AT46188B - Saugmelkmaschine. - Google Patents

Saugmelkmaschine.

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AT46188B
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Broedr Bendix Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Saugmelkmaschine.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Saugmelkmaschinen mit    doppelwand'gen Melk-   bechern, in deren Innern seitens einer geeigneten   Sauganojdnung während des Melkens eine   beständige   Luftverdünnung,   also ein Saugen, aufrecht erhalten wird, wodurch die aus der Zitze herausgesaugte Milch fortgeführt wild, während im Räume zwischen der elastischen Hülse und dem diese umgebenden Rohre abwechselnd   Luftverdünnung   und   atmosphärischer   Druck erzeugt wird, welcher Druckwechsel (Pulsation) von einer durch die beständige Saugwirkung angetriebenen und an dem Melkbecher selbst angebrachten kleinen Motoranordnung, der sogenannten Pulsatorvorrichtung, besorgt wird. 



   Durch die neue Pulsatorvorrichtung soll gemäss der Erfindung erreicht weiden, dass die erwähnte Pulsation im Melkbecher und somit auch das Melken   derart selbsttätig   vom   abfliessenden   Milchstrom geregelt wird, dass die Arbeit langsamer oder rascher vor sich geht, je nachdem die Zitze mehr oder weniger Milch gibt. Dies wird dadurch erreicht, dass das pulsierende Auslaugen des Melkbechermantelraumes durch den   abniessenden Milchstrom hindurch stattfindet.   Die einzelnen Zitzen werden dabei unabhängig voneinander und in individueller Weise behandelt. und zwar desto schnelleren   Pulsationen   unterworfen, je mehr das Melken fortschreitet.

   Ferner wird durch die neue Anordnung der Pulsatorvorrichtung eine zuverlässige Wirkung sowie eine grosse Unempfindlichkeit derselben gegen rauhe Behandlung angestrebt. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der   Zeichnung veranschaulicht, wo   Fig. 1 teilweise im Aufriss, teilweise im senkrechten Schnitt die   elastische Innenwandung des Mc ! k-   
 EMI1.1 
   strichliert. ähnliche Teile vor   dem Schnitt zum leichteren Verständnis mit Punktlinien eingezeichnet. 



     1   ist die übliche, äussere, starre   und rohrfönnige, gewöhnlich metallische Wandung   des Melkbechers und 2 die darin eingesetzte elastische Innenwandung. Diese Hülse besitzt unten einen 
 EMI1.2 
    wandung   setzen. 



   Im unteren Ende dieser, in ihrer Gesamtheit bekannten elastischen Innenwandung ist die   Pulsatorvorrichtung eingesetzt, durch   die die Milch fortgesaugt wird. Sie wird mittels   elms nach   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Stellung, d. h. alles ist in dem Zustande, in welchem der beschriebene Arbeitsgang begann, und letzteres wird sich nun einmal über das andere wiederholen, indem jedesmal abwechselnd Luftverdünnung und atmosphärischer Luftdruck um die Innenwandung 2 herum erzeugt-wird,   während im Innern   derselben beständig Luftverdünnung beziehungsweise Saugen herrscht, weshalb die Innenwandung   einwärts und auswärts pulsieren wird.   
 EMI3.2 
 



    Der Umstand, dass die Saugöffnung 20 in der senkrechten Wand der Schale 18 angebracht ist, bringt, wie bereits eingangs erwähnt, mit sich, dass die abwärtsströmehde Milch beständig   an dieser Öffnung vorbeifliessen wird, und, je nachdem die Milchmenge im Augenblicke gross oder klein ist, wird die Saugwirkung durch die   fliessende Milchschicht und   durch die die Schale 18 und das Rohr 19 mehr oder weniger   füllende Milch einen grösseren beziehungsweise geringeren   Druckverlust erleiden, so dass sich das Saugen schwächer oder starker in den Motoren A und B 
 EMI3.3 
 stattfindet, wenn die Milchmenge abnimmt, mit sich bringt, dass die Zitze durch den schnell pulsierenden Druck schneller und   mit erhöhter Kraft   bearbeitet und deshalb durch das stärkere Saugen nicht schädlich beeinflusst wird,

   teils weil das Melken dadurch schneller zum Ende gebracht wird. Ferner werden bei dieser Anordnung die einzelnen Zitzen in individueller Weise, d. h. unabhängig voneinander behandelt. 



