AT46080B - Diffusionsverfahren und Einrichtung, bei welchen ein Vermischen des Abdrück-, Umlauf- und Maischsaftes vermieden wird. - Google Patents

Diffusionsverfahren und Einrichtung, bei welchen ein Vermischen des Abdrück-, Umlauf- und Maischsaftes vermieden wird.

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AT46080B
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Austria
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juice
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circulating
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Jean Charles Griere
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Jean Charles Griere
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Diffusionsverfahren und Einrichtung, bei welchen ein Vermischen des Abdrück-, Umlauf- und Maischsaftes vermieden wird. 
 EMI1.1 
   wird, wobei jedoch eine. Gegendrucksaftsäule   mit   reicher Druckhöhe geschaffen wird.   so dass gleichzeitig das Abziehen des Saftes aus dem. vorher dem Umlauf unterworfenen Diffuseur erfolgt und das einmaischen des mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs durch einen   dünneren   Saft, der bei der   Diffusionsarbeit aus   dem zweiten vorhergehenden Diffuseur gewonnen ist, vor-   genommen   wird, wobei die Dauer und Temperatur des Maisches ganz unabhängig von der Diffusionsarbeit und dem Zirkulieren reguliert wird. 



   Es wird hiebei ein konzentrierter und heisser Saft aus dem Betriebe ausgeschaltet, das   Einmaischen   mit einem   dünneren   Saft,   dessen Temperatur beliebig eingestellt werden   kann. 
 EMI1.2 
 



  In den   Zeichnungen steilt   Schema 1-3 die Anordnung der Diffusionseinrichtung dar, in welchen die Führung der 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Wenn der Saftspiegel im Überlaufgefäss g bis zum Schwimmer des Ventiles 11 sinkt, was eintritt, wenn bei veränderter Leistung der Pumpe p nicht immer das gleiche Quantum Saft 
 EMI2.2 
 in der Leitung von der Pumpe zum Vorwärmer eingeschaltet werden, das mit dem Schwimmer 14 in Verbindung steht, der das Ventil 13 schliesst und den Saftumlauf unterbricht, falls der Saft zu hoch steigt. 



   Um das Eintreten von Luft in das Rohr n zu verhindern, was namentlich bei Beginn der Arbeit leicht eintreten Wann, wird zweckmässig in die Leitung zum   Vorwärmer   ein zweites Schwimmerventil 15 eingeschaltet, das ebenfalls den Umlauf absperrt, wenn der Saftspiegel zu weit herabsinkt. 
 EMI2.3 
 



   Nachstehend soll an Hand der Schemas 1-3 der Gang der Diffusionsarbeit näher erläutert werden. Es sei angenommen, dass in Schema 1 aus 
 EMI2.4 
   erhält Saftdruck, @ (1) hat Wasserdruck.   



  Es sind dann folgende Ventilstellungen vorzunehmen :
Diffuseur offen sind   all   bl   . nnen ist    
 EMI2.5 
 ein, und steigt im Diffuseur auf. 



   Durch die Einschaltung des Wärmeausgleichers v1 ist man in der Lage, die Einmaischung bei beliebiger Temperatur vorzunehmen und zwar unabhängig von der Temperatur des Saftes der Batterie. Will man heiss anmaischen, so wird der Saft in dem Wärmeausgleicher durch dampf 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 wesentlichere Auslagung der frischen Schnitte stattfindet, als wenn, wie üblich, konzentrierter   Sft verwendet wird. Auch   bei dem Umlaufen des Saftes tritt eine wesentlich weitergehende Auslaugung ein, der Saft wird daher so weit als möglich konzentriert sein, wenn er zum Abdrücken gelangt. 
 EMI3.2 
   nun DifIuseul'6,   der mit frischen Schnitzeln beschickt wurde, in den   Diffusionsbetrieb   eingeschaltet, 1 ausgeschaltet und entleert (Schema 3). 



   Von dem Diffuseur 4 wird der Saft entnommen, im Diffuseur 5 der Saft dem Umlauf unterworfen und Diffuseur 6   angemaischt.   



   Die Ventilstellung ist wie folgt :
Diffuseur 1 geschlossen wird a1 und b1   ,, 2 geöffnet wird a2 offen)   " 3 geschlossen wird Ca geöffnet wird ba   @ 4   geschlossen wird e4 und f4 geöffnet wird C4   # 5 geschlossen wird d5   
 EMI3.3 
 
6geöffnetwirdd6. 



   Bei dem vorliegenden Verfahren wird also gleichzeitig mit dem Saftabzug die Anheizung des frisch angemaischten Diffuseurs durch Umlauf des Saftes und die Anmaischung des mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs vorgenommen, ohne dass eine Saftmischung eintritt. 



  Der aus dem   Dinusionsbetriebe ausgeschaltete Saft   ist so weit als möglich konzentriert und heiss. 



  Die Anmaischung geschieht mit einem dünneren Saft, daher tritt bei dem Maischen eine wesentliche Auslaugung ein. Die Maischung kann bei einer beliebigen und gewünschten gleichbleibenden Temperatur   vorgenommen   und es kann   auch taubere   Zeit dafür verwendet werden, trotzdem die Diffusion weiter arbeitet, da das Abziehen des Saftes während des   Anmischens geschieht.   



  Der   Maischsaft   tritt anstatt mit abnehmender Dichte, was dem Auswaschprozess schädlich ist, mit. ungefähr gleichmässiger Dichte in den Diffuseur ein. 



   Bei dem Saftumlauf wird ein gleichbleibender Saftdruck auf die Schnitzel beibehalten, wobei gleichzeitig eine wesentliche Auslaugung stattfindet, und da der Saft zeitweise mit niederer 
 EMI3.4 
 



   Auch die Ventilstellung ist eine einfache, da nur eine abwechselnde Umstellung der Ventile vorgenommenwird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   t.   Diffusionsverfahren zur Gewinnung von Zuckersaft, dadurch gekennzeichnet, dass unter 
 EMI3.5 
 befindlichen Saftes, dessen Schnitzel vorher durch einen bei einer früheren Operation gewonnenen dünnen Saft eingemaischt wurden, der konzentrierte und heisse Saft des vorlergehenden Difluseurs zuerst dem Massgefäss und der Scheidung zugeführt wird, worauf bei dem weiteren Drücken unter Erhaltung eines gleichbleibenden Gegendruckes, der kältere und dünnere Saft einem Maischgefäss   zugeleitet wird, während gleichzeitig   die einmaischung des nachfolgenden mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs durch einen dünneren Saft erfolgt, der bei der   Dinusionsarbeit   aus dem zweiten der vorhergehenden Diffuseure entnommen ist, von jenen an gerechnet, in welchem der Umlaut stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Anwendung eines Druckausgleichers, dadurch gekennzeichnet, dass ständig eine Saftsäule von gleichbleibender Höhe in dem Ablauf des Saftes aus dem Diffuseur aufrecht erhalten wird, die auf den Saftablauf aus dem Dinuseur einen Gegendruck ausübt, zum Zwecke, ein ungleichmässiges Zusammendrücken der Schnitzel zu vermeiden. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT46080D 1907-10-03 1908-10-07 Diffusionsverfahren und Einrichtung, bei welchen ein Vermischen des Abdrück-, Umlauf- und Maischsaftes vermieden wird. AT46080B (de)

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