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Die Erfindung betrifft einen Köder für den Fischfang mit einem langgestreckten Kein, auf dem Teile eines Tierfelles, Federn oder Haare befestigt sind und der frontseitig mit einem Anschluss, z. B. einer Öse, einem Karabiner oder dergl. für eine Schnur versehen ist. Sole he künstliche Köder sollen, wenn sie eingeholt werden, möglichst genau die Bewegung (es lebenden Körpers wiedergeben. Darüberhinaus ist zu achten, dass der Köder so gestaltet Ist,
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Gewicht,ermöglicht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, dass die frontseitige Stirnfläche der Scheibe eine Ebene bildet, die mit der Scheibenbasis, die bevorzugt senkrecht zur Längserstreckung angeordnet ist, einen spitzen Winkel von z. B. 10 einschliesst. Dmch die flache Vorderseite des Gewichtes wird ein Verfangen des Köders am Grund oder an anderen Hindernissen vermieden. Beim Einholen weicht der Köder seitlich aus, was de m natürlichen Verhalten sehr nahekommt.
Ein Köder kann auch aus mehreren Kernen bestehen, die gelenkig aneinandergere ht sind. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn in weiterer Ausgestaltung ces Erfindungsgegenstandes der Kern an seinem dem Schnuranschluss entgegengesetzten Ende mit einer Öse bzw. einem Karabiner für den Anschluss eines weiteren Kernes versehen ist, c er ebenfalls mit einem Tierfell, mit Federn oder mit Haaren bestückt ist.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung eines Köders, c er einen länglichen Kern besitzt, an dem ein Tierfell befestigt ist. Zur Herstellung dieses Köders wird dabei der längliche Kern bevorzugt mehrmals über seine Länge mit Draht oder eine m Faden umwickelt und am Kern gesichert, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber, insbes. in Schnellkleber, aufgetragen und das Tierfell auf den Kleber, der ausgehärtet oder no h klebend sein kann, aufgebracht wird, im Falle eines Streifens durch Wickeln.
Insbesondere wenn der Kern von einem Drahtstück gebildet ist, ist es zweckmäss g, die Umwicklung mit einem weiteren Draht vorzusehen, um für das Befestigen des Tierfel es eine ausreichende Rauhigkeit zu erzielen, wobei diese Rauhigkeit auch dazu dienen kann, d n
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Kleber sicher am Kern zu halten, um dann darauf das Tierfell befestigen zu können. Als Wickeldraht eignet sich besonders Kupferdraht im Hinblick auf seine Rostbeständigkeit.
Das Ende des Tierfelles bzw. des Tierfellstreifens kann weiters ebenfalls aussen mit Draht oder einem Faden umwickelt und am Kern bzw. der darauf befindlichen Klebschicht fixiert werden.
Erfindungsgemässe Köder können in verschiedenen Farben und Grössen hergestellt und zum Fischen von Forellen, Hechten, Zander und Huchen praktisch angewendet werden.
Die Haken, die sowohl als Drillings- oder Einfachhaken ausgeführt sein können, werden am Ende des Kernes oder auch zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen, Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Köders, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform eines Köders, wobei lediglich ein Teil dieses Köders (ohne Gewicht) dargestellt ist. Der Köder weist einen langgestreckten Kern 1 auf, der im Falle der Fig. l und 2 von einem Holzzylinder gebildet ist.
Im Falle der Fig. 3 ist der Kern als Drahtstück ausgebildet. Auf dem Kern 1 sind Teile eines Tierfelles 2, Federn oder auch Haare befestigt. Frontseitig weist der Köder einen Anschluss 3 für eine Schnur auf. Dieser Anschluss kann von einer Öse oder auch von einem (nicht dargestellten) Karabiner gebildet sein. An dem Kern 1 ist ein bevorzugt aus Blei, Kunststoff od. dgl. bestehendes Gewicht befestigt. Dieses Gewicht ist als Scheibe 4 bevorzugt von Zylindergestalt ausgebildet. Die Scheibe 4 ist keilförmig ausgebildet, wobei die frontseitige Stirnfläche 5 der Scheibe eine Ebene bildet, die mit der Scheibenbasis 6, die bevorzugt senkrecht zur Längserstreckung angeordnet ist, zur Bildung eines Keiles einen spitzen Winkel a einschliesst. Der Winkel a kann etwa 10 betragen.
Der Kern 1 besitzt an seinem dem Schnuranschluss entgegengesetzten Ende eine Öse 7 für den Anschluss eines weiteren Kernes, der ebenfalls mit einem Tierfell, mit Federn oder mit Haaren bestückt ist, und in die Öse 7 kann auch ein Einfach- oder Mehrfachhaken, z. B. ein Drillingshaken, eingehängt werden. Der Kern 1 kann als Holzzylinder ausgebildet sein. Im Falle der Fig. 3 handelt es sich um einen Draht.
Bei der Herstellung wird der längliche Kern l, insbes. wenn er als Draht ausgebildet ist, bevorzugt mehrmals über seine Länge mit einem Draht 8, insbes. mit einem Kupferdraht, oder mit einem Faden umwickelt. Der Draht wird am Kern l gesichert, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber 9 aufgetragen und das Tierfell 2 auf den Kelber 9, der ausgehärtet
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oder noch klebend sein kann, aufgebracht wird. Ist das Tierfell als Streifen vorhanden, so wird das Tierfell auf den Kleber 9 durch Wickeln aufgebracht. Das Ende eines Tierfelles 2 bzw. das Ende des Tierfellstreifens 10 kann mit Draht 11 oder auch mit einem Faden umwickelt und am Kern 1 bzw. der bereits darauf befindlichen Klebschicht 9 fixiert werden