AT43142B - Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge.

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AT43142B
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Austria
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propulsion
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opposite directions
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Inventor
Vincent Wisniewski
Original Assignee
Vincent Wisniewski
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Antriebevorrichtung für Luftfahrzeuge,   
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für   Luftschine, Flugmaschinen u.   dgl. und soll grosse Geschwindigkeit bei verringerter Kraftaufwendung ermöglichen. 



   Die Erfindung besteht darin, wagrecht laufende, jalousieartige   Treibflüchen   geradlinig schlagartig, schneller als die grössten Windgeschwindigkeiten betragen, hin und her zu bewegen bei fortwährend wirkenden Vortrieb. 



   Die bisher bekannten, schlagartig bewegten   Flächen   sind um eine Achse drehbar oder werden auf kurzem Wege mit grosser   1 : : : nwechselung   hin und her bewegt. Dadurch können weder Windgeschwindigkeit, en übertroffen noch überhaupt ein genügender Luftwiderstand erzielt werden. 



   Die neue Bauart, welche die   Ausführung   der Erfindung erfordert, benutzt das lange Konstruktionsgerippe des Luftfahrzeugs, um unter Anwendung von   Treib-und Führungsrädern   Treibflächen an Zugorganen entgegengesetzt und abhängig von einander zu bewegen und hierdurch fortwährend Vortrieb zu erzeugen. Die Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades ist gleich der Geschwindigkeit der Treibflächen. Durch entsprechende Wahl der Länge der Zugorgane und der Durchmesser des Antriebsrades wird ermöglicht, dass der Wechsel der Bewegungsrichtung, welcher durch beliebige Umkehrgetriebe bewirkt werden kann, in angemessenen Zwischenräumen erfolgt. 



   Die unmittelbare Befestigung der Treibflächen an den Zugorganen (Stahlkabeln, Bändern o.   dgl.)   kann seitlich oder in der Mitte, an einem oder mehreren Angriffspunkten stattfinden. 



   Im vorliegenden Fall sind die Kabel gleichzeitig die Träger der Treibflächen ; jedoch können je nach den Anforderungen besondere   Führungs-oder   Tragkabel angeordnet werden. Auch sind die oberen und unteren Teile der Zugorgane wechselseitig   ais Führungs-und Angriffspunkte   an den Flächen genommen ; man kann natürlich auch nur durch die oberen oder nur durch die unteren Teile den Angriff bewirken. 



   Die Treibflächen sind jalousieartig mit Klappen gedacht oder überhaupt derartig, dass sie bei der auf Vorwärtsgang des Fahrganges zielenden Bewegung einen grossen, beim Rückgang einen kleinen Widerstand bieten. 



   Ein Luftschiff mit dem neuen Antrieb ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Endansicht. Fig. 4 ist eine Endansicht in   grösserem Massstabe   unter Weglassung einiger Teile. Fig. 4 a ist eine Seitenansicht einer Treibfläche mit geöffneten Jalousien und Fig. 5 eine Draufsicht auf eine   Treibfläche   und dessen Antriebsmechanismus. 



   Die Anwendung der Erfindung ist hier an einem Ballon gedacht, kann aber auch an Flugmaschinen u. dgl. verwendet werden. 



   Die Unterseite des Ballons ist als Gleitfläche ausgebildet. Auf der Zeichnung ist je ein   oberer und unterer Teil des Zugorgans als gleich oder entgegengesetzt laufend angenommen. 



  So läuft beispielsweise das Kabel oder Zugorgan b über die Rolle d und c über e. Die Rollen d und e aber werden abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen bewegt, so dass c und b sich abwechselnd nach vorwärts oder rückwärts bewegen müssen. Die Rollen e und d werden nun   gleichzeitig dazu benutzt, um ein zweites   Treibftächenpaar   entgegengesetzt anzutreiben. Der
Antrieb der Rollen d und e durch Umkehrgetriebe geschieht auf beliebige Weise von einem Motor. 

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  Das Treibflächengestell, welches hier seitlich gefasst ist, kann natürlich auch beliebig geformt   und in der Mitte gefasst werden. Falls beide oberen Teile der Zugorgane mit dem Flügel verbunden würden, wären entgegengesetzt die beiden unteren Teile zusammenwirkend. In diesem Falle   würden die Rollen d und e gleichlaufen.   Die Lenkbarkeit   wird durch bekannte horizontale und vertikale Steuer hervorgebracht. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 
1. Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge mit jalousieartigen, in der Fahrtrichtung hin 
 EMI2.1 
 und Führungsräder laufenden Zugorganen befestigt sind, um bei der geradlinigen Hin-, und Herbewegung grössere Geschwindigkeiten als die   grössten   Windgeschwindigkeiten zu erreichen.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede T ; reibfläche durch zwei oder mehrere parallel nebeneinander laufende Zugorgane seitlich oder in der Mitte unmittelbar gefasst und gezogen wird, um sie gegen Drehung zu sichern.
    3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibflächen abhängig voneinander entgegengesetzt bewegt werden, um fortwährend Vortrieb zu erzeugen.
AT43142D 1907-12-09 1909-03-15 Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge. AT43142B (de)

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DE1907215602D DE215602C (de) 1907-12-09

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AT43142B true AT43142B (de) 1910-07-25

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