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Vorrichtung zum Konzentrieren von Schwefelsäure.
Gegenstand der Erfindung sind einerseits Änderungen in der Bauart des Kesslerschen Apparates zum Konzentrieren von Schwefelsäure und andererseits die Kombination dieses Apparates mit dem Pratschen Zugerreger, welcher einen lebhafteren Zug und dadurch auch eine reichere Aus-
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auf den Rekuperator, wodurch eine methodische Beheizung des bei der Schwefelsäurekonzentration die Hauptrolle spielenden Staurators ermöglicht wird.
Bekanntlich ist beim Kesslerschen Apparate zum Konzentrieren von Schwefelsäure durch Einblasen heisser Gase der Saturator, je nach seiner Grösse, aus zwei oder drei 11-15 cm weiten
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hinlaufen. Die aus dem Generator kommenden heissen Gase breiten sich in diesen Kanälen aus und bringen dadurch die Bimssteinwände zu einer sehr hohen Temperatur. Von dort treten die durch das Gebläse angesaugten Gase unter die Scheidewände und gelangen durch vier 7 mm weite Kanäle, welche parallel zu den ersteren hinlaufen und Gaszerteiler genannt werden, unter die Plateaux.
Um den Übelständen abzuhelfen, welche dieser Bauweise anhaften, wird der Erfindung gemäss der Saturator des Kesslerschen Apparates in der Weise abgeändert, dass man quer zum
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zusammensetzt., so dass sie leicht auseinandergenommen werden kann.
Durch diese Abänderung wird auch der Vorteil erzielt, das zwischen je zwei Querwänden eine geschlossene Kammer entsteht, in welcher die Säure durch den Gasstrom aufgewühlt und zerstäubt wird, so dass das Konzentrieren und die Auswechslung des Wasserdampfes zwischen Säure und Gas schneller vor sich geht.
Ein anderer Vorteil der Abänderung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Anzahl der Reinigungsstöpsel auf vier reduziert werden kann, während der Apparat bisher sieben hatte.
Es ist das von Wichtigkeit, denn dass Schliessen dieser Stöpsel erfordert grosse Sorgfalt. Ausserdem
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gezwungen, sie zu brechen, wobei oft der Vorderwand- oder Hinterwandstein des Saturators beschädigt wird.
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Das Konzentrationsbecken ist von gleicher Einrichtung wie beim alten Kesslerschen Apparate. Der Bimsstein ist durch Querwände 1, 2, 3, 4 aus säurebeständigem Material ersetzt.
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Seite der Vorrichtung angebracht sein können und 25 ist das Austrittsrohr für die Säure. Das den Saturator umgebende Blei ist oberhalb der Deckel. 5. 6 nicht zugelötet, wird aber durch mehrere
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durch das zentrale Rohr 23 zugeführt werden, welches mit dem Raume ausserhalb des Windrohres durch eine Anzahl geneigter, das Windrohr durchquerender Rohre in Verbindung steht.
Je nach der Anordnung des Gebläses kann zur Verbindung des Rohres 23 mit dem Räume ausserhalb des Windrohres auch ein vertikales nach unten gehendes Rohr vorhanden sein.
Was die methodische Beheizung im Saturator selbst betrifft, so ist zu bemerken, dass man bisher in den Kesslerschen Apparaten die methodische Beheizung einfach durch den Rekuperator bewirkte, indem man die heissen Gase während des Herabfliessens der zu konzentrierenden Schwefelsäure aufsteigen liess. Dabei hatte man sich begnügt, den Saturator selbst in mehrere mit Ausnahme von unten allseitig geschlossene horizontale Kanäle zu teilen, so dass die Gase gezwungen waren, mi't der Flüssigkeit in Kontakt zu treten, hatte aber die mit so gutem Erfolge im Rekuperator angewendete Anordnung nicht verwertet.
Um im Saturator selbst methodische Erhitzung zu erzielen, wird der Rekuperator an das Ende desselben verlegt, so dass die heissen Gase nicht in den Rekuperator gelangen können, ohne die durch die Querwände 1, 2,3, 4 gebildete Reihe von Kammern 11, 12. 13, 14 zu durchströmen, wodurch die Gase gezwungen werden, in Blasenform durch die Säure zu treten, während diese bestrebt ist, in mehr und mehr konzentriertem Zustande durch die Öffnung 25 in dem vom
Rekuperator abgewendeten Ende des Saturators auszutreten. An dieser Stelle, wo die Säure ihren höchsten Konzentrationsgrad erlangt hat, wird sie der direkten Einwirkung der durch den Kanal 9 ankommenden heissen Gase unterzogen, welche dort die höchste Temperatur haben.
Es ist leicht begreiflich, wie sehr diese Anordnung die Konzentration und den Austausch des Wasserdampfes zwischen den Gasen und der Säure beschleunigt.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt : Die am höchsten Teile des Rekuperators bei 16 mittels des durch Fig. 4 dargestellten Apparates abgesaugten Gase treten aus dem vom
Generator kommenden Kanale 9 in eine erste Kammer 11 und treten dann unter der Quer- wand 1 durch, indem sie die bis an den Unterrand der Querwand reichende Säure aufwühlen.
Auf diese Weise gelangen die Gase, Flüssigkeitströpfchen mitreissend in die Kammer 12, wo die Tröpfchen in dem sie umschliessenden Gase von hoher Temperatur in konzentriertem Zu- stande niederfallen.
Dann gelangen die Gase in die Kammern 13 und 14, wo die Konzentration in gleicher Weise wie in der Kammer 12 vor sich geht, aber nicht so intensiv, denn die Gase sind schon abgekühlt und die Säure ist wasserreicher. Nachdem die Gase dann noch unter der Quer-
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die Öffnung 2J ab.
Die vorstehend beschriebenen Abänderungen bieten folgende Vorteile : Unter der Einwirkung der Absaugevorrichtung treten die Gase in sehr reichlicher Menge in den Saturator,
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Säure vollzieht sicht in verhältnismässig sehr grossen Kammern. Das Konzentrieren geschieht auf methodische Art, so dass an Brennmaterial gespart wird und man leicht höchstgradige Kon- zentration erzielt. Reparaturen sind leicht auszuführen, da die Querwände nicht miteinander verbunden sind, wie es die früher gebräuchlichen Wände waren. Endlich ist auch der Saturator @ leicht zu reinigen und seine Auskleidung nützt sich nicht so schnell ab. PA TBNT. ANRPR CCHE :
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