AT44147B - Verfahren und Form zur Erzeugung von hohlen künstlichen Früchten. - Google Patents
Verfahren und Form zur Erzeugung von hohlen künstlichen Früchten.Info
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Description
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Verfahren und Form zur Erzeugung von hohlen künstlichen Früchten.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren und eine Form zur Erzeugung von hohlen künstlichen Früchten und ähnlichen Hohlkörpern aus Gelatine, Zelluloid und ähnlichen Stoffen zum Gegenstande, die vielfach als Aufputz verwendet werden.
Zum besseren Verständnis des Verfahrens sei auf die Zeichnung verwiesen, die eine Aus-
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dass er bis nahezu an die diametral gegenüberliegende Stelle der Form reicht und dabei die Form möglichst luftdicht abschliesst. Diese Form, welche aussen die Gestalt der anzufertigenden Frucht
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diese beim Eintauchen keine merkliche Formänderung. Sodann nimmt man die Form aus der Lösung, wobei an der Form eine Schicht der Lösung hängen bleibt, die noch beim Verdunsten des Lösungsmittels eine starre Haut 4 bildet, die genau die Gestalt der Form besitzt. Hierauf zieht man den Stift 3 aus der Form, die sich dabei etwas zusammenzieht und von der Haut 4 löst, da durch das Herausziehen des Stiftes der Luftdruck im Inneren der Form etwas verringert wird.
Nun wird durch Zusammendrücken der noch weichen Haut und der Form mit den Fingern die Luft vollständig aus der Form entfernt und durch Zusammenpressen des 8chlauchfÖrmigpn Ansatzes 2 das Wiedereindringen von Luft in die Form verhindert, worauf die schlaffe Form ohne weiteres aus der Haut 4 herausgezogen werden kann. Die letztere nimmt dann beim Erstarren infolge ihrer Elastizität die richtige Gestalt wieder an und stellt die gewünschte hohle künstliche Frucht dar. die in bekannter Weise angestielt, gefärbt oder anderweitig behandelt werden kann.
Ist die Form zart und die Haut 4 sehr fest, so kann das Herausziehen der Form auch so vor-
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derart aufsetzt, dass die Haut am Lochrand anliegt, worauf man zuerst den Stift 3 und dann die Form herauszieht, ohne letztere vorher zusammenzudrücken. Der schlauchförmige Ansatz darf dann nicht durch Zusammenquetschen geschlossen werden.
Man kann in diesem Falle den Stift 3 auch hohl machen und am äusseren Ende mit einem Verschluss versehen, wie in der Zeichnung punktiert angedeutet, der während des Eintauchens geschlossen ist und erst gp. net wird, wenn die Form aus der Haut gezogen werden soll, um die Eutweichung der Luft aus der Form beim Herausziehen zu ermöglichen. Der Stift kann dann dauernd in der Form bleiben, wodurch diese geschont wird.
Natürlich kann dabei die Haut auch, statt durch das Brettchen oder den Tisch 5 abgestüzt zu werden, einfach mit den Fingern gehalten werden.
Dieses Verfahren gestattet, hohle künstliche Früchte in billigerer, bequemerer und voll kommenerer Weise herzustellen, als dies bisher möglich war, da die Formen dabei keinem nennenswerten Verschleiss unterlagen und ihnen jede beliebige Gestalt gegeben werden kann, u. zw. selbst dann, wenn die Formen sehr zart sind, z. B. durch Einlagen aus biegsamen Fäden.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. 'erfahren zur Hrxeugung von hohlen künstlichen Früchten durch Eintauchen einer Form tir eine Lusung, Erstarrenlassen der von der Form aufgenommenen Lösungsschicht zu einer <Desc/Clms Page number 2> Haut und Entfernen der Form aua der Haut, dadurch gekennzeichnet, dass die Form mit EMI2.1 quetschen des schlauchförmigen Ansatzes das Wiedereindringen von Luft in die Form während des Herausziehens verhindert.2. Form zur Ausführung des Verfahrens nach@ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie an einer Stelle einen schlauehförmigen Ansatz (2) besitzt, in den ein Stift (3) dicht passend eingeschoben werden kann, der bis nahe an die diametral gegenüberliegende Stelle der Form reicht.3. Form nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift. (3) hohl und mit einem Verschluss versehen ist, der das Innere der Form beim Herausziehen der letzteren mit der Au ssenluft in Verbindung zu setzen gestattet. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT44147T | 1909-09-15 |
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1909
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