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Ende gegen den Bund c des Flüssigkeitszylinders drückt, vorwärts in beschleunigte Bewegung gebracht. Durch den entstehenden Flüssigkeitsdruck legt sich das Ventil H fest gegen den durch- löcherten Kolben E, und die Flüssigkeit ist gezwungen, die Nuten Cl des Bremszylinders zu durchströmen. Während am Anfange diese Nutenquerschnitte sehr klein sind, um die Gegenkraft der Feder zu schwächen, und sich so zunächst nur eine geringe Kraft auf die Lafette bemerkbar macht, nehmen sie allmählich zu, so dass die Beschleunigungskraft der Feder während des übrigen Weges fast nicht vermindert wird. Schon bevor die Wegstrecke s vom Rohre zurückgelegt ist, findet die Entzündung statt.
Würde diese versagen, so dient der hintere Teil des Bremszylinders mit seinen Nuten c2 dazu, das Rohr allmählich zur Ruhe zu bringen. Hat dagegen die Zündung stattgefunden, so bewegt sich der Bremszylinder wieder rückwärts, wobei sich das Ventil H öffnet. Ist hierbei nach Zurücklegung des Weges s das Rohr nicht zur Ruhe gekommen, so bewegt sich der Kolben E relativ noch weiter in dem vorderen Teile, ohne jedoch der Bewegung wesentlichen Widerstand infolge der vorhandenen Kolbenlöcher entgegenzusetzen.
Während dieses Eintrittes des Kolbens in dem vorderen Zvlinderteile stösst die hintere schräge Kante des Ansatzes F gegen die Sperrklinke g und drückt sie abwärts. Da nur die Zahnlücke f vorhanden ist, so wird die Sperrklinke, nachdem sie die Zahnlücke f wieder verlassen hat. durch die untere glatte Fläche des Ansatzes F niedergehalten.
Kommt nun das Rohr zur Ruhe, so sucht es die Feder wieder vorwärts zu beschleunigen. l) n sich das Ventil aber gegen den Kolben legt und der Flüssigkeit durch die Züge c nur ein äusserst
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auch das Rohr zuriickgelaufen und wie gross auch die Wegstrecke des Rohres von der Lade- und Richtstetlung bis zur Explosionsstellung sei.
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schliessenden Ventile W die Vorlaufbremse von der Hublänge 81.
Der Bremszylinder ist mit dem Rohransatz tt verbunden. Dem Vorlaufe des Rohres setzen s'itlitliehe Kolben keinen oder nur sehr geringen Widerstand entgegen. Ehe der hintere massive Kolben. 11 in den zugehörigen Zylinder eintritt, findet die Zündung statt, und das Rohr kehrt um.
Hätte die Zündung versagt, so würde durch den Kolben 3/eine. solche Bremsung in diesem Teile des Bremszylinders erzeugt, dass das Rohr zur Ruhe käme, ehe der mittlere Kolben L am
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vorwärts zu beschleunigen, so verhindert dies der Vorlaufbremskolben N, gegen den sich das zugehörige Ventil W abschliessend legt und die Flüssigkeit zwingt, nur den geringen Querschnitt der Züge n zu durchfliessen. Das Rohr wird sich also nur sehr langsam bewegen können und nahezu stossfrei in der Fangsteltung festgehalten werden.
Fig. 5 bis 7 stellen die Anwendung einer bei Rohrrücklaufgeschützen bekannten Reibungs-
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Schnitte-nach 6-6 und 7-7.
Das Rohr befindet sich nach der Zeichnung in der Lade- und Richtstellung. Wird es durch die
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Querschnittsform (Fig. 6) grössere Reibung an den Bremsbacken D, D erzeugt als die Gleitstücke E, E an den anliegenden ebenen Flächen der Bremsbacken D, D, so werden diese bei der Vorwärtsbewegung mit Überwindung des Keilwinkels mitzunehmen gesucht. Dies wird aber
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lagerfedern G*, G* ausgeübte Druck erzeugt hierbei auf die Bremsstange eine Reibung, die etwas kleiner als die Vorholfederkraft ist, damit überhaupt Bewegung eintreten kann. Da die Bremsstange ihren Querschnitt kurz nach Eintritt der Vorwärtsbewegung verringert, so ist während des ganzen Vorlaufes kein Widerstand mehr vorhanden, und die Vorholfeder kann das Rohr beschleunigen.
Wenn am Ende des Rücklaufes des Rohres alsdann die Bremsatange wieder mit ihrem vollen Querschnitte zwischen die Bremsbacken D, D eintritt, so werden diese so lange riickwätts mit- genommen. bis die Ränder d1, d1 an das Bremsbackenlager F anstossen und eine Weiterbewegung verhindert wird. Die Tellerfedern G, G werden dadurch nahezu entspannt und so die Reibung zwischen Bremsbacken und Bremsstange fast ganz beseitigt. Wird dann das zur Ruhe gekommene Rohr durch den Vorholer wieder vorwärts in Bewegung gesetz@. so nimmt die Bremsstange die
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nahezu das Gleichgewicht, so dass das Rohr nur mit geringem Stosse durch die Fang und Auslösevorrichtung zur Ruhe gebracht wird.
Durch die Fig 8 wird eine Flüssigkeits-Vorlaufbremse dargestellt, bei der kein Teil mit dem RohrewährenddesganzenVor-undRücklaufesinVerbindungbleibt Während die Kolbenstange B des mit Löchern und einem Ventile C versehenen Kolbens D Illit d r Oberlafette E fest verbunden ist. hat der Zylinder F freie Längsbewegung und wird nur am Verdrchen durch Nut und Leiste e verhindert. Durch die Feder G wird der Zylinder in seiner
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