welche trotzdem noch unvergast auf die Wasserfläche des Karburierraumes gelangen. überziehen diese Wasserfläche mit einer dünnen Schicht : diese Schicht wird teils von der aus der   Trommel 7J abströmenden Luft   hier aufgesaugt. teils wird sie an der welligen Oberfläche der Trommel selbst haften bleiben ;

   hier wird sie aber zu allererst von der 
 EMI2.2 
 gerade die am   schwersten vergasbaren Brennstoffbestandteile   auf die   Wasseroberfläche   und   die Trommeloberfläche gelangen müssen,   denn die leicht vergasbaren werden schon auf dem   Leitbieche, P7 verdampft,   und die Luft. noch völlig frei von Brennstoff, auf diese   schwer vergas-   
 EMI2.3 
 



   PATENTANSPRÜCHE : 1. Luftgaspparat mit von Druckluft angetriebener Zellentrommel und   Brennstofförder-   
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. raumes eine oder mehrere wellig ausgebildete Zwischenwände (27) gleichzeitig als Verdunstungflächen und als Leitwände für die zu karburierende bzw. karburierte Luft dienen. EMI2.5
AT62013D 1912-03-15 1912-03-15 Luftgasapparat. AT62013B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT62013T 1912-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62013B true AT62013B (de) 1913-11-10

Family

ID=3583913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62013D AT62013B (de) 1912-03-15 1912-03-15 Luftgasapparat.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62013B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT62013B (de) Luftgasapparat.
CN213824322U (zh) 一种金属清洗剂用定量加药装置
CN215939673U (zh) 一种高效率搅拌配液罐
CN213533237U (zh) 一种混凝土外加剂用计量装置
CN220094962U (zh) 一种水泥养护箱自动加水装置
AT50901B (de) Spülversatz-Verfahren und -Einrichtung.
AT129244B (de) Flüssigkeitsmeßvorrichtung mit zwei je einen Kolben enthaltenden, abwechselnd gefüllten und entleerten Meßkammern.
US1627996A (en) Hydraulic motor
CN221974979U (zh) 一种分区流量控制的润滑装置
CN112772022B (zh) 一种土壤板结改良修复装置
DE38401C (de) Neuerung an den Apparaten zum Kondensiren der Brüden
AT57157B (de) Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas.
AT40774B (de) Vorrichtung zur Azetylenentwicklung unter gleichbleibendem Druck.
DE45901C (de) Selbstthätiger Niederschlagswasser-Ableiter
DE102008051230A1 (de) Wasserhebewerk für die Stromerzeugung.
US1272321A (en) Gas-absorption apparatus.
US53504A (en) Improved apparatus for carbureting air
AT60970B (de) Absorptionsvorrichtung.
DE163676C (de)
DE35924C (de) Apparat zur kontinuirlichen Erzeugung von Leucht- und Heizgas auf kaltem Wege
DE2601946A1 (de) Ruehr-mix-pump-werk
DE105919C (de)
AT72185B (de) Selbsttätige Kesselspeisevorrichtung.
DE577240C (de) Vorrichtung zum Mischen von Papierstoff mit Verduennungswasser
DE237106C (de)