AT44952B - Schneehobel für Schneeschuhe. - Google Patents

Schneehobel für Schneeschuhe.

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AT44952B
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scraper
snow plow
snow
running rail
way
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Fred Meyr
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Fred Meyr
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bei Tauwetter oder nassweichem Schnee ballen sich beim Schneeschuhlaufen regelmässig. allen Schmiermitteln zum Trotz, Klumpen von Eis und Schnee unter der Lanfschienensohle fest. 



  Dadurch wird es dem Schneeschuhläufer oft zur   Unmöglichkeit.   vorwärts zu kommen, zum mindesten verursachen ihm die kompakt klebenden lassen   grösseren Aufwand   an Kraft und Zeit. 



   Bislang pflegte der Schneeschuhläufer in solchem   Falle die Schneeschuhe abzuschnallen und   mit dem Messer die betretende Kruste zu beseitigen. 



   Diesem   Obelstande   soll der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Schneehobel abhelfen. 



   Im wesentlichen besteht derselbe aus einem Schaber, der auf der Laufschiene oder am 
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Dieser Schaber, dessen Länge die grösste Breite der Laufschiene um geringes übertrifft. ist. wenn am Schneeschuh angebracht. an seinen beiden Enden in Metallstützen befestigt. die denselben 
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 können und ihn am Abgleiten vom Schaber hindern. 



   ZwischenSchaberundLaufschienenoberflächebestehtdabeizweckmässig(jedochnicht unbedingt notwendig) ein Zwischenraum von   1-2r. um ein   Ansammeln der abgeschabten 
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 leichter möglich   ist. die andere Laufschiene   in dem wirksamsten rechten Winkel über das   9 ; chat-     eisen zu führen.   



   Die Konstruktion solcher Schneehobel kann eine verschiedene sein und sind in der Zeichnung mehrereAusführungsformenbeispielsweisedargestellt. 



   Nach Fig. 3 Ansicht und Fig. 3 Querschnitt, ist der Hobel a aus entsprechend starkem 
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 bezeichnet. 



   Gemäss der Fig. 4 Ansicht und Fig. 5 Querschnitt besteht das Hobeleisen a aus einem Dreikantestab, der mit beiden Enden in Eisenwinkeln b gelagert ist. die der Laufschiene zugleich als Seiten führung dienen. 



   Bei dem in ähnlicher Weise dargestellten Ausführungsbeispiel, Fig. 7 und 8, ist das Hobel-   eisen f ! durch einen in zwei Eisenwinkeln   b schräg gelagerten Flacheisenstab gebildet, während nach der Ausführung Fig. 6 alle Schaber ein zwischen zwei Winkeln b gespannter Draht a oder eine Drahtschnur angenommen ist. 



     Selbstverständlich können   die Winkel 6 auch durch Holz - oder dergl. Klötzchen ersetzt sein und die Schaber aus beliebigem, hiezu geeignetem Material bestehen. 



   Statt an der   Laufschiene   kann der Schaber, wie gesagt, auch am Schneeschuhstock gelagert sein und wird derselbe in diesem Falle am Stock derart drehbar angeordnet, dass der Schaber 

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 dagegen an den letzteren gelegt und auf geeignete Weise durch Klemmung, ein Band oder dergl. festgehalten wird. 



   In Fig. 9 der Zeichnung ist eine solche Verbindung des Schabers mit dem Schneeschuh beispielsweise dargestellt. 



   Der Schaber a ist hiebei am Schneeschuhstock etwas über dem Schneereifen mittels der   Schelle b   befestigt und um einen der Befestigungsbolzen derselben drehbar, während der untere Bolzen als Auflager für den Schaber dient und den durch das Schaben verursachten Druck aufnimmt. 



   Der bei Nichtgebrauch nach oben (wie punktiert dargestellt) an den Stock geklappte Schaber kann hier auf die verschiedenste Weise in dieser Stellung festgelegt werden. 



   So z.   B. auf höchst   einfache Art ohne jegliches Hilfsmittel dadurch, dass an Stelle des Drehpunktes im Schaber ein Schlitz vorgesehen ist, so dass beim Aufw rtsdrehen des letzteren dieser um die Länge des Schlitzes nach unten gleitet und dadurch mit der Aussenkante an den unteren versetzten Bolzen der Schelle zu liegen kommt und infolgedessen nicht mehr herunterfallen kann. 



  Statt dessen kann dies durch federnde Gabeln, Sclmappvorrichtungen, Umschnürungen oder dergl. geschehen, mit denen der Schaber entweder selbsttätig oder von Hand festgelegt wird. 



   Die Vorteile dieses ausprobierten   Schneehobets   sind mannigfaltiger Art. 



   Ohne eine Hand zu rühren, selbst ohne sich bücken zu müssen, gelingt es damit dem Schnee-   schuhiäufer   auf die denkbar einfachste Weise, durch abwechselndes   Hin-und Herführen   der einen Laufschiene auf dem Schaber der anderen die Gleitfläche seiner Schneeschuhe dauernd glatt zu halten. Dieses Verfahren ist so einfach, dass es bei einiger Übung selbst im Fahren ausgeführt werden kann. 



   Infolge der Lagerung direkt vor der Bindung hat der schabende Fuss, da er so nahe am anderen gleitet, hier den grössten Spielraum, was vor allem für das Aufsetzen der Spitze und   Ausgleitenlassen   bis zum Ende   des f-1chneeschuhes   in Betracht kommt ; andererseits pflegt sich der Schnee mit Vorliebe unter der Bindung zu ballen und ist es aus diesem Grunde wesentlich. 
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1. Schnechobel fü Schneeschuhe zur Entfernung der an der   Laufschienensohle angesetzten     Schnee-und Esballen, gekennzei hnet   durch einen Schaber, der auf der Laufschiene oder dem Schneeschuhstock derart angeordnet ist, dass bei Darüberühren der Laufschienensohle die hieran   haft (d n Schnee-und Eisballen   abgeschabt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführung des Schneehobels nach Anspruch t. gekennzeichnet durch die Anordnung den Schabers a auf der Laufschiene in schräger Richtung. derart, dass bei Darüberführen der Sohle der anderen Laufschiene die hieran haftenden Schrefee- und Eisballen entfernt werden.
    3. Ein chneehobel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung des Schaber an Stützen, welche denselben derart überragen, dass sie der darüber zu bewegenden Laufschiene alsFührungdienenkönnen.
    4. Ausführungsform des Hobels nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI2.4 gebogen ist.
    5. Ausführungsform des Hobels nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der .'-Chaber aus einem zwischen winkelförmigen Lagern befestigten Dreikantstab besteht.
    6. Ausführungsform des Schneehobels nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaber aus einem in winkellagen gespannt gehaltenen Draht besteht.
    7. Ausführungsform des Schneehobels nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen aus einem Flachstab gebildeten Schaber, der in geeigneter Lage zwischen zwei Lagerwinkeln befestigt 18t.
    8. Ausführung des Schneehobels nach Anspruch l. gekennzeichnet durch die Anordnung des Schabers drehbar am Scbneeschuhstock, derart, dass derselbe zum Gebrauch senkrecht zum stock und bei Nichtgebrauch parallel zu diesem eingestellt werden kann.
AT44952D 1909-12-31 1909-12-31 Schneehobel für Schneeschuhe. AT44952B (de)

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AT44952B true AT44952B (de) 1910-11-10

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