AT46200B - Kupplungsvorrichtung zur Verbindung der Vorder- und Hinterwagen von nach dem Protzensystem gebauten Fuhrwerken. - Google Patents

Kupplungsvorrichtung zur Verbindung der Vorder- und Hinterwagen von nach dem Protzensystem gebauten Fuhrwerken.

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AT46200B
AT46200B AT46200DA AT46200B AT 46200 B AT46200 B AT 46200B AT 46200D A AT46200D A AT 46200DA AT 46200 B AT46200 B AT 46200B
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Austria
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coupling
housing
coupling device
protzen
spring
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Josef Bromovsky
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Josef Bromovsky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kupplungsvorrichtung zur Verbindung der Vorder-und Hinterwagen von nach dem
Protzensystem gebauten Fuhrwerken. 
 EMI1.1 
 Gewicht ist je nach der Verschiedenheit der Belastung des Wagens stark veränderlich und wird von den Stangenpferden getragen, woduich sehr häufig   Kummetdrücke   bei den Pferden auftreten. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, den Vorderwagen mit dem Hinterwagen derart nachgiebig federnd zu verbinden. dass die Deichsel gerade schwebend erhalten bleibt, wodurch auch die bisher übliche Deichselstütze entbehrlich wird. 
 EMI1.2 
   fiihrungsform   der Kupplung in   verschifdenen Ansichten und die   Fig. 5 und 6 stellen die mit einander durch die Kupplung verbundenen einachsigen Wagen auf ebenem Terrain und beim
Befahren   einer     Bodenprhöhung   dar. 



   In das Zugrohr r des Hinterwagens   J ist   das Kupplungslager k eingebaut. in welchem der Zugbolzen g gelagert ist. Ein gegabelter Bund h am vorderen Ende des Zugbolzens liegt mit mässiger Pressung an einer Wand des Kupplungslagers an. zwischen welcher und   einer-auf dem  
Bolzen g mittels einer Schraube festgehaltenen Druckplatte ; eine starke Feder c um den Bolzen   g   geschlungen ist. 



   Die Druckplatte ? vermittelt zugleich die   Führung   des Zugbolzens g im Kupplungslager k. 



   Das Kupplungslager   k   ist an seinem vorderen Ende zu einem Gehäuse   b   ausgestaltet. In diesem liegt der Teller a des Kupplungshinterteiles. l. Der Teller a besitzt an seinem Umfange eine entsprechende Abrundung. Der   Kupplungshintertpil1 teht   durch ein   Gelenk rn nut   dem
Zugbolzen g in Verbindung. Das   Gelenk w   ist durch   Bolzen K und o   mit dem Zugbolzen   ;/bezw. mit   
 EMI1.3 
 
Beim Auzuge des Vorderwagens V (der Protze) wird der Zug durch Vermittlung der
Kupplungsteile auf den Zugbolzen und von diesem durch das Kupplungslager auf den Hinter- wagen   R   übertragen. Diese Übertragung ist infolge der eingebauten Federn eine elastische und bewirkt daher das denkbar ruhigste Inbewegungssetzen des Hinterwagens R.

   Gleichzeitig wird durch die gelenkige unter dem Einfluss der Feder stehende Verbindung des Kupplungshinterteiles l mit dem Zugbolzen   g   erreicht, dass die Zugrichtung des   Vorder-und Hinterwagens   nicht nur in einer geraden liegt. sondern die   Fahrzeuglängsachsen auch   nach auf oder abwärts eine gebrochene Linie bilden können, wobei jedoch die Feder bestrebt ist, die Wagen in die Normallage zurück- zuführen.

   Wird beispielsweise beim Überfahren einer Erhöhung (Fig. 6) die Deichselspitze s nach abwärts gezogen, so gibt die   Feder c dem auftretenden Widerstände entsprechend   nach. der   puffe-artige   Teller a stützt sich im Punkte d (Fig. 1) so lange, bis die   Längsachse des Hinter-     wagens T ? wieder in   die   Verlängerung   der Längsachse des   Yorderwagens gelangt. Die zwischen   5 dem Kupplungshinterteil und dem am Vorderwagen befestigten   Kupplungsvorderteil     @     gewählte.   leicht lösbare Kupplungsverbindung ist eine solche, welche zwecks Ermöglichung der Fahrt in der Kurve eine Nachgiebigkeit nach den Seitenrichtungen zulässt, in vertikaler Richtung jedoch starr ist.

   Zu diesem Zwecke besitzt der Kupplungshinterteil ein C) hr p für die Aufnahme des Kupplungsbolzens e. der durch zwei Backen q des Kupplungsvorderteiles des   Vorder wagens F   durchgesteckt ist. 

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   Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist an Stelle des   Zugrohres ein   Verbindungsglied aus   Façoneisen f gebildet, während   die übrige Einrichtung die gleiche geblieben ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Kupplungsvorrichtung zur Verbindung der   Vorder-und Hinterwagen von nach   dem   Protzensysteme gebauten Fuhrwerken, dadurch gekennzeichnet,   dass die bei Verdrehung in vertikaler Richtung zur Wirkung gelangenden Kupplungsteile unter dem Einfluss einer Feder stehen, welche sie stets in der Normallage zu halten strebt, so dass erst nach   Überwindung   des von der Federstärke abhängigen Widerstandes ein Nachgeben der Kupplung in vertikaler Richtung erfolgt, zu dem Zwecke, um das Vorwärtskippen des Vorderwagens samt Deichsel gegenüber dem Hinterwagen zu verhindern und letztere gerade schwebend zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das im Zugrohre (r) des Hinterwagens (R) gelagerte Kuppluhgslager ) an seinem vorderen Ende mit einem Gehäuse (b) ausgestattet ist, in welchem ein pufferartiger Teller (a) des gelenkig mit dem unter Wirkung einer Feder (c) stehenden und im Kupplungslage verschiebbar gelagerten Zugbolzen (g) verbundenen Kupplungshinterteiles gelagert ist, derart, dass sich der Teller beim Heben oder Senken des Vorderwagens gegenüber dem Hinterwagen unter Überwindung der Federspannung gegen das Gehäuse schräg stellen und mit dem oberen oder unteren Teil der Umfangsrundung gegen das Gehäuse abstützen kann,
    wodurch die elastische Nachgiebigkeit in vertikaler Richtung gewährleistet ist, andererseits bei plötzlichem Anzuge des Vorderwagens in der Richtung des Hinterwagens der Tellei sich unter Überwindung der Federspannung gänzlich vom Gehäuse abheben kann, so dass die Zugübertragung vom Vorder- wagen auf den Hinterwagen elastisch erfolgt.
    3. Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass derKupphmgahinterteil mit dem, am Vorderwagen befestigten Kupplungsvorderteil (P) mittels einer, nach den Seitenrichtungen nachgiebigen, in vertikaler Richtung starren Kupp lungsverbindung leicht lösbar verbunden ist.
AT46200D 1908-05-22 1908-05-22 Kupplungsvorrichtung zur Verbindung der Vorder- und Hinterwagen von nach dem Protzensystem gebauten Fuhrwerken. AT46200B (de)

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