AT49955B - Verfahren zur Konservierung von Holz u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Holz u. dgl.

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AT49955B
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Justin Chateau
Jules Merklen
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Justin Chateau
Jules Merklen
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 eine möglichst gleichmässige Erhitzung derselben erzielt wird. Der Dampf   oder das heisse Wasser   müssen eine gewisse Zeit auf das Holz einwirken, um den Holzsaft zu sterilisieren, ihn zu verdünnen und teilweise auszutreiben. Im Falle der Anwendung von Dampf ist es zweckmässig, um die nötige Menge Wasser zur Auflösung und Abführung des Holzsaftes zu erhalten, von Zeit zu Zeit während der Heizperiode ein Vakuum in den Zubereitungszylindern zu schaffen. 



   Während dieser Zwischenzeiten hat das Vakuum, welches mehr oder weniger lange bestehen bleibt, nachstehende Wirkungen zum Gefolge : 1. es bewirkt ausgiebige Verdampfung dank der Druckverminderung und dem Einfluss der hohen Temperatur des Holzes ; 2. es treibt die permanenten Gase und den   Überschuss   des Wassers mit einem Teil des Holzsaftes aus ; 3. es bewirkt eine Abkühlung des Holzes und verhindert so die Zerstörung desselben infolge allzu grosser Erhitzung ; diese   Abkühlung   des Holzes   ermöglicht   ausserdem eine weitere Kondensierung von Dampf während der darauf folgenden Dämpfungsperiode und demzufolge von neuem eine Absorbierung von Wasser. 



   Die Mengen Wasser, die nacheinander nach den Zeiten der Luftleere eingeführt werden, waschen das Holz aus, führen den Saft ab und machen dasselbe in geeignetem Masse   feucht,   alles Umstände, die zusammen die Einführung des Kreosots in hohem   Masse begünstigen.   Die Entsaftung ermöglicht noch obendrein, Schwellen nach diesem Verfahren zu behandeln, welche von frisch gefällten Bäumen gefertigt sind. Nach der, wie vorstehend beschrieben, erfolgten Befeuchtung und Erhitzung geschieht die Imprägnierung entsprechend dem Verfahren nach dem österr.

   Patent Nr. 42715 in der folgenden Weise : a) Einwirkung der Luftleere von mehr oder weniger langer Dauer, um die Luft und die permanenten Gase, die noch in den Holzkanälen enthalten sind, auszutreiben, b) Einführung der   gewünschten Menge   des Antiseptikums   unter Druck. c) Verteilung des Antiseptikums   in der ganzen Masse unter dem Einflusse von verschiedenen Hilfsmitteln ; die letzteren werden nacheinander angewandt und wirken unter stetig wachsenden Druck ein ; sie müssen wenigstens aus einem Dampf-und einem Gasstrom bestehen.

   Dabei liefert der Dampf infolge seiner Kondensation die   unerlässliche Anzahl von  
Kalorien, welche nötig ist, um das Kreosot in dem Holz flüssig zu erhalten, ebenso die   nötige     Menge Wasser,   welche sich mit dem Kreosot mischt ; das Gas wirkt dann als Eintreiben und   dient gleichzeitig   zur Herabminderung der Temperatur. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 
1.   Verfahren zum Imprägnieren   von Holz u.   dgl,   mit einem   Antiseptikum,   bei dem das zu   imprägnirende Material   einer vorbereitenden Dämpfung unterworfen wird, dadurch   gekenn-     zeichnet. dass   das Dämpfen in   einzelnenPeri u   mit verschiedenen Temperaturen und Anwendung von Vakuum zwischen den einzelnen Perioden vor sich geht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Imprägnieren von Holz u. dgl. nach Anspruch 1 in Verbindung mit dem Verfahren nach dem österr. Patent Nr. 42715, dadurch gekennzeichnet, dass das zu imprägnierende EMI2.2
AT49955D 1907-05-23 1908-03-14 Verfahren zur Konservierung von Holz u. dgl. AT49955B (de)

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