AT47861B - Steilfeuergeschütz mit in der Ladestellung gesichertem Spannabzug. - Google Patents

Steilfeuergeschütz mit in der Ladestellung gesichertem Spannabzug.

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AT47861B
AT47861B AT47861DA AT47861B AT 47861 B AT47861 B AT 47861B AT 47861D A AT47861D A AT 47861DA AT 47861 B AT47861 B AT 47861B
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steep
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Rheinische Metallw & Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steilfeuergeschütz mit in der Ladestellung gesichertem Spannabzug. 



   Steilfeuergeschütze können in den höheren Elevationslagen nicht geladen werden, weshalb das   Geschützrohr   zu diesem Zwecke in eine besondere Ladestellung gebracht wird. Um ein schnelles Laden zu ermöglichen, wird hiebei vielfach eine zwischen der Höhenrichtmaschine und dem Rohr, bezw. der Wiege   eingeschaltete Kupplung ausgelöst,   so dass das Rohr unabhängig von der Höhenrichtmaschine in die Ladestellung und wieder zurück in die Feuerstellung geschwungen werden kann. 



   Das   Geschütz   kann nach dem Laden, noch während das Rohr sich in der Ladestellung befindet, abgefeuert werden, und das kann auch durch Zufall oder Versehen geschehen. Tritt ein solcher Fall ein, so schlägt bei Rohrriicklaufgeschützen das Rohr während des Rücklaufes in die Feuerlage zurück, es ist dann nicht nur der   Schuss unnütz verfeuert, sondern   der heftige Schlag mit dem das Rohr auf die Höhenrichtmaschine aufschlägt. führt leicht zum Bruch gewisser Teile und das Geschütz wird kampfunfähig. 



   Derartige Vorkommnisse zu vermeiden, ist Zweck der Erfindung, und dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass beim Auslösen der zwischen Höhenrichtmaschine und Rohr oder Wiege   eingeschalteten Kuppelung ein Sperrstück den Spannabxug   bei geschlossenem Verschluss selbst- 
 EMI1.1 
 



   Eine   Ausführungsform   der Erfindung ist auf der   Zeichnung   in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Ansicht von hinten   und   in Fig. : in Aufsicht dargestellt. Fig. 4 ist ein Querschnitt. 



   Die Wiege a mit dem beim Schusse darauf zurückgleitenden Rohr b ist mittels des Wiegen- 
 EMI1.2 
 in der Zeichnung weggelassen ist. 



   In einem an der Wiege befestigten Lager h ist eine Klane i verschiebbar angeordnet, welche durch eine Feder A ständig in die in   Fig. l gezeichnete Lage gedrückt wird.   in der sie einen Vor- 
 EMI1.3 
 bewegen. 



   An dem mit der Kalue i fest verbundenen Lagerauge n ist mittels einer Zugstange 0 ein 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 Fig. 1 gezeichneten Stellung gehalten wild. Das andere Ende dieses Hebels u stützt sich auf einen an dem Zahnbogen f befestigten Anschlag v. 



   Sobald die Kupplung zwischen Zahnbogen f und Wiegenträger c, bezw. dessen Leiste 9 gelöst und Wiege und Rohr ausgeschwungen werden, gleitet der Hebel   u   von dem Anschlag v ab und kann frei ausschwingen. Die Feder s wird darum den Kolben t hochdrücken, bis er einen Anschlag findet   nnd   hiebei eine geringe Schwingbewegung des Hebels u veranlassen. 



   An dem Kolben t ist. eine Nase w angeordnet, die in der   hochgedrückten   Stellung des 
 EMI2.2 
   unmöglich   macht, Der Hebel y ist in bekannter Weise mit dem Abzug des Geschützes zwang-   häufig   verbunden, so dass ein Abziehen unmöglich ist, solange die Nase w den Hebel y sperrt, d. h. solange der Wiegenträger mit Wiege und Rohr dem Zahnbogen gegenüber ausgeschwungen und die Kupplung ausgeschaltet ist.

   Wird das Rohr aber nach dem Laden und Schliessen des Verschlusses in die Feuerstellung zurückgeführt, so gleitet das eine Ende des Hebels   als   der   schrägen Fläche   des Anschlages   v   hoch, während das andere Ende den Kolben t mit der Nase w 
 EMI2.3 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Steilfeuergeschütz,   dadurch gekennzeichnet, dass ein beim   Überführen   des Rohres aus der Schussstellung in die Ladestellung   ausgelöstes Sperrstück   den Abzug solange sperrt, bis die   Sperrung durch   das Rückführen des Rohres in die steile Schussstellung wieder aufgehoben wird. 



   2. Steilfeuergeschütz nach Auspruch 1, bei welchem die Wiege und das Rohr mit der Höhen-   riehtmaachine durch   eine   Kupplung   verbunden sind, nach deren Auslösen Wiege und Rohr gegenüber der Höhenrichtmaschine ausgeschwungen werden können, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den gegeneinander schwingbaren Teilen ein Anschlagpaar angeordnet ist, das bei eingerückter Kupplung einen Sperrstift festhält und beim Ausrücken der Kupplung oder beim 
 EMI2.4 
 läufig bewegbaren Teiles sperrt.

Claims (1)

  1. 3. Steilfeuergeschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagpaar derart mit dem Sperrstift verbunden ist, dass der Sperrstift beim Rückschwingen des Rohres aus ch'r Ladestellung selbsttätig in die Lage zurückgeführt wird, in der er den Abzug freigibt.
    4. Steilfeuergeschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Wiege EMI2.5 den Abzug sperrt.
    5. Steilfeuergeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag mit EMI2.6
AT47861D 1909-09-25 1910-03-21 Steilfeuergeschütz mit in der Ladestellung gesichertem Spannabzug. AT47861B (de)

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