AT50751B - Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen. - Google Patents

Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen.

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AT50751B
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Franz Angerholzer Von Almburg
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Franz Angerholzer Von Almburg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen und besteht in der Verwendung der Auspuffgase des Motors zum Antriebe des Kreisels, so dass der Einbau einer besonderen Kraftquelle zum Betriebe des Kreisels entfällt und das Gewicht des Flugapparates ausschliesslich nur durch das Gewich des Kreisels erhöht wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Horizontalschnitt, wobei für die Erfindung nebensächliche Teile des   Flugapparates   weggelassen sind. 



   Unter dem Führersitz s ist in einem   Gehäuse   ein Kreisel k drehbar angeordnet, dessen Achse in Kugellagern   M   läuft Die Kreiselscheibe trägt am Rande einen die   Schwungmasse bildenden Wulst, an   oder in welchem Turbinenzellen h vorgesehen sind. 



     Vas Gehäuse'1 ist   um eine horizontale, zur Fahrtrichtung senkrechte Achse schwinghan angeordnet und mittels der am Gehäuse   9     angebrachten Rohrstutzen   und 12 in den   Dicken   b gelagert. 



   An den Stutzen 11 ist durch Vermittlung einer biegsamen Verbindung eine Rohrleitung r1 angeschlossen. durch welche die Auspuffgase des Motors m in das   Gehäuse     9   
 EMI1.1 
 c ist ein Manometer zur Anzeige der Spannung der Auspuffgase. Die Drehung des Kreisels erfolgt lurch die auf seine Schaufeln auftreffenden Abgase des Motors. Die durch die Kugellagerung bewirkte leichte Drehbarkeit des Kreisels und die Spannung der Abgase ergeben eine für eine ausgiebige Stabilisierungswirkung genügende Umdrehungszahl (2000 bis 3000 Touren in der Minute).

   Unmittelbar beim Auspufftopf a des Motors ist ein Drosselventil d in der Leitung r1 angeordnet, welches gestattet, den Eintritt der Auspuffgase in   dlc Leitung r teilweise oder   ganz abzusperren. in welch letzterem Falle die Abgase durch den Auspuff a ihren gewöhnlichen Weg ins Freie nehmen. 



     Das Gehäuse wird   vorn und rückwärts durch pufferartig wirkende Federn f unter- 
 EMI1.2 
 dient zur Abdämpfung der Pendelbewegungen des Gehäuses bzw. zur Feststellung desselben gegenüber der Flugmaschine. 



   Wird nun durch einen seitlichen Windstoss auf die Tragflächen t des Apparates ein   Kippmoment   in der   Querrichtung   hervorgerufen, so wird sich infolge der Kreiselwirkung das Gehäuse nach vorn oder nach hinten neigen, welche Bewegung sofort von den Federu f gebremst und aufgenommen wird, so dass diese   Präzessionsbewegung des Kreisels   nicht auf das Fahrzeug übertragen wird. 



   Bei   schwächeren   Stössen wird die stabilisierende Wirkung des Kreisels allein   genügen.     um   das Gleichgewicht zu erhalten. Bei stärkeren Stössen wird die   Stosswirkung immerhin   
 EMI1.3 
 die neben dieser automatischen Stabilisierungseinrichtung gleichfalls vorhanden sein können. zue Aufrechterhaltung des Gleichgewichts ausreichend ist. 

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 EMI2.1 
 also in alle jene Flugapparate eingebaut werden, die bisher für die Mitnahme eines Passagiers berechnet waren. Der Apparat kann jedoch bei Benützung von stärkeren Motoren auch an für eine Person gebauten Flugapparaten angebracht worden. 



   Wenn die Kreisclwirkung auch in der Längsrichtung auf das Fahrzeug Übertragen werden soll, wird die Schwingbewegung des Gehäuses durch Festetellen desselben mittels der Bremsvorrichtung e aufgehoben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Kreisels durch die Auspuffgase des Antriebsmotors erfolgt. EMI2.2
AT50751D 1910-02-18 1910-02-18 Turbinenkreisel zur Stabilisierung von Flugmaschinen. AT50751B (de)

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