AT44300B - Sättigungskasten zur Gewinnung von Ammoniak. - Google Patents
Sättigungskasten zur Gewinnung von Ammoniak.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei der direkten Ammoniaksalzgewinnung aus Gasen der trockenenen Destillation von Kohle, Braunkohle und dergl. im besonderen, d. h. bei dem Verfahren, nach welchem die grossen Mengen der Destillationsgase durch das Säurebad gehen müssen, zeigt sich, dass es nur schwer gelingt, das Gas bis auf die letzten Reste von seinem Ammoniak zu befreien. Das mitgerissene Ammoniak geht verloren, wenn dem Sättigungskasten nicht noch Wascher bekannter Konstruktion nachgeschaltet werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen, und zwar dadurch, dass die Destillationsgase nicht nur mittels Tauchungen durch das Säurebad geführt, sondern in Verbindung damit noch in einer flachen Schicht in oder über dem obersten Teil des Bades ausgebreitet und in möglichst innige Berührung mit letzterem gebracht werden. Durch eine eigentümliche Führung des Gases wird noch erzielt, dass die Oberfläche des Bades in beständiger, rotierender Bewegung und frei von Unreinigkeiten gehalten wird. Die Erfindung ist in Fig. 1, 2,3 und 4 dargestellt und zwar bedeutet : Fig. 1 in der linken Hälfte einen Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 3 ; in der rechten Hälfte einen Schnitt nach der Linie B-C von Fig. 3 ; Fig. 2 einen Teilschnitt nach Linie SE von Fig. 3 ; Fig. 3 eine obere Ansicht des Sättigungskastens und Fig. 4 eine untere Ansicht der Verteilungsfläche in Verbindung mit dem Gaseinströmrohr. Der Sättigungskasten besteht aus einem, zweckmässig aus mehreren Teilen bestehenden gusseisernen Gehäuse und zwar aus dem unteren, konischen Behälter 1 mit Salzsammeiraum 2, dem oberen äusseren Ring 3 mit dem darauf ruhenden inneren Ring 4 und dem Einströmrohr 5 mit der unteren Ringfläche 6 und den angegossenen Füssen 7. Der ganze Gussbehälter ruht auf einem Holzgestell < . Auf dem Einströmrohr 5 sitzt ein T-Stück 9, durch dessen seitlichen Stutzen das Gas eintritt, während der obere Flansch ein Bleirohr 10 trägt, das in das Säurebad eintaucht und zur Einführung des Ejektors 11 dient. Der Ring 4 hat zwei einander gegenüber liegende Stutzen 12, durch welche das gereinigte EMI1.2 Behälter 3 sitzt noch ein Ablaufstutzen 14, welcher mit einem Tauchrohr und Ablauftopf verbunden wird und zum Abführen von auf der Oberfläche des Bades sich ansammelnden Teeres dient. Der ganze Behälter mit sämtlichen Stutzen ist auf der Innenseite mit einem Bleibelag 15 ausgestattet ; die untere Ringfläche 6 trägt noch eine Anzahl schaufelförmig aufgelöteter Bleirippen 16, die dem Gase und infolgedessen dem Bade eine rotierende Bewegung verleihen. Das Gat tritt durch Rohr 5 in das Bad ein, durchströmt die untere Verzahnung und verteilt sich unter der Ringfläche, den Rippen 16 folgend, nach aussen ; gleichzeitig wird die mit dem Gasstrom eingeführte Säure auf der Oberfläche des Bades verteilt. Da die Fläche 6 sich nach aussen immer mehr ausbreitet, so werden durch Rohr 5 austretende Gasblasen immer flacher, je mehr sie sich zum äusseren Rande der Ringfläche 6 bewegen. Die Gase bekommen also nicht nur eine gründliche Waschung durch die Verzahnung des unteren Randes von Rohr 5, sondern werden unter der Ringfläche 6 in immer dünner werdenden Schichten mit der bewegten Oberfläche des Bades in innige Berührung gebracht. Durch die Rotationsbewegung der Gasströme wird die Oberfläche des Bades in ebensolche Bewegung versetzt, sich daselbst ansammelnde Teerausscheidungen werden nach aussen gedrängt und fliessen durch Stutzen 14 ab. Die stets frei von Unreinigkeiten gehaltene Oberfläche des Bades unter der Ringfläche 6 bedingt das vollständige Aufnehmen aller Ammoniakverbindungen. Das sich bildende Ammoniaksalz wird aus dem Sammelraum vermittels des Ejektors 11 entfernt. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Sättigungskasten zur Gewinnung von Ammoniak aus Gasen der trockenen Destillation EMI1.3 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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