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Einrichtung zur Befestigung von Fellen an der Laufschiene von Schneeschuhen.
Um das Fortschreiten bergaufwärts auf Schnreschl1hen zu erleichtern, werden in bekannter Weise Felle (Seehundfelle) an der Unterseite des Schneeschuhes befestigt. Die bisher bekannte Befestigungsart hat den Nachteil, dass bei Zustandsänderungen der Fahrbahn und der Luft in bezug auf Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt das Fell oft schlaff wird und seine Spannung verliert, während ein zweiter Nachteil darin besteht, dass das Fell gegen Rutschen, quer zur Längsrichtung des Schneeschuhes nicht verhindert wird.
Den zweiten Übelstand suchte man dadurch zu beseitigen, dass man das Fell vermittels um das Fell und den Schneeschuh gelegter Riemen an letzteren freilegte. Die Hefestigungs- art hat jedoch den Nachteil, dass an der Unterseite des Schneeschuhes ein Hindernis für die rasche Fortbewegung auf der Fahrbahn geschaffen wird, während ausserdem die Befestigungsriemen stark abgenützt und bald unbrauchbar werden.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist eine Befestigungseinrichtung vorgesehen, welche einerseits die Längenänderung des Felles unschadlich macht und dasselhe stets selbsttätig
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Längsrichtung des Schneeschuhes verhindert wird.
In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführuugsform die Befestigung gemäss der vorliegenden Erfindung an einem mit seitlichen Harschteisen verschenen Schueeschuh dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Schneeschuhes, bei welcher-die Enden des Schneeschuhes in grösserem Massstab besonders gezeichnet sind. Fig. 2 zeigt eine Drauf-
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durch Bohrungen in der Laufschiene greifen und durch die Spannung des Felles festgestellt werden. Das vordere Ende des Felles ist unter Zwischenschaltung einer Feder d am Drahthaken befestigt.
Tritt infolge der Zustandsänderung eine Drehung des Felles oder eine Varkärzung desselben ein, so wird dpt Feder d die hiedurch auftretenden Spannungen aufnehmen, wodurch das FetI stets in gespanntem Zustande selbstatig erhalten
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des Gleitens in der Längsrichtung befestigt sein und können zu diesem Zwecke beispielsweise an den Seitonflächen des Schneescl1ubes geeignete Führungen vorgesehen sein.
Statt einer Lamelle können auch deren mehrere in geeigneten Abständen voneinander vorgesehen sein. Die FUhrungsschlitze i können am rückwärtigen Ende verbreitert sein (Fig. 2 und Fig. 4), um ein leichtes Abnehmen des Felles zu ermöglichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Befestigung von Fellen an der Laufschiene von Schneeschuhen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fell unter Einschaltung eines elastischen Zwischengliedes an der Laufschiene befestigt ist, zum Zwecke, die Längenänderungen des Felles unschädlich zu machen und dasselbe stets in gespanntem Zustande zu erhalten.
2. Einrichtung der Befestigung des Felles an der Laufschiene von Schneeschuhen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fell quer zu dessen Längsrichtung eine oder mehrere steife Lamellen trägt, die in der Längsrichtung der Laufschiene gleitbar angeordnet sind, zum Zwecke, ein Rutschen des Felles quer zur Längsrichtung des Schneeschuhes zu verhindern.