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Diffusionsverfahren und Einrichtung, bei welchen ein Vermischen des Abdrück-, Umlauf- und Maischsaftes vermieden wird.
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wird, wobei jedoch eine. Gegendrucksaftsäule mit reicher Druckhöhe geschaffen wird. so dass gleichzeitig das Abziehen des Saftes aus dem. vorher dem Umlauf unterworfenen Diffuseur erfolgt und das einmaischen des mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs durch einen dünneren Saft, der bei der Diffusionsarbeit aus dem zweiten vorhergehenden Diffuseur gewonnen ist, vor- genommen wird, wobei die Dauer und Temperatur des Maisches ganz unabhängig von der Diffusionsarbeit und dem Zirkulieren reguliert wird.
Es wird hiebei ein konzentrierter und heisser Saft aus dem Betriebe ausgeschaltet, das Einmaischen mit einem dünneren Saft, dessen Temperatur beliebig eingestellt werden kann.
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In den Zeichnungen steilt Schema 1-3 die Anordnung der Diffusionseinrichtung dar, in welchen die Führung der
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Wenn der Saftspiegel im Überlaufgefäss g bis zum Schwimmer des Ventiles 11 sinkt, was eintritt, wenn bei veränderter Leistung der Pumpe p nicht immer das gleiche Quantum Saft
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in der Leitung von der Pumpe zum Vorwärmer eingeschaltet werden, das mit dem Schwimmer 14 in Verbindung steht, der das Ventil 13 schliesst und den Saftumlauf unterbricht, falls der Saft zu hoch steigt.
Um das Eintreten von Luft in das Rohr n zu verhindern, was namentlich bei Beginn der Arbeit leicht eintreten Wann, wird zweckmässig in die Leitung zum Vorwärmer ein zweites Schwimmerventil 15 eingeschaltet, das ebenfalls den Umlauf absperrt, wenn der Saftspiegel zu weit herabsinkt.
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Nachstehend soll an Hand der Schemas 1-3 der Gang der Diffusionsarbeit näher erläutert werden. Es sei angenommen, dass in Schema 1 aus
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erhält Saftdruck, @ (1) hat Wasserdruck.
Es sind dann folgende Ventilstellungen vorzunehmen :
Diffuseur offen sind all bl . nnen ist
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ein, und steigt im Diffuseur auf.
Durch die Einschaltung des Wärmeausgleichers v1 ist man in der Lage, die Einmaischung bei beliebiger Temperatur vorzunehmen und zwar unabhängig von der Temperatur des Saftes der Batterie. Will man heiss anmaischen, so wird der Saft in dem Wärmeausgleicher durch dampf
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wesentlichere Auslagung der frischen Schnitte stattfindet, als wenn, wie üblich, konzentrierter Sft verwendet wird. Auch bei dem Umlaufen des Saftes tritt eine wesentlich weitergehende Auslaugung ein, der Saft wird daher so weit als möglich konzentriert sein, wenn er zum Abdrücken gelangt.
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nun DifIuseul'6, der mit frischen Schnitzeln beschickt wurde, in den Diffusionsbetrieb eingeschaltet, 1 ausgeschaltet und entleert (Schema 3).
Von dem Diffuseur 4 wird der Saft entnommen, im Diffuseur 5 der Saft dem Umlauf unterworfen und Diffuseur 6 angemaischt.
Die Ventilstellung ist wie folgt :
Diffuseur 1 geschlossen wird a1 und b1 ,, 2 geöffnet wird a2 offen) " 3 geschlossen wird Ca geöffnet wird ba @ 4 geschlossen wird e4 und f4 geöffnet wird C4 # 5 geschlossen wird d5
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6geöffnetwirdd6.
Bei dem vorliegenden Verfahren wird also gleichzeitig mit dem Saftabzug die Anheizung des frisch angemaischten Diffuseurs durch Umlauf des Saftes und die Anmaischung des mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs vorgenommen, ohne dass eine Saftmischung eintritt.
Der aus dem Dinusionsbetriebe ausgeschaltete Saft ist so weit als möglich konzentriert und heiss.
Die Anmaischung geschieht mit einem dünneren Saft, daher tritt bei dem Maischen eine wesentliche Auslaugung ein. Die Maischung kann bei einer beliebigen und gewünschten gleichbleibenden Temperatur vorgenommen und es kann auch taubere Zeit dafür verwendet werden, trotzdem die Diffusion weiter arbeitet, da das Abziehen des Saftes während des Anmischens geschieht.
Der Maischsaft tritt anstatt mit abnehmender Dichte, was dem Auswaschprozess schädlich ist, mit. ungefähr gleichmässiger Dichte in den Diffuseur ein.
Bei dem Saftumlauf wird ein gleichbleibender Saftdruck auf die Schnitzel beibehalten, wobei gleichzeitig eine wesentliche Auslaugung stattfindet, und da der Saft zeitweise mit niederer
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Auch die Ventilstellung ist eine einfache, da nur eine abwechselnde Umstellung der Ventile vorgenommenwird.
PATENT-ANSPRÜCHE : t. Diffusionsverfahren zur Gewinnung von Zuckersaft, dadurch gekennzeichnet, dass unter
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befindlichen Saftes, dessen Schnitzel vorher durch einen bei einer früheren Operation gewonnenen dünnen Saft eingemaischt wurden, der konzentrierte und heisse Saft des vorlergehenden Difluseurs zuerst dem Massgefäss und der Scheidung zugeführt wird, worauf bei dem weiteren Drücken unter Erhaltung eines gleichbleibenden Gegendruckes, der kältere und dünnere Saft einem Maischgefäss zugeleitet wird, während gleichzeitig die einmaischung des nachfolgenden mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs durch einen dünneren Saft erfolgt, der bei der Dinusionsarbeit aus dem zweiten der vorhergehenden Diffuseure entnommen ist, von jenen an gerechnet, in welchem der Umlaut stattfindet.