AT44546B - Einrichtung an Sendern für elektrische Wellentelephonie. - Google Patents
Einrichtung an Sendern für elektrische Wellentelephonie.Info
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Description
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Einrichtung an Sendern für elektrische Wellentelephonie.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sendeanordnungen für elektrische Wellentelcphonie mittels elektrischer Dauerschwingungen, wie solche unter Benutzung von Stromschwankungen bezw. Stromunterbrechungen eines Lichtbogens oder disruptiver Entladungen erbalten werden können.
Im Gegensatz zu den bisher bekannt gewordenen Bctriebsvcrhättnisscn derartiger Wellen- telephonischer Sender (vgl. z. B. Ruhmer #E.T.Z.", 1906, S. 1060 1), bei denen der als Schwingungs- erreger benutzte Lichtbogen dauernd aktiv ist, gleichgiltig ob das Mikrophon durch Schallwellen
EMI1.1
dass der Erreger bei den einzelnen einem bestimmten Ton oder Laut entsprechenden Veränderungen des 8peisestromes bezw. der Blaswirkung eines auf die Entladungsstrecke wirkenden Elektromagneten entweder inaktiv oder überhaupt erst aktiv wird.
Während also der Luftleiter unter den bisherigen Verhältnissen dauernd erregt wurde, gehen von demselben bei der den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Bemessung der Betriebs-
EMI1.2
Den bekanntesten Faktor hierfür bildet die Spelsestromstärke des Erregers. Wenn man z. B. bei einer gegebenen Duddellanordnung die Speisestromstärke über eine gewisse Grenze,
EMI1.3
Lichtbogen inaktiv, d. h. die Schwingungen im Schwingungskreise setzen aus ; auch bei Anwendung einer Wasserstoff-Atmosphäre (nach Poulsen) ist diese kritische Stromstärke scharf
EMI1.4
kritischen Speisestromstärke bezw.
Verminderung derselben, derart, dass durch sie der Lichtbogen im Rhythmus der Sprachwellen inaktiv bezw. aktiv wird, so dass Züge elektrischer Schwingungen, die genau dem Rhythmus der Sprache entsprechen unterdrückt bezw. ausgelöst werden.
Wählt man die Speisestromstärke etwas unter der kritischen, so werden die Mikrophonströme dem Speisestrom in der Weise überlagert, dass sie ihn verstärken, liegt umgekehrt die Spctsestromstärke eiwaa über der kritischen, so hat man die Anordnung so zu treten, dass die Mikrophonströme den Betriebsstrom schwächen.
EMI1.5
ladung durch (elektro-) magnetische Beeinflussung aktivieren kann. Durch einen Blaseelektro magneten, dessen Erregung durch Mikrophonströme verändert wird, kann man also zeitweise einen an sich inaktiven Lichtbogen aktiv oder einen normal aktiven Lichtbogen inaktiv machen.
EMI1.6
In den Fig. 1 und 2 sind Anordnungen nach der einen und der anderen Ausführungsart dargestellt.
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EMI2.1
gerufenen Stromschwankungen aktiv.
Will man umgekehrt beim Sprechen die Aussendung elektrischer Wellen zeitweise unterdrücken, so verwendet man einen entsprechend stark polarisierten Blaselektromagneten, den man durch die Mikrophonströme so schwächt, dass der aktive Lichtbogen den Sprachwellen entsprechend undulierend inaktiv wird.
Diese Polarisation des Blaselektromagneten kann von dem Speisestrom selbst bewirkt werden, indem man Elektromagneten und Entladungsstrecke in Serie schaltet, wie Fig. 3 erkennen lässt. Die beiden vom Speisestrom und Mikrophonstrom durchflossenen Wicklungen des Elektromagneten müssen natürlich so bemessen sein, dass die Blaswirkung durch die Maximalwerte des Mikrophonstromes genügend geschwächt wird, um die Entladungsstrecke inaktiv werden zu lassen.
Natürlich kann man auch bei der Schaltung der Fig. 3 die umgekehrte Wirkung, die undulierende Aktivität des Lichtbogens hervorrufen, wenn die Wicklungsverhältnsse so bemessen sind, dass die Polarisation des Elektromagneten durch den Speisestrom allein noch nicht hinreicht, um den Lichtbogen zu aktivieren ; erst die Mikrophonstromschwankungen verstärken die Blaswirkung undulierend derart, dass der Bogen Schwingungen im Rhythmus der Sprache erzeugt.
Zur Regulierung der Erregung des Elektromagneten durch den Speisestrom kann man einen Nebenschlusswiderstand W anwenden, durch den dann ein Teil des Speisestromes unter Umgehung der Elektromagnetwicklung fliesst (Fig. 4).
Bei den beiden zuletzt angeführten Schaltungen wird übrigens für die beabsichtigte Wirkung
EMI2.2
in gleichem Sinne wirkende Veränderung der Speisestromstärke herangezogen.
Die angeführten Ausführungsformen, die auf einer Änderung der Betriebsstromstärke bezw. Änderung der Feldstärke des Magnetfeldes, in dem die Entladungsstrecke angeordnet ist, beruhen, sind nur besondere Beispiele für den Gegenstand der Erfindung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Sendern für elektrische Wellentelephonie unter Verwendung einer dauernd erregten (brennenden) Entladungsstrecke (Lichtbogens) mit parallel geschalteten Schwingungskreis, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beeinflussung des Erregers im Sinne zeitweiser Aktivierung bezw. Inaktivierung mittels Stromänderungen in einem Mikrophonkreise veranlasst wird, so dass elektrische Wellen im Rhythmus der vom Mikrophon aufgenommenen akustischen Wellen ausgesendet bezw. unterdrückt werden.
Claims (1)
- 2. Ausführungsart der Einrichtung nach Anspruch 1, unter Benutzung einer galvanischen oder induktiven Kupplung des Mikrophonstromkreises mit dem Speisest'omkfciä für die Entladungsstrecke (Lichtbogen), dadurch gekennzeichnet, dass durch die Beeinflussung des Speisestromes mittels der Mikrophonströme eine zeitweise Aktivierung oder Inaktivierung des Erregers aus der entsprechenden Schwächung oder Verstärkung des Speisestromes an der Grenze der kritischen Stromstärke hergeleitet wird.3. Ausführungsart der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung des Erregers durch einen Blaselektromagneten mittels der Mikrophonströme erfolgt.4. Ausführungsart der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unter 2 und 3 genannten Beeinflussungen gleichzeitig angewendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1907216247D DE216247C (de) | 1907-02-02 | 1907-02-02 | Verfahren und Einrichtung für elektrische Wellentelephonie |
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|---|---|
| AT44546B true AT44546B (de) | 1910-10-25 |
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ID=5828197
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|---|---|---|---|
| AT44546D AT44546B (de) | 1907-02-02 | 1909-03-31 | Einrichtung an Sendern für elektrische Wellentelephonie. |
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1909
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