AT46867B - Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung unter Anwendunn von Anoden für Handbetrieb. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung unter Anwendunn von Anoden für Handbetrieb.

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Armin Rodeck
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung unter Anwendunp von Anoden für Handbetrieb. 



   Die Bestrebungen, Gegenstände mit einer auf elektrolytischem Wege hergestellten Schutz-   Schichte zu versehen,   ohne sie in ein Bad einzutauchen, haben bisher zu keinem praktisch brauchbaren Ergebnisse geführt, weil die Forderung, welche die Praxis an ein solches Verfahren stellt, nämlich mit der in der   Galvanoplastik üblichen niedrigen Spannung   in kurzer Zeit bei grosser Stromdichte und möglichst geringem Verbrauche an elektrolytischer Flüssigkeit einen einwandfreien, festhaftenden und gleichmässigen Niederschlag zu erzielen, bisher nicht erfüllt wurde. 



   Wenn man nämlich mit einem, mit dem Elektrolyten   gesättigten   durchlässigen Körper, der an einer kleinen handlichen Anode befestigt wird, den zu galvanisierenden Gegenstand (die Kathode)   überstreicht,   so wird, eine für praktische Zwecke erforderliche Stromstärke vorausgesetzt, schon nach kurzer Zeit infolge des an der wirksamen Anodenfläche auftretenden Metall-   verbraucht's   der ursprünglich vielleicht gute Kontakt zwischen Anode und   Flüssigkeitsträger   
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 sinkt, so dass auch bei gleichmässigem Bestreichen der Kathodenfläche von einem gleichmässigen Niederschlage keine   Rede mer s.

   in ann,   und dies um so weniger, wenn man durch kräftigen Andruck der Anode gegen die Kathode während des Bestreichens der letzteren den Obergangs- 
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 Flüssigkeit gesättigten Körper dieselbe   ausgepresst   wird. 



   Um dem Übelstande abzuhelfen, wurde einerseits versucht, die Spannung bedeutend zu 
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 des Flüssigkeitsträgers an der Übergangsstelle sprechen ;   andererseits @uchte man   durch häufige oder sogar kontinuierliche Erneuerung des Elektrolyten und die dadurch bewirkte Bildung einer   Flüssigkpitsschichte. in   der wirksamen   Anodennäche den Cbergangswiderstand   zu vermindern, ohne aber hierdurch der praktisch brauchbaren Lösung näherzukommen ; nicht nur wegen des 
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 zunehmen hat. 



     Das Verfahren, welches den Gegenstand vorliegender   Erfindung bildet, ist nun dadurch gekennzeichnet, dass in Erkenntnis der eminenten Bedeutung eines andauernd innigen Kontaktes zwischen der sich konsumierenden Anodenfläche und dem Flüssigkeitsträger in besonderer Weise 
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 des Übergangswiderstandes an der wirksamen Anodenfläche und damit auch unzulässige   Schwankungen der Stromdichte, übermässige Erhöhung der Spannung, sowie eine schädlich ? Erwärmung des Flüssigkeitsträgers an der BerÜhrungsfläche mit der Anode und ein starker   

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 Verbrauch an elektrolytischer Flüssigkeit hintangehalten werden.

   Die Erneuerung der letzteren   erfolgt bei diesem Verfahren nur in jenen Intervallen, die sich mit Rücksicht auf die eventuelle Erschöpfung des Elektrolyten in seinem Metallgehalte als notwendig erweisen.   



   Der Umstand, dass nach diesem Verfahren   verhältnismässig trocken   gearbeitet werden kann, führt gewissermassen eine mechanische Bearbeitung der einzelnen aufeinander sich niederschlagenden Schichten bezw. eine Art Scheuem und Polieren beim Bestreichen der Kathodenfläche herbei, so dass ohne Schwierigkeit ein glänzender Niederschlag erzielt werden kann. 



   Von den Massnahmen zur dauernden Sicherung eines innigen Kontaktes zwischen wirksamer Anodenfläche und Fliissigkeitsträger seien nachfolgende erwähnt :
1.   Der Flüsaigkeitsträger,   in entsprechender Weise werft wird mit elastischer Spannung auf die Anode aufgebracht ;,
2. Ein elastischer Körper (Stahlfeder, Kautschuk, federndes Blech, federnde Ringe u. dgl.). oder eine nachstellbare Vorrichtung (z. B. Schraube) presst die Anode dauernd gegen den Flüssigkeitsträger. 



   Für die an Ort und Stelle auszuführenden galvanostegischen Arbeiten mittels   Überstrelchpns   eruält die Anode je nach Gestalt und Oberfläche des zu überziehenden Körpers die geeignete Form, stets unter Berücksichtigung des oben betreffs des andauernd innigen Kontaktes Gesagten. 



   Das Verfahren kann selbstverständlich nicht nur zum Überziehen von metallischen Gegenständen, sondern auch von solchen, deren Oberfläche leitend gemacht wird, Verwendung finden (z. B. Luftfahrzeuge, deren Hüllen bezw. Tragflächen durch einen metallischen Überzug grössere
Gasdichtigkeit erhalten) ; ferner kann es auch   sinngemässe   Anwendung finden zur Reinigung metallischer Flächen auf elektrolytischem Wege, in welch letzterem Falle der   Flüssigkeitsträger   zweckmässig mit harten, scheuernden Materialien (Sand u.   dgl.)   versetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung unter Anwendung von Anoden für Hand- betrieb, welche mit porösen, durchlässigen, als Elektrolytträger wirkenden, nichtleitenden Stoffen überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der innige Kontakt zwischen der wirksamen Anoden- fläche und dem Flüssigkeitsträger dauernd gesichert wird, beispielsweise dadurch, dass der ent- sprechend verfertigte Flüssigkeitsträger mit elastischer Spannung auf die Anode aufgebracht wird, oder dass ein elastischer Körper oder eine nachstellbare Vorrichtung die Anode und den Flüssigkeitsträgerdauerndgegeneinanderpresst.
AT46867D 1909-08-10 1909-08-10 Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung unter Anwendunn von Anoden für Handbetrieb. AT46867B (de)

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