   Eine Regelung, ohne   Rücksicht   auf die Milchmenge oder auf die Saugkraft durch den Kanal 20 kann übrigens dadurch geschehen, dass in der Wand des Pfropfens 9 eine Schraube eingeschraubt ist, deren Kerbende in die Wand versenkt ist, und die durch   Ein- oder Ausgeschraubtwerdeb   l den beziehungsweise aus dem Kanal 20 dessen Durchströmugnsprofil ändert. Selbstverständlich können auch andere mechanische Mittel zu diesem Zwecke Anwendung finden. 



   Wie ersichtlich, herrscht während des Ganges der Maschine stets   Luftverdübhung   in den   Schieberhöhlungen   32 und 34, weshalb diese beiden Schieber von der   Aussenluft   beständig fest und dicht gegen ihren Spiegel   gedrückt   werden. 



   Von den beiden Motoren A und B ist der letztere der eigentlich arbeitende Motor, d.   h.   er bewirkt durch   Umstellung des   Schiebers b den Wechsel zwischen dem Druck der   Aussenluft   und der   Luftverdünnung   im Raume um die   Kautschukmuffe   2. Der erstgenannte Motor A besitzt   keine direkte Wirkung in   dieser Beziehung, sondern dicht ausschliesslich zum Umsteuern des
Motors B, d. h. dazu, dessen Kolben dazu zu bringen, abwechselnd vor und zurück zu gehen. 

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Claims (1)

  1. Während der Motor B somit der eigentlich arbeitende Motor ist, kann Motor A als Umsteuerapparat angesehen werden, oder als ein Relais für den Motor B. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> und innerhalb der letzteren eine stetige Luftverdünnung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Pulsieren. dadurch selbsttätig geregelt wird, dass das pulsierende Aussagen des Melkbecher-Mantelraumes durch den abfliessenden Milchstrom hindurch stattfindet. EMI4.1 der in die Schale (18) ausmündende Aussaugkanal (20) von innen nach aussen aufwärts gerichtet ist, so dass die Milch über denselben wegfliessen kann, ohne in ihn hineinzusickern.
    4. Melkmaschine nach Anspruch l mit an den Melkbechern selbst angeordneten Pulsatoren, EMI4.2 als Nebenmotor lediglich die Umsteuerung des anderen besorgt, während dieser (B) als Haupt- motor durch den von ihm betätigten Schieber ausser der Umsteuerung des Nebenmotois auch noch die abwechselnde Verbindung des Mantelhohlraumes des Melkbechers mit dem Becherinneren und der Atmosphäre bewerkstelligt.
    5. Melkmaschine nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von dem schräg nach auswärts oben führenden Saugkanal (20) zwei Kanäle 22 und 23 abzweigen, deren ersterer (22) durch den vom Hauptmotor (B) betätigten Schieber (b) mit den zum Mantelhohlraum des Melkbechers und zum Zylinder des Nebenmotors (A) führenden Kanälen (28, 29) periodisch, und zwar jeweils in der Ruhelage des Schiebers (b) verbunden wird, während der letztere (23) durch den EMI4.3 führenden Kanäle (30) ebenfalls periodisch, und zwar jeweils in der Arbeitsstellung des Schiebers (a) verbunden wird, wobei die zu den Zylindern der Motoren führenden Kanäle (28 beziehungsweise 30) alternierend für die Aussenluft geöffnet werden,
    um die Rückführung der Kolben durch Federdruck oder dergl. zu ermöglichen.
AT46188D 1909-08-23 1909-08-23 Saugmelkmaschine. AT46188B (de)

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AT46188B true AT46188B (de) 1911-01-25

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