AT47071B - Verfahren und Apparat zum Schwefeln von Pflanzen. - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Schwefeln von Pflanzen.

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AT47071B
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Leon De Werra
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Leon De Werra
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  VerfahrenundapparatzumSchwefelnvonPflanzen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein'Verfahren und ein Apparat zum Schwefeln lebender Pflanzen, besonders von Weinreben, mittels schwefliger Dämpfe. 



   Bisher schwefelte man Pflanzen allgemein in der Weise, dass man sie mit Schwefelpulver bestreute. Man bekämpfte auf diese Art z. B. das Oidium an Weinstöcken. Das Schwefelpulver 
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 er seine Wirkung auf die damit bestreute Pflanze hätte ausüben können. Ausserdem drang beim   Schwefeln von Weinstocken   der Schwefel oft in die Traubenbeeren ein. und erteilte dann dem daraus hergestellten Wein einen schlechten Geschmack. 



   Gemäss dem vorliegenden Verfahren werden die Pflanzen der Einwirkung von   schwefligen   
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 nicht mehr zu warten braucht. 



   Zur   Ausübung   des Verfahrens bedient man sich   des Apparates, von welchem in der Zeichnung   zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind. 



   Fig. 1 und 2   zeigen die erste Ausführungsform,   in Ansicht von unten, bezw. im vertikalen   Längsschnitt und Fig. ss und   4 die zweite Ausführungsform in Ansicht und im vertikalen   Längsschnitt.   



   Der Apparat (Fig. 1 und 2) besitzt einen metallischen Behälter 1, der mit einem aufklapp- 
 EMI1.3 
   Heim   Gebrauch des Apparates wird der   Deckel des Behälters geöffnet und dieser letztere   mit   Schwefel beschickt,   den man anzündet. Dann wird der Deckel wieder geschlossen und an 
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 Zuführen von Luft sowohl für die Verbrennung des Schwefels, als auch zum Verdrängen der im Behälter gebildeten schwefligen Säure.

   Die Zuleitung von Luft durch das Rohr 13 kann wie   üblich z.   B. durch einen doppelten   Blasbalg der auf   den Schultern des den Apparat handhahenden Arbeiters ruht, bewirkt werden. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 Klappenventil 21 versehene Ende der Handhabe, an welcher in gebräuchlicher Weise ein bieg-   sames   Rohr oder ein Schlauch 22 angesetzt ist, der in einen   Druckball 23   endet, mittels dessen Luft in das Rohr 22 und von da in die Handhabe und den Behälter eingedrückt wird. Statt des Druckballs könnte man natürlich auch einen Blasbalg verwenden. 



   Die Benützung ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. 



   Bei beiden Ausführungsformen ist es möglich, den Behälter in verschiedenen Stellungen bezüglich der Handhabe zu fixieren. Er kann also jederzeit ohne Schwierigkeit in diejenige Stellung gebracht werden. die dem den Apparat handhabenden Arbeiter die bequemste ist. 



  Daher können sowohl die den Kopf des Arbeiters überragenden, wie die in Brust-oder Fusshöhe liegenden, rechte oder links von ihm sich befindenden Teile der zu scbwefelnden Pflanzen Pflanzen ohne Schwierigkeit geschwefelt werden. 



   Um zu verhindern, dass der im Behälter befindliche, noch nicht verbrannte Schwefel bei der Arbeit mit dem Apparat   herausfällt,   können sowohl auf der Innenseite des Behälterbodens, wie des Deckels vertikale Querwände angeordnet sein. Ferner könnte die Düse 20 so konstruiert   sfin,   dass der Zutritt von Luft in den Behälter geregelt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Schwefeln von Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, dass man Schwefel verbrennt und die dabei gebildeten, schwefeligen Dämpfe gegen die Pflanzen leitet.

Claims (1)

  1. 2. Apparat zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch l, gekennzeichnet durch einen metallischen, zur Aufnahme des Schwefels dienenden, vorne in eine spaltartige Schnauze auslaufenden Behälter mit aufklappbaren Deckel und isolierter Handhabe und Luftzuführung von der Rückseite.
    3. Apparat gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer zum Hin-und Herbewegen desselben dienenden Handhabe gelenkig verbunden ist und in ver- schiedenen Stellungen bezüglich derselben festgelegt werden kann.
AT47071D 1910-04-01 1910-04-01 Verfahren und Apparat zum Schwefeln von Pflanzen. AT47071B (de)

